Freitag´s bin ich nie da

Eine Trennung hinter sich haben, draufkommen das sich das persönliche Umfeld spaltet, ob man will oder nicht. Bewusst werden, dass sich viele für die „andere Seite“ entscheiden. Hat manchmal sein Gutes, man weiß, wer die „richtigen“ Freunde sind. Mit ihnen die Trennung immer wieder durchkauen, hebt die Stimmung nicht wirklich. Philosophieren warum die „Anderen“ nicht auf „Deiner Seite“ sind, auch nicht. Der „Vogel“ will halt nicht.

Nur noch Paarfreundschaften?

Wer will schon das Fünftes Rad am Wagen sein? Anfang´s nimmt man das Angebot gerne an, um nicht ewig und drei Tage allein zu hocken. Irgendwann schleicht sich bei den Partnerinnen Brotneid und Eifersucht mischt mit. Männer wollen eigentlich nur freundlich sein und sich mit einem unterhalten. Fatales Fehlverhalten in den Augen ihrer Partnerinnen. Im Oberstübchen brodelts: „Den ganzen Tag kein Wort mit mir gesprochen und jetzt quatscht er die ganze Zeit mit „DER“. Tja, schon biste raus aus dem Spiel. „Mann“ will doch nicht wegen einem bisschen Freundlichkeit, einen Beziehungskrieg heraufbeschwören.

Die krazt dir gleich die Augen aus

Und weiter?

Ist man da, wo man seine Wochenenden nicht verbringen wollte: Zuhause. „Geh doch alleine weg“ hams gsagt, in der heutigen Zeit, kein Problem“ hams gsagt. Von wegen, weil:
Erstens: Man kann zwar alleine auf einen Kaffee oder ins Kino gehen kann, aber Abends in die Bar? An der Bar, an der Bar, warum sitzt die da? In der Stadt nichts ungewöhnliches, doch in der Provinz: Nach Versuch Drei und den komischen Blicken der anderen, so:“ Is versetzt worn?“ Danke Nein!
Zweitens: Auf „klassischem“ Wege jemand kennenlernen, ist wie das Suchen der Nadel im Heuhaufen: U-60ig bedeutet heute: Zu sein wie das Neue Vierzig, so ein Schwachsinn. Kennt ihr eine Sechzig oder Sechzigjährigen der ausschaut wie Vierzig? I net.
Drittens: Vielleicht so fühlen. Nur weil Frauen längere Haare tragen und die Männer zu Hipstern werden, heißt das noch lange nicht, dass am „Rennen“ teilnehmen kann.

mogst schmusn, mir was wurscht

Für den einen alltäglich, für den anderen was Besonderes

Das, was am Anfang besonders und neu war, wird auch mal alltäglich. Im Buch: Die TORERO-TECHNIK von Martin-Niels-Däfler, erklärt Joachim Fuchsberger † das so:
„Beim ersten Mal kommt der Medizinstudent in die Anatomie und kotzt. Beim hundertsten Toten, den er auseinandernimmt, isst er eine Stulle.“
So ist es, jenseits der Fünfzig, kann einen nicht mehr viel überraschen. Man wird schwer auf „normalem“ Wege, jemanden kennenlernen.
Deshalb: Selbst ist die Frau und sollte Gott, dem Zufall oder dem Internet danken 😉
FB sagte mal einer zu mir, ist die größte Partnerbörse der Welt. OK mal gucken 😉

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