„Wos braucht denn a Skilehra nu?

an Pullover an dickn, a Madl zum Skifoahn, des braucht a Skilehra nu“. Selbstverständlich genug Pulver unter den Füßen und in den Händen. Viele elitären Skigebiete bieten ihnen natürlich beides. Ischgl ist für Provinzmadame finanziell leider nicht drin, aber Saalbach tuts auch. Als reine „Genussfahrerin“ steht ein „Ausreizen“ der Liftkarte nicht am Programm. Also beschließt sie mit Lovemylife einen Wochenendtrip ins Alpenhotel und sie packen ihre Sieben Sachen. Miniabenteuer auf: „Zwa Brettln zum Wedln

Heuer mal einen Skilehrer buchen

Damit sie nach dem genussvollen Frühstücksbrunch ihr „Können“ aufbessern. An der Rezeption wird die Frage gestellt: Für wie lang?“ Die Antwort von Provinzmadame: „Nur zwei Stunden, wir möchten keinen halben Tag“. Da zischt die Übermotivierte hinter der Pudl: „Zwei Stunden sind Halbtags“ – OMG. Das wäre eine Überlegung wert, diese Berechnung eventuell auch im Wanderprogramm zu verbuchen, bei: „Wandern für Faule“ – könnte passen, hier beträgt die gesamte Gehzeit auch nur zwei Stunden.
Nur, wie kommen die auf eine solche Zeitrechnung? Provinzmadame weiß bereits, eine Stunde Reiten: Vierzig Minuten, Massieren: Fünfundvierzig, aber Skifahren: Zwanzig?
Hier ist wahrscheinlich der Beamtensatz übernommen worden und sie kommt wieder mal zur Überzeugung: „Ich hab den Beruf verfehlt“

Das erinnert sie an einen Tierarztbesuch

Ihre Hündin war seit Tagen fiebrig und ihre Zitzen waren geschwollen. Also packt sie das Weibchen und fährt mit ihr zum Tierarzt. In der Ordination wartet sie bis der Veterinärer aus dem Behandlungsraum kommt. Im Dorf kennt man sich und man ist per Du: „Griaß di Friedi, de Dina, (so heißt der HUnd), ist so komisch und ihr Bauch is auch gschwolln, kannst dir das bitte mal anschau´n?“
Er neigt den Kopf zur Seite und schaut nach unten zum Bauch der Hündin, beäugt das Gesäuge und kommt zur Spontan-Diagnose:
„Ah, de is scheinschwanger, legst ihr Essigwickel auf, dann wird´s wieder.“ Die gute Erziehung von Provinzmadame lässt sie natürlich gleich fragen: „Was bin ich schuldig?“
Die Antwort prompt und locker: „An Hunderter“ – Provinzmadame frierts fast das Gesicht samt Hirn ein. Scheiße, grad jetzt, wo das „Wirtschaftgeld“ schon wieder alle war. Den Zsammschiss vom Ehegemahl, lässt sie hier anstandshalber mal weg.

Jeder ist klug, einer vorher, der andere nachher

Hierzu der Rest vom Gstanzl:
„Jo, wos braucht denn a Skilehra nu, an Fraunz und an Seppn,
so an saudummen Deppn, der eam an Rucksock den Berg auffi trogt.
Jo, wos braucht denn a Skilehra nu, zwoa Steckn mit Teller,

im Arsch an Propeller, des braucht hoit a Skilehra nu“ 😉


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Comments

Eine Antwort zu „„Wos braucht denn a Skilehra nu?”.

  1. Avatar von Gerald
    Gerald

    Können wir uns noch Erinnern?……Früher beim Metzger gab’s auch ein Kilo……..80dag Fleisch und 20dag Bana (Knochen)…….Ist ja auch
    „Ein Kilo“………..owa gessn is worn ….Auch ein alter Gedanken……Der Metzger!

    Gefällt 1 Person

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