Standardmodell oder Spezialanfertigung?

„Welches Schweindal hätten´s denn gern?“ War damals die Frage an den Gast bei Robert Lembke´s Ratespiel. Heute haben ja einige ihre Ansprüche so hochgeschraubt, dass die Putzfrau sogar zum Haus passen muss. Und „Am Beziehungsmarkt“ ist´s nicht besser.
Wie haben sich die Paare früher nur gefunden? Na klassisch, in der Disco, auf Partys und Hochzeiten. Heute, in der weltweit größten Partnerbörse: FB.
Meist nur Profil- und Titelbilder die einem sagen sollten: „Ich bin die oder der Beste“.
Schöne Häuser, schnelle Autos, selten leistbar durch einen gutbezahlten Job. So möchte der Traumtyp seine Traumfrau finden und umgekehrt.

Alles muss „geschönt“ werden

Wer geht mit offenen Augen durch die Welt und sieht das „Schöne“ noch? Zu hohe Ansprüche bereiten Stress, für sich und auch den zukünftigen Partner. Statussymbole fürs Selbstbewusstsein, wenn´s hilft, nur, was wenn es „wegfällt“? Wenn kein Auto vorm Haus steht, die Rolex oder Manolos nicht leistbar sind? Wer ist man ohne Geld? Ohne makellosen Körper, verlorener Jugend, eigentlich ein: „Durchschnittsmensch“. Und? Wie viele Paare kennst du, die durch eine angeheiratete „gute Partie“ glücklicher sind? Eins stimmt schon:
Mit der vollen Hosn, is leicht stinga“

Bei vielen fehlts an „Tiefe“

Menschen zu denen ich „Aufschauen“ kann, stellen auch ohne pi-pa-po etwas dar. Auch in der Ehe war ich viel allein, dennoch habe ich den Mut besessen, als Frau, etwas alleine zu unternehmen. Abschätzende Blicke kamen, von denen, die am „Rockzipfel“ ihrer Partner hingen. Nicht eine anständige Unterhaltung ohne der „besseren Hälfte“ führen konnten. Kennt jeder:
„Sagt mein Mann/Frau“
Falls Du zu den „Alleingeher*in“ gehörst, aber genug davon hast, komm mit:
Wir gehen nebeneinander, auf schmalen Wegen hintereinander und vielleicht den Rest des Lebens, miteinander.
Wenn der Fokus vom „Idealpartner“ weg ist, hat der Alltagsmensch sicher eine Chance.
„Es ist verdammt schwer, einen Menschen zu nehmen, wie er ist, wenn er sich anders gibt, als er ist“ – Ernst Ferstl

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

2 Kommentare zu „Standardmodell oder Spezialanfertigung?

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