Eher mit dem Radl noch Rio

Partner können einen zu Höchstleistungen oder an den Rand des Wahnsinns bringen. Besonders jene, die an nix, aber auch gar nix ein gutes Haar lassen. Harmoniesüchtige sind dann die Leidtragenden, sie versuchen nämlich täglich, dem Lästermaul alles recht zu machen, ein „Perpetuum Mobile„. Früher machte die Natur noch einer schlechten Beziehung das „Ende“, heute hilft nur: Eine Scheidung! Vieles konnte ihn zur Weißglut bringen, meist Kleinigkeiten. Wenn vermeintlich, nicht notwendige Dinge für den Lebensunterhalt besorgt wurden. Da reichte schon eine Zahnbürste oder neue Klobürste aus, um eine Eskalation herbeizuführen. Nach unendlichen Diskussionen, kaufte Provinzmadame ihr Bürstl dann nur mehr in der selben Farbe und Marke.

Wer suchet der findet

Doch wie es mit solchen Weggefährten nun mal ist, findet er immer wieder etwas. Etwa, der vergessene Fotoapparat aus Amerika. Vergessen im Taxi nach der Hochzeit ihrer Nichte. Die Feierlichkeiten waren zu Ende und sie ließ sich vom Taxi ins Hotel bringen. Noch lag der Fotoapparat neben ihr am Rücksitz, leider funktionierte die Innenbeleuchtung im Taxi nicht und sie musste im Dunkeln bezahlen. Husch, husch, hinaus und rein ins Hotel. Im Zimmer der Schock: Der neue Fotoapparat aus Amerika, futsch! Shit! Hilfe!
Ein sofortiger Anruf in der Taxizentrale brachte Null. Oh Gott, wie das nur wieder Zuhause erklären. Einem, wo alles und jedes „ewig und drei Tag“ halten soll? Es muss ein „Neuer“ her, also gerade Zuhause angekommen, lief sie zum Kamerameister im Ort. Wollte eine gleichwertige Version besorgen, nur ihr „Kleingeld“ reichte nicht, darum wurde es leider nur ein No-Name-Apparat. Damit wollte sie den Tobsuchtsanfall, sprich Super Gau hinausschieben.

„Wo ist der Apparat aus Amerika!“

Der Hausbau brachte es an den Tag. Der „Göttergatte“ wollte die Installationen auf der Baustelle mit dem Fotoapparat dokumentieren. Ihr Plan war, ihn davon zu überzeugen, dass sie die Bilder, auch „schießen“ kann. Er ging leider nicht auf, er wollte partout selber die Fotos machen. Jaja, verliebt, verloren, aber vergessen und verzeihen konnte er noch nie, Meilenweit konnte man das hysterische Geschrei vom Despoten hören:
„Bei deinem Schmalzhirn muss man von vorn anfangen, hats dir an Fetzn einidraht, dir is wohl alles wurscht, i drah durch!“ Nun, die Moral von der Geschicht:

„Als sie gegangen war, nahm er sich eine andere“

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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