Dirndl, sei gscheit studier…

das wos wird aus dir. In jungen Jahren war es mir noch peinlich ohne „akademischen Grad“ zu leben. So ein Titel macht schon was her, überhaupt in unserm Land. Da gilt: Hast du was, dann bist du was und hast an Magista „Hastalavista“. In einer Arbeiterfamilie war es früher unüblich. Als kleine Revoluzzerin wollte ich es ohne schaffen. Jobbte mich durch viele Branchen, verschlang Fachbücher, besuchte Vorträge, Kurse und Seminare. Aber ein Studium, hab ich nicht absolviert.

„Schifferlbauen“ Aufgabe in einem Seminar

In jungen Jahren wissen, wohin man will?

Oft kristallisiert es sich erst nach Jahren raus. Wann ist der beste Zeitpunkt, den Bildungsweg einzuleiten? Eine „Kette“ als Arbeitsplatz? Hier gilt: „Wir sind nicht dazu da, Euch die Köpfe zu streicheln“. Kein Wunder, das unter 30- jährige schon Burnout gefährdet sind. Sie geben auf, die Aussicht vierzig Jahre einem Job auszuüben, der nur Druck erzeugt und unzufrieden macht. Die anfängliche Euphorie in Depression umwandelt.

Rhetorik Training

Das Ende sieht man schon kommen

Man sollte gelernt haben mit Frustration umzugehen. In den Wohlstand hineingeboren, können viele mit dieser Desillusion nicht leben, es droht Stillstand. Den noch verhindern? Ja! Indem man Menschen machen lässt, was sie am besten können, auch ohne Studium und Diplom. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, Ärzte zum Beispiel. Viele pilgern in asiatische Gefilde und predigen Natur als Medizin. Kren hatten wir schon immer, doch jetzt ist Ingwer der neue Gott. Heiler werden aufgesucht, man verlässt sich auf Tradition und weitergegebenes Wissen ohne Studium.
Ja, wenn nix mehr hilft, dann darf auch der „Nix“ ran.

Hokuspokus Zaubernokus

Jetzt noch von vorne anfangen?

Nach dem Jahrhunderte der menschliche Körper durchstudiert wurde, kommen sie zum Wesentlichen, dem, ohne dem gar nichts geht, das Gehirn.
Prof.Dr. Gerald Hüther schreibt im Buch „Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn“ –
„Erst benutzen sie ihr Hirn besonders schlau, um sich ein bequemes Leben zu machen, und wenn sie das endlich geschafft haben, fangen sie an zu verblöden“
Buchtipp: „Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn“ Prof.Dr. Gerald Hüther

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