Schwarz oder Weiss?

Schnell agieren, das kann einem Zeit und Nerven sparen. Eine Garantie, dass man richtig liegt, gibt es aber nicht. Nur Schwarz oder Weiß denken, dass wäre zu einfach. Schwarz wirkt elegant, Weiß sauber und rein. Manchmal wünscht ich mir ein Entscheidungsbäumchen, dass mir Sicherheit gibt, morgen und übermorgen, auch noch überzeugt zu sein. Ja, Nein Vielleicht oder doch lieber anders? Ein Satz, den ich von meiner Mutter nie hörte. Eine junge Witwe, mit fünf unmündigen Kindern, kann sich auf keine Diskussionen einlassen, sie muss Prioritäten setzen für das, was am Notwendigsten ist.

Nicht die Frage: „Welches Schweinderl hättest gern?“

Da gings ums Essen nicht nur morgen auf dem Tisch, sondern übermorgen und überübermorgen. So lernt man Charakterstärke, nicht lange rumfackeln. Solange Mütter den Kindern Entscheidungen unmöglich machen, braucht man sich keiner wundern, wenn´s mit der Partnerwahl nicht klappt. Ständig fragen junge Mütter ihre Kleinen: „Willst du das wirklich? Willst du nicht doch lieber das andere? Vielleicht findest du was Besseres“. Ja, vielleicht haben deshalb mache ihre große Liebe noch nie kennengelernt. Den Traumjob nicht bekommen, weil sie zugewartet und sich nicht schnell genug entschieden haben.
Oder weil es dieses Buch noch nicht gab und darum, das Bäumchen der Möglichkeiten ins Unendliche wuchs.
(Mit siebzehn hat man noch Träume, da wachsen noch alle Bäume…)

Großes oder Kleines Entscheidungsbäumchen?

Sicher sein und klugerweise der Realität entsprechend. Zig mal „auf und abwägen“ verspricht auch keine Sicherheit, einen „Unsicherheitsfaktor“ gibt es immer noch: Die Anderen!
Ewig darüber nachdenken, bringt auch keine Garantie, denn wer sich nie entscheiden kann: Wird Alltagsuntauglich.
Mir ist lieber, jemand sagt was er will und ist sicher, nicht: „Entscheide lieber du“ – nur um später mir die Schuld zu geben. Entscheidungen, die sich nicht als ideal entpuppten, sollten einen nicht aus der Bahn werfen.
Wichtig ist doch, noch immer fest mit beiden Beinen, im Leben zu stehen.

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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