Erst minimieren und dann eliminieren?

Tja, nur das „Gewohnheitstier“ ist stärker als du? Es liebt das Alte und Bekannte eben mehr, besonders in Beziehungen. Doch Enttäuschungen, die sich in Abständen wiederholen, enden über kurz oder lang sowieso in der: „Rue de la Gack“. Schluss machen, beenden und loslassen von heute auf Morgen, erfordert eine Menge Konsequenz. Viele lassen dann lieber alles so wie es ist und wollen die Krise „aussitzen“. Angst vor Neuem? Eine negative Stimmungen sollte man im Keim ersticken, weil wenn´s „hint und vorn“ nimmer passt, sollte einer gehen. Gewohnheitsbeziehungen, sind ein seelischer Kraftakt. Wer sich schwertut dem könnte die „Zitzerlweis – Methode“ helfen.
Wie beim „Zuckerentzug“: Von zwei Löfferl auf Eins, von eins auf Halb und von Halb auf Null.

So, alle Miseren ins Aus schießen?

Mit Gedankenspielchen, hadern mit dem endgültigen Entschluss, dann eher noch Unterstützung vom Profi holen. Geschult in Formulierungen federn diese hitzige Debatten und Schuldzuweisungen ab. Unberechenbare werden berechenbar und ängstliche bekommen Schutz vor Angriffen jeglicher Art.
Der Versuch, die Krise vor sich selber zu vertuschen, zeigt sich bei dem einen als Kummerspeck, beim anderen am notorischen Fremdgehen. Provinzmadames innerliche Trennung dauerte Jahre und in dieser Zeit, gab es ständig, ja fast täglich Streit. Die Angst, es alleine nicht zu schaffen und am Ende ohne Dach über dem Kopf dazustehen, war einfach zu groß.

Mit der Tipp-Ex Methode?

Ist etwas Verrücktes tun. Ein „Kick“, der einen so lange beschäftigt, dass das eigentliche Problem ins Hintertreffen gelangt. Wo man nichts mehr klären kann, bringt eine Paartherapie auch nichts, da ist Trennung nun mal die beste Lösung. Heutzutage gibt es für jedes Problem einen Spezialisten und Provinzmadame würde sich jederzeit wieder helfen lassen. Das größte Problem ist meist Geld, daher ist es klug, vor einer Trennung, erst mal mit seinem Bankberater zu sprechen, denn die Erfahrung in Beziehungen zeigt:
Der Mann weiß nicht, wie er Schluss machen soll und die Frau nicht wann“ – Helen Rowland


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