Wer wird denn woana

Seit ich jenseits der Vierzig bin, is mei Haut a bisserl dicker worn. Dann und wann, gehen mir die Augen zwar noch über, aber mein Mitleid, für Damen, die sich von ihrer „Naivität“ nicht verabschieden können, hält sich in Grenzen. Bei „Schatzi“ schon schwach werden und mit „schau wie i schau“ alles verzeihen. Meist, sind es noch solche, die das „Nötige“ zwischen dem Daumen und Zeigefinger haben. „Flüssig“ sind, nicht wie ich: „flach“. Schmachtende, die nur ihr Flüssiges verflüssigen wollen, erhören. Bequeme „Luschi´s“, deren Partnerschaft später einer Dienerschaft gleicht. Sich den Launen der „Angebeteten“ ausliefern, um mit ihrem Geld bezahlen und in ihrem Haus dafür auch wohnen können. Das nenn ich moderne Knechtschaft.

Mit Schatzi, kann mir keiner „imprägnieren“

Den Mann „ranlassen“, aber nicht ans Geld. Tja, wenn der Brilli am Finger glänzt und am Arm eine Tasche von Hermes, hängt am Rockzipfel sicher da Ernst. Eine Golden Card im Börserl stecken, steht dem „Fabrikant“ nichts mehr im Weg. Einfach ist die Antwort auf die Frage: „Was hat sie, was ich nicht hab?“
Geld, meine Lieben, Geld. Wenn das der Preis für einen tollen Mann ist, bleib ich wohl Single. Im Anflug jugendlichen Leichtsinns hab ich auch mal „Deppensteuer“ bezahlt. Damals, als der grüne „Römerquellegolf“ zu gewinnen war. Zig Teilnehmerkarten hab ich ausgefüllt, das Porto hätte für ein schönes Abendessen gereicht.

„Gib jemanden Geld und er freut sich kurz, nimm jemandem Geld und er ärgert sich lange“

Das mit dem reich werden, funktioniert bei mir nicht. Mein Ex meinte:“ Du wirst nie Geld haben, du bist eine Geldvernichtungsmaschine“. In der Provinz gelten halt andere Regeln und meine Ziele sind´s auch:
Ich will reich werden an Abenteuern, Träumen, Gesundheit, Spaß, aber vor allem an Liebe. Wenn ich das Geschreibsel meiner damals Sechsjährigen lese, denke ich:
So gscheit war des Dirndl scho 🙂
Im Übrigen, war ich schon mal reich und schön, aber dann klingelte der Wecker 😉

Aus dem Tagebuch einer Sechsjährigen


Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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