Ja, wenn das so einfach wär

Als ich das erste mal einen kleinen Berg mit dem Mountainbike erklimmen wollte, dachte ich mir, schau dir den Hügel mal von unten an. Der Hügel, genannt Lichtenberg 819 Hm, gefahren 352 Hm, ein bliebter Trainingsberg, auch unter den Rennradfahrern. Ich dachte, ich nehm mir erst die „leichtere“ Seite vor, und radelte nach Weißenkirchen. So, da stand ich nun. Dann dachte ich mir, so, jetzt schau ich mal wie weit ich komme. Da ich doch schon ein wenig trainiert war, gings ganz locker.

Ich wußte noch nicht, das ich fast oben war, mein Blick war nur auf die Straße gerichtet, um die Steigung nicht auch noch zu „sehen“, und rief mir immer wieder einen Satz ins Gedächtnis, den ein Läufer mal zu mir sagte: „Du weißt gar nicht, was noch alles geht, wenn du glaubst es geht nicht mehr“. ( Ich glaube ich kann es sagen, Richard Roither)

Ich unbedeutend, irgendwo in der Provinz, stand dann da, am Lichtenberg vorm Sender. Eigentlich mehr überrascht als stolz. Ich, ich habe es geschafft. Und dann wußte ich: „Den Glockner pack ich auch“. Und den Kasberg, und den Loser, und den Grünberg, und das Zwölferhorn, hab ich auch gepackt.

Wie können wir uns „Kleinen“ motivieren? Kann man sich von den“Großen“ was abgucken? Wie machen denn die das? Ob Sportler, Akademiker und Künstler?  Gibt es ein Geheimnis? Die Klassiker der Demotivation kennen wir alle: Das machen ja schon so viele, so geht das nicht, du brauchst Vitamin B, da müsstest du wie Baumgartner vom Himmel springen, oder übers Feuer laufen, oder einen Marathon laufen.

Nein! Gar nichts muss ich! Denn es gibt auch die persönlichen Ziele. Die Ziele die Dein und mein Leben erst lebenswert und glücklich machen. Ich setze mein Leben nicht auf´s Spiel, und überhaupt gibt´s da noch was Riskanteres: „Lass Dich mit Fünzig scheiden!“.
Ja, auch in meinem Hirn sitzt ein Teuferl, das mich von meinem Ziel abbringen will, aber ich finde immer wieder einen Weg es auszutricksen. Ja, auch ich kann nicht immer zu mir sagen: „Super läuft´s, lass dich nicht beirren. Ja, auch ich schau auf mein Konto, und seufze, nur investieren, und nix kommt retour.

Gut! Meine Motivation kommt, vom „Motiv“ vom Grund, und ich habe einen Grund und ein Ziel, und das ist: Solange es mir Freude macht, solange mein Tun, mir das Gefühl gibt, das es mein Weg ist, mein oder das Leben im Griff zu haben, solange finde ich auch immer wieder die Motivation. In Bewegung bleiben und seinen Geist fordern. Das ist es. Umdenken können, es besser machen, sich Fehler verzeihen. Lieber mache ich immer wieder „Erfahrungen“ als gar nicht´s. Anderen zuschauen wie sie ihr Leben leben, ist nicht meines. Im Gegenteil, ich habe schon viel „Er-Lebt“ und das macht das Leben aus.

 

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