„Wos braucht a Skilehra?

an Pullover an dickn, a Madl zum Skifoahn, des braucht hoit a Skilehra nu“. Selbstverständlich auch genug Schnee, unter fünfhundert Höhenmeter, ein frommer Wunsch. Aber, wozu haben wir unsere elitären Skigebiete. Ischgl ist bei mir finanziell nicht drin, aber Saalbach pack ich. „Genussfahrerin“ steht bei mir am Programm und nicht das „Ausreizen“ einer Liftkarte. Mit Lovemylife gelingt dies auch. Beide flexibel, beschlossen wir einen Wochenendtrip ins Alpenhotel. Miniabenteuer auf:
Zwa Brettln zum Wedln„.

An der Rezeption den Skilehrer buchen

Um nach dem genüsslichen Frühstücksbrunch unser „Können“ aufzubessern. Auf die Frage wie lange, war unsere Antwort: „Nur zwei Stunden, keinen halben Tag“. Da lispelt sie gscheit hinter der Pudl rüber: „Zwei Stunden sind Halbtags“ – omg. Eine Überlegung wert, dies ins Wanderprogramm einfließen zu lassen: „Wandern für Faule“, könnte passen, zwei Stunden? Wie kommt man auf so eine Zeitrechnung?
Meines Wissens beträgt eine Stunde Reiten: Vierzig Minuten Massieren: Fünfundvierzig und Skifahren Zwanzig?
Da ist wohl der Beamten-Stundensatz übernommen worden.
Ich hab echt den Beruf verfehlt.

Erinnert mich gleichzeitig an den Tierarztbesuch

Unsere Hündin, seit ein paar Tagen fiebrig mit geschwollenen Zitzen. Warte mit ihr in der Ordination bis der Veterinärer kommt. Ich Dorf kennt man sich, also: „Griaß di Friedi, de Dina benimmt sich so komisch und ihr Bauch is auch gschwolln, kannst dir das bitte anschau´n?“ Er neigt den Kopf zur Seite, beugt sich ein wenig runter, beäugt das Gesäuge und kommt zur Spontan-Diagnose:
„Ja, die is scheinschwanger, Essigwickel auflegen, dann wird´s wieder.“ Meine gute Erziehung lässt mich natürlich höflich fragen:
„Was bin ich schuldig?“ Die Antwort kommt promt: „An Hunderter“ – Mir friert das Gsicht ein. So eine Scheiße, jetzt grad, wo das „Wirtschaftgeld“ eh schon wieder alle war.
Den Zsammschiss vom Ehegemahl, erspar ich hier anstandshalber.

Jeder ist klug, einer vorher, einer nachher

Wos braucht denn a Skilehra nu, an Fraunz und an Seppn,
so an saudummen Deppn, der eam den Rucksock am Berg auffi trogt.
Wos braucht denn a Skilehra nu, zwoa Steckn mit Teller,

im Arsch an Propeller, des braucht hoit a Skilehra nu 😉

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

Ein Kommentar zu “„Wos braucht a Skilehra?

  1. Können wir uns noch Erinnern?……Früher beim Metzger gab’s auch ein Kilo……..80dag Fleisch und 20dag Bana (Knochen)…….Ist ja auch
    „Ein Kilo“………..owa gessn is worn ….Auch ein alter Gedanken……Der Metzger!

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