Unterm Dach, juchhe…

..hat der Sperling, seine Jungen, Jungen. Was einem immer wieder vorgekaut wird, glaubt man irgendwann selbst. Ich glaube an drei Seiten: „Eine Positive, eine Negative und die Wirkliche“. Ich bewundere Menschen die sich trauen ganz weit weg zu gehen. Weg von Zuhause, aus der Provinz, weg von der Engstirnigkeit. In der Fremde ist man die, die angekommen ist. Sie sehen dich, wie du bist und nicht wie die „Daheimgebliebenen“. Im Geburtsort, sollte man nicht der „Norm“ nach gelebt haben:“Na die traut sich was“ – ist man suspekt. In einer Gesellschaft, wo Geschehnisse aufgewärmt werden, die noch älter sind als der Euro.

Na, is net wahr?!

Ziemlich einfältig

Wenn man nach Jahren der Trennung, immer noch die EX vom EX ist.
ICH bin ICH! In meinen Adern fließt mein Blut und nicht das vom EX! Wie ergeht es den gemeinsamen Kindern? Was fühlen sie, in einer Gesellschaft der Vorverurteilung und Bewertung? Immer wieder mit alten Geschichten konfrontiert? Sie können nicht verhindern, dass sie unbewusst den Schuldigen suchen. Schuld, überzeugt etwas Falsches getan zu haben oder der andere überzeugt, dass es falsch ist.

Erst dachte ich an ein Pseudonym

Doch dann, warum sollte ich? Ich will zeigen, dass man trotz Niederlagen im Leben, nicht daran zu Grunde gehen muss. Scheitern ist eine Sache, Erfolg eine andere: Kommt nämlich drauf an für wen und wie es bewertet wird: In Euro oder Bekanntheitsgrad? Ich messe und bewerte nicht:
„Man kann es so oder so machen, ich bin für so“ 🙂
Gerhard Schröder
Ich lebe einfach, ganz einfach 🙂 und dazu fallen mir ein paar Zeilen von Reinhard Fendrich ein:
„Am Anfang war so vü Begeisterung, die höchsten Flammen san scho glöscht. Da Kopf wird alt, die Phantasie bleibt jung, wie leicht man der Vernunft entwischt.
Trotzdem kannst als Antwort gebn: Du stehst mit jedn Fuß im Lebn
.
Du hoffst, du fehlst an dera Stö, wanns amoe zseng wird deiner Sö. Die Wahrheit hört ma net so gern:
Es wird ka Wolkn und ka Sta vom Himmel falln und es wird net amoe a Sat vorm andern rolln.
Es löscht die Zeit mit ihrer Selbstverständlichkeit Di langsam aus in jedn Herz und trugt di Hamwärts.
Tränen trocknen schnell, die Sonn brennt haß und scheint no gaunz genau so hell. Erinnerung is n ur a Rafenspur im Saund. Da Wind wahts zua und vü zu fruah, host as nimma in da Haund.

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