„Hurra de Gams!“

Los gehts, in die Hände spucken und Neues anpacken! Ländlicher Schlachtruf um Schwieriges, etwas, dass nicht gleich auf Anhieb gelingen könnte, trotzdem zu beginnen. Ich leide nicht an „Aufschieberitis“, egal was, meine Hand „pfeift“ nach oben: PRO! Da kann ich auch mal mit der Tür ins Haus fallen. Besser, innehalten können und weil es mir das so schlecht gelingt, geh ich raus. In brenzligen Situationen reagiert halt jeder anders.

Abwarten können, schwierig, aber es gelingt

„Bei Schönwetter kann jeder„. Darum pack ich den bunten Regenschutz samt Schirm und lass der schlechten Laune keine Chance. Werde mir bewusst den Kopf frei machen, denn: „Die Gedanken, sind der Anfang deiner Taten“.
Bei Regen sieht man hier noch viele Feuersalamander. Einheimische nennen ihn „Wegnoarr“, weil es etwas belämmert aussieht, wenn er sich so in Zeitlupe dahinbewegt. Aber Langsamkeit ist sein Naturell, er braucht nicht schnell zu sein. Mit seiner grellen Zeichnung und dem giftigem Drüsensekret, ist er für Fressfeinde sowieso ungenießbar.

Eine Südtiroler Mähr: „Ohren zuhalten“

Natürlich überliefert von meiner Mutter: „Wennst einen Feuersalamander siehst, musst dir schnell die Ohren zuhalten, weil wenn er zu schreien beginnt, wirst derrisch“ – zu hochdeutsch: Taub. Damit wollten sie verhindern, dass Kinder den Salamander berühren oder gar fangen. Wo er lebt, gibts Wasser, kleine Bäche oder „Latschen“ und Buchen die rauschen. Also, falls Straßen durch den Mischwald führen, bitte Schritttempo fahren. Der Lurch ladet mich zum „Stillstand“ ein und schafft es innerhalb von fünf Minuten meinen Puls zu verlangsamen. An solchen Tagen vergesse ich die Zeit und geh nur dahin. Versuche bei jedem Schritt, an Nichts zu denken.

Einer Sache näherkommen

Mit Geschichten und anhand ähnlicher Beispiele, Situationen, Erlebnisse nachvollziehen und somit Zusammenhänge leichter verstehen.
Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird.
Aber es muss anders werden, damit es besser wird.
Georg Christoph Lichtenberg

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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