Hasidohostas

Crime Dinner vom Feinsten 🙂 Auf einem Luxusliner, wird der Reeder samt Kapitän ermordet. Der Bruder vom Kapitän, ein Pfarrer, begeht Selbstmord. Die Tochter des Reeders ist in den Koch verliebt und die Ex vom Koch, hat ein uneheliches Kind vom Kapitän. Der erste Offizier ist verliebt in des Reeders Tochter und der Klavierspieler, ist der Kommisar.
Zwischendrin: Ein vier Gänge Menü mit passendem Wein.

Wie viel Realität steckt da drin?

Steven Spielberg sagte mal:“Seid´s net so schockiert, die Wirklichkeit ist viel schlimmer.“ Ich sage: „Drogen sind was für Anfänger, ich zieh mir die Realität rein“. Meine kleine Welt lässt auch fast nichts aus. Mein ältester Bruder, Gott hab ihn seelig, wurde von einem Kommissar angeschossen und nach Genesung, vom „Profil“ interviewt. Er starb nicht am Schuss, sondern klassisch, durch einen Sturz im Badezimmer. Seine Tochter war kurz mit einem Brasilianer verheiratet. Kabelträger beim ORF, jobbte er auch für Franz Antel, der beim Abbruch einer Szene, wegen Flugzeug, immer schrie: „Wo, Wo is do a Fliega“?! In seinen alten „Schinken“ gabs ja noch keine Jet´s. Derrisch wie er schon war, hat er sie nie zu Gesicht bekommen.

Meine Tochter, war mit einem späteren Erpresser liiert

Jetzt, ist er mit einer „Professionellen“ zusammen. Eine Bekannte wurde mal verhaftet, weil sie in Kärnten auf der Autobahn eine Abkürzung nahm, mit dem Fahrrad. Eine Nichte war im ORF-Hauptabendprogramm mit einem Aufruf . Den Tierquäler zu finden, der seinen Hund im Wald aussetzte, den sie vorher da selber angebunden hat. Die Resonanz war höher als bei mir in der Barbara Karlich-Show 😉 Der Besitzer vom Hund, meldete sich darauf. Weil der Wunsch, nach einem Vierbeiner verneint wurde, hatte der Teenie die großartige Idee: Einen Hund zu „finden“, den vorher schön brav beim Züchter gekauft hatte. Und dann gibts noch den Sohn einer Nachbarin, der seine EX nach der Trennung, aus Wut zerstückelt und die Teile bis Italien „ausgelagert“ hatte.

Ich kanns immer noch net glauben

Da Lob ich mir meinen Hang, zum Vergessen

Für alle, die Schlimmeres erlebt haben, empfehle ich eine Therapie. Vieles im Leben läuft nicht so, wie man es gerne hätte. Für einige Vorfälle möchte man im Boden versinken, zumindest Fremdschämen. Das Alles ist dennoch kein Grund, seine Ziele und Werte aus den Augen zu verlieren. Wer trotzdem nicht loslassen kann, versucht es am Besten mit: gehen und gehen lassen:“ Hasidohostas“ – nimm wie es kommt, es kommt sowieso anders.
Durch fokussieren auf ein neues Ziel, wird automatisch das Vergangene hinter sich gelassen.

2 Gedanken zu “Hasidohostas

  1. Pingback: Kuchltheater in Ischl – bewegend-begeistern am Attersee

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