Freitag´s bin ich nie da

Jeder, der eine Trennung hinter sich hat, wird merken, das sich seine Umgebung spaltet. Ob man will oder nicht. Ob bewusst oder unbewusst, sie werden sich für eine „Seite“ entscheiden. Hat natürlich auch sein Gutes. Man weiß jetzt, wer wirklich Freunde sind. Weiteres kommt hinzu, du willst ja nicht immer wieder die Trennung durchkauen und philosophieren warum die „Anderen“ sich nicht auf „Deine Seite geschlagen haben.“Pixabay Tattoo TheDigitalWay

Viele darunter sind ja noch Paare

und immer das fünfte Rad am Wagen? Anfang´s nimmt man das Angebot noch dankbar an, um nicht ewig und drei Tage allein zu hocken. Doch irgendwann merkt man, es kommt Brotneid auf und die Eifersucht mischt mit. Männer wollen meistens nur freundlich sein und unterhalten sich mit dir. Ein fatales Fehlverhalten in den Augen ihrer Partnerin. In ihr brodelt es: „Den ganzen Tag spricht er kein Wort mit mir, und dann quatscht er mit „DER“. Tja, und schon biste raus aus der Runde. „Mann“ will doch nicht wegen ein bisschen Freundlichkeit, einen Beziehungskrieg herauf beschwören.Erinnerungen

Ja und dann ist man da,

wo man eigentlich nicht hin wollte: Kontaktarm Zuhause. Geh doch alleine weg, in der heutigen Zeit ist das kein Problem“, von wegen! „Die Frau im zweiten Jahrtausend“
Erstens: Man zwar alleine auf einen Kaffee oder ins Kino gehen kann, aber Abends in die Bar? An der Bar, an der Bar, warum sitz ich da? Genau zweimal gemacht. Mag in der Stadt nichts ungewöhnliches sein, aber in der Provinz: NEIN DANKE!
Zweitens: Jemanden auf dem „klassischen“ Wege kennenzulernen, ist wie das Suchen, der Nadel im Heuhaufen: U-60ig bedeutet: gschieden, später gschtorm und hoffentlich hümmigfohrn, obwohl drunt, würde ich auch auf ein paar treffen 😉
Drittens: Das Schrecklichste! Die Erkenntnis: Ich bin eigentlich auch nur eine, von Vielen!Denkmal

Für den einen alltäglich, für den anderen was Besonders

Das was am Anfang besonders war, wird auch irgendwann mal alltäglich. In dem Buch: Die TORERO-TECHNIK von Martin-Niels-Däfler, wird Joachim Fuchsberger zitiert:

„Beim ersten Mal kommt der Medizinstudent in die Anatomie und kotzt. Beim hundertsten Toten, den er auseinandernimmt, isst er eine Stulle.“

Leider ist es so: Jenseits der Fünfzig, kann einen nicht mehr viel überraschen. Man wird auch schwer auf „normalem“ Wege, jemanden kennenlernen.
Dann gilt nur: Selbst ist eben die Frau und sollte Gott, dem Zufall oder dem Internet danken 😉
Bewegung macht Spaß

 

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