ausgrutscht und zsammduscht

phhuuu, gut ausgeschlafen aufgestanden, die Stiege mit meinen Wollsocken locker genommen, ZACK!!! Jeder, der gerne auf Socken läuft, wird jetzt wissen, wie es mir geht. An die blauen Flecken mag ich jetzt gar nicht denken. Kann ma so etwas verhindern? Und wieso rutscht man dann nicht jeden Tag aus?

Vielleicht, weil man nicht jeden Tag leichtfüßig unterwegs ist? Für heute jedenfalls muss wieder mal Plan B herhalten. Das heißt, der erste Anflug von Leichtigkeit hat sich grundlegend reduziert. Aber wenn ich jetzt genau darüber nachdenke? Sicher, ich könnte noch weiter spinnen. Von wegen ahhhh, das ist das erste, was kommt noch, es sind doch immer drei Sachen, die passieren. NEIN! Das mach ich nicht.

Da hab ich ja wieder mal voll Glück gehabt 🙂 Ich hätte mir das Genick brechen können, oder eine Gliedmaße.  Aber nix davon ist passiert. Na dann ist es doch noch ein guter Tag :-). Wie heißt es so schön: „Seinen Focus auf das Positive richten :-)“. Tja, wer nicht fallen will, sollte stürzen lernen ;-). Und das geht ganz einfach und nebenbei.

Sturzprävention genannt. Seinen Körper und seine Bewegungsabläufe so zu koordinieren, dass bei einem Sturz die Verletzungsgefahr so gering wie möglich ist. Das heißt auch Körperspannung. Das alles kann man beim Tanzen, Wandern, Yoga usw. perfektionieren. Bei meinen Wanderungen baue ich immer wieder „Bootcamp“* – Übungen ein. So wie Kinder früher beim Wandern jedes Hindernis genommen haben. Und da bin ich dann am liebsten in einem frisch gschlägerten Wald unterwegs.

Wir Erwachsenen bleiben aber am Weg und kommen auch keinen Zentimeter davon ab. Ist schon recht so, wir sollten das Wild nicht aufscheuchen ;-). Man sollte die Kirche schon im Dorf lassen. Wir gehen ja nicht einen halben Kilometer in den Wald, am Rande befinden sich genug Objekte. Da kann der liegende Baumstamm, die Pfütze, der Holzstoß oder der kleine Graben herhalten. Und wenn wir nicht blindlings geradeaus gehen, kann uns vielleicht die Gesellschaft helfen, in der wir uns gerade befinden.

„Wandern für Faule und Bewegungsresistente“

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*Die Natur als Fitnessparkour nutzen

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