183 Tage – für mich kein Aprilscherz

Eine zeitlan hab ich getrauert und sinniert. Der Name unglücklich gewählt: Agil & Vinophil – hätte es besser Agil & Vinoviel heißen sollen? Braucht man ein „Geschäft“ um Bewegung, Geist und Genuss zu vereinen. Leider hat die viel zu große Bar und der im Regal stehende Wein die „Botschaft“ verfälscht. Die Bar, Geschenk meines Schwiegersohnes, er, der vom „Holzhandel“ lebte. Ich dachte: „Wird scho, an gschenkten Gaul, schaut man net ins Maul“. Säufer und Alkofix sollten sich nicht angesprochen fühlen und Suderer nicht vom in großen Lettern geschriebene Wort: PHILOSOPHIEREN

Grad mal ein paar schöne Tage

Es regnete, ach was: es hat gepisst

Die Gasse, angepriesen von der Immobilien-Maklerin, entpuppte sich als „Durchlaufposten“ für Chinesen und Japaner. Diese haben die Fremdenführer von der Kaiservilla zum Zauner getrieben. Wortwitz und Auswahl der Wanderthemen, erlesenene Weine, Imbiss, nichts konnte die Menschen bewegen, über die Schwelle zu treten. Also, neue Strategie und neue Themen? Wein-Lesungen zum Thema – „Zu früh alt, und zu spät weise“. Auch da hab ich mich verrechent. Einem bekannten Schauspieler im Lehar Theater, kann ich nix entgegenbringen.

Bei Sonne kann jeder 😉

„ischlarisch regnarrisch“

Ich lass mir die Laune nicht verderben. Der Kutschenfahrer tat mir einen Gefallen und fuhr seine Gäste am Geschäft vorbei. Bis die Gemeinde auch für Kutschen, diese Gasse sperrte. Im Innern hab ich mein Scheitern schon kommen sehn. Da half auch der humorvoll ausgetüftelte Wochenplan nix. Er blieb ohne Anmeldungen, dafür mit: „des is aber super, was da alles angeboten wird“„passt ja super nach Ischl“ und „endlich passiert was in der Schulgasse.“ Ja, nur kaufen konnt ich mir nix davon. Ich hätte „KLOTZEN“ und mehr in der „Ischler Woche“ inserieren sollen.

Nur der Versuch zählt am Schluss

Dienstag: Nur Katzen haben sieben Leben!
„wichtig oder dringend“- wieder mehr Zeit für sich zu haben:
Zeitfenster nutzen
Mittwoch: Das schlägt dem Fass den Boden aus! Nie mehr ärgern mit der Bandlstrategie
Ein Einwandfreier Tag
Donnerstag: Hirnyoga – Mei Home is mei Hirnkastlmerken und staunenWoast as no

tja, plötzlich fällt der Groschen

Freitag: „geh mit entsorgen“

  • gehen und gehen lassen – schau nicht zurück
  • mit beiden Beinen im Leben
Bürgermeister Heide signiert den Gästetisch

2014 „Agil&Vinophil“ motiviert und mit Begeisterung eröffnet, war ein geschäftlicher Rohrkrepierer. Die Vision 50 Plus zu begeistern ging wortwörtlich „Baden“ – nicht nur wegen dem verregneten Sommer 2014. „Themen-Wanderungen“ wie:
„Plötzlich fällt der Groschen“ oder „merkwürdig-merkbar“ – Prävention mit anschließender Weinverkostung: ad Akta
Agil & Vinophil hat am 1.April 2014 seine Pforten geöffnet und am 31.August 2014† geschlossen


3 Gedanken zu “183 Tage – für mich kein Aprilscherz

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