Noch keinen abgekriegt?

„Es muss feste Bräuche geben“, erklärt der Fuchs dem Prinzen, aus Antoine de Saint-Exupérys Weltklassiker „Der kleine Prinz“. Schon versucht: „Liebe nur durch Hexenzauber?“ Andere Länder, andere Sitten. Ein irischer Brauch hat symbolträchtige Botschaften wie, Rosinenbrot backen und damit den Traummann finden. Wer will kann anderes mitbacken: „Erbsen“ bedeuten Armut, „ein kleines Stöckchen“ Beziehungskrise und ein „Stück Stoff“ Unglück. Falls ein Ring drin ist: „Taratata – Heirat“ :-)
Auch ein Blatt das zufällig vom Baum fällt, wenn man es fängt, bevor es den Boden erreicht, kann Glück bei der Partnersuche bringen.

Essbares unter die Achsel

*Im Baltikum wird eine Kartoffel oder Brötchen, Hauptsache essbar, von den Mädels unter der Achsel getragen, durchgeschwitzt und dem „Begehrten“ zu essen gegeben. Provinzmadame meint dazu nur: Speib. Da ist ihr der italienische Brauch lieber. Hier tragen die Jungs ein Tuch unterm Arm und facheln damit den Mädels beim Tanzen vorm Gesicht herum. Gemein. Achselschweiß steckt aber voller Pheromone. Botenstoffe die in Sekundenschnelle mitteilen, wofür wir im Hirn Jahre brauchen.
Danke, Axelhaar, muss nicht wieder Hip werden.

Erst mal an den „Sachen“ schnüffeln

Es heißt, Asiaten müffeln nicht, daher die Vorliebe der Männer für Thailänderinnen? Die Japanische Armee hat „Müffler“ sogar vom Militärdienst befreit. Eine japanische Studie hat ergeben: „Ab 40 fangen viele an zu riechen“ – Frechheit. Der Chemiker George Preti vom Monell Chemical Senses Center wollte das Ergebnis nicht glauben und führte erneut eine Studie durch: Zeitschrift „New Scientist“. Es kann an der Ernährung liegen.
Naja, schon mal jemanden getroffen der Knoblauch „konsumiert“ hat? Manche Leute riechen strenger, daher die Erkenntnis meiner Schwägerin bei Älteren: „Der stinkt scho noch Leich“.

Auch ein Grund:

Zu wenig Wasser trinken und zu viel Fleisch essen, die zu trocken gewordene Haut zu wenig eincremen. Hat Jackie deshalb 3x täglich geduscht? Provinzmadame glaubt, sie wollte riechen wie ein Baby. Das möchte sie auch, aber einmal erwachsen, leider nein. Um gut zu riechen kann man Haarparfüm nehmen oder jeden zweiten Tag Haarewaschen. Kleiderduft benutzen oder diese nur einmal tragen. Parfüm da auftragen, wo das Blut pulsiert. Hm, Provinzmadame bleibt bei ihrem Credo:
Duschen – eincremen – parfümieren und zwar da, wo sie es auch riechen kann.
*Auszüge aus dem Buch:
„Für immer und jetzt. Wie man hier und anderswo die Liebe feiert“ von Michaela Vieser und Irmela Schautz (Verlag Antje Kunstmann, München, 176 Seiten, 16 Euro)


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