Freitag´s bin ich nie da

Jeder der eine Trennung hinter sich hat, wird merken, das sich seine Umgebung spaltet. Ob du willst oder nicht. Ob bewusst oder unbewusst, sie werden sich für eine „Seite“ entscheiden. Hat natürlich auch eine Gute Seite, nämlich, du weißt dann, wer wirklich deine Freunde sind. Weiteres kommt hinzu, was machst du mit denen, falls du nicht immer wieder die Trennung durchkauen willst, und philosophieren warum die „Anderen“ sich nicht auf „deine Seite geschlagen haben“.

Viele darunter sind immer noch Paare

und wie jeder weiß, will man nicht gerne das fünfte Rad am Wagen sein. Am Anfang nimmt man das Angebot ja noch an, um nicht ewig und drei Tage allein zu bleiben. Doch irgendwann merkt man, es kommt Brotneid auf, und die Eifersucht mischt mit. Männer wollen meistens nur freundlich sein, und unterhalten sich mit dir. Ein fatales Fehlverhalten in den Augen der Partnerin. In ihr brodelt es, nach dem Motto: „Den ganzen Tag spricht er kein Wort mit mir, und dann quatscht er mit DER“. Tja, und schon biste raus aus der Runde, Mann will doch nicht wegen ein bisschen Freundlichkeit, einen Beziehung´s Krieg herauf beschwören.

Ja und dann ist man da,

wo man eigentlich nicht hin wollte. Viele reden auf dich ein:“ Geh doch alleine weg, in der heutigen Zeit ist das kein Problem“. Von wegen! Eine Peinlichkeit folgt der anderen, und so ist Schluss mit „Die Frau im zweiten Jahrtausend“ weil wie ich es erlebte:

Erstens: Der Wirt zu mir sagte, nachdem ich das Dritte mal, alleine an der Bar verbrachte:“Jo, sog amoi, jetzt sitzt nu imma allane do?“ (wohlgemerkt: er ging mit mir zur Schule und ich dachte, da kannste ruhig alleine hin,  weil da bin ich unter Freunden, da bin ich nicht fremd): . Als ob man in jungen Jahren beim Dritten mal weggehen, schon einen neuen Partner hatte.
Zweitens: Als es noch die „In-Bar“ gab. Ich sitze an der Bar, und es war überhaupt, aber überhaupt nix los. Die Kellner starrten mich an, flüsterten miteinander, und mir wurde mit einem Schlag bewusst: „Die denken ich wurde versetzt!“ Nix wie raus, und nie wieder rein.
Drittens: Das Schrecklichste! Die Erkenntnis. Du wirst auf diesem Wege nie mehr jemanden kennen lernen. Ergo: Danke Gott dem Zufall oder dem Internet.

 

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