So a Gschisdi-Gschasdi drum

In diesen Wochen regt sich wieder der bedeutungsschwangere Wunsch: Ein friedvolles Fest, gemeinsam verbringen. Manches Jahr, hat es den Glanz für mich verloren, wie für viele Erwachsene. Werde sentimental und versuche mich dennoch zu freuen. Erinnere mich, was meine Mutter zu dieser Zeit meinte: „Weihnachten is nur schee, solang die Kinder klan sind“ – Hhm, Nebel und Regen machen mir normal nix aus, weil irgendwann geht die Sonne ja wieder auf. Doch jetzt, grad jetzt, wär ich um mehr Sonne froh. Mut auszubrechen, raus aus den vier Wänden und etwas erleben. In diesen Phasen möchte ich auf und davon, weit weg, doch dann hab ich Schiss.

Wenn wenigstens der Himmel blau ist

Eh nur drei Monat

Ich war schon mal weg, so weit, ohne die Möglichkeit am Abend, bei Familie oder Freunden zu Klingeln. Da gabs kein Handy, kein schnelles Treffen. Es war kein Ausflug, sondern das Ausbrechen aus einer unerträglichen Lebenssituation, die ich beenden wollte. Ohne jemals vorher auf eigenen Beinen gestanden zu sein, wars ein „Kamikaze-Akt“. In dieser Zeit machen andere eine Weltreise und ich war niemals ausser Landes. Trotzdem bin und war ich nie Kleindenkerin, im Gegenteil, mein Horizont geht weit über „Fünfzig Kilometer“ hinaus. Ahnung vom Leben bekommt man auch, wenn man nie „die große weite Welt“ gesehen hat. Man kann sich auch so weiter entwickeln. A bissl was, hab ich ja gesehen, Ibiza, Lignano, Rovinj, Freilassing, Berlin und Krummau, aber alles mehr „Betriebsausflug“ 😉

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He, ihr da Oben, i see the Moon. Ich denke, ich werd in Zukunft an solchen Tagen meinen Koffer packen und mal ganz, ganz weit weg fahren, Salzburg oder so 🙂

Mein Allgemeinwissen stammt nicht vom „Millionenrad“

Sondern der Erfahrung, mit beiden Beinen im Alltag zu bestehen und nicht bei jedem „Lüftchen“ in eine Sinnkrise zu fallen. Abenteuer für die Seele, geb ich mir, nicht fürs „Bett“. Und, man darf sich was trauen, denn heutzutage lauert schon vor der Haustür das Leben.
„Gibt es schließlich eine bessere Form mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?“
Charles Dickens


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