oh – ich kann wieder sehen

Blinde Flecken und Spiegelbilder? Gibts bei mir nicht. Flecken sieht man bei mir gleich, und das sofort nach dem Essen. Wo ich sitze, steht die Speisekarte vor mir am Tischtuch, und unter meinem Sitzplatz. Ich hasse das! Man sieht immer gleich wo ich gesessen hab. Andererseits ist es doch schön, wenn man sagen kann, ich war schon da :-). Also, keine blinde Flecken. Fehler? Fehler=Error= negativ besetzt -ergo blinde Flecken 😉

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Mein Spiegelbild

find ich ok. Ach so, sie meinen „spiegeln“, wie? Ich soll meine Persönlichkeit spiegeln? Wie, ich soll durch Andere meine blinden Flecken erkennen? Schon wieder die Flecken?  Die sieht man ja eh bei mir! Aha, andere schon, ich nicht? Ok, dann geh ich mal auf Fleckensuche. Gleich mal googeln wo ich anfangen soll. Da schau her, Wikipedia gibt Preis: das Johari-Fenster. Entwickelt wurde es 1955 von den amerikanischen SozialpsychologenJoseph Luft und Harry Ingham.[1] Die Vornamen dieser beiden wurden für die Namensgebung herangezogen. Mit Hilfe des Johari-Fensters wird vor allem der so genannte „blinde Fleck“ im Selbstbild eines Menschen illustriert.

370px-johari-svgÖffentlich

ist also alles, was ich meiner Umwelt preisgebe. Hmm, das ist viel, wenn man meinen Blog verfolgt. Mein Geheimnis, ist natürlich mein Geheimnis. Peinlichkeiten und so, die hat aber jeder, oder? Und geheim bleibt geheim! Das sich unser Erleben bis zu 70% im Unterbewusstsein abspielt wissen die meisten. Da könnten wir die stille Post ins Spiel bringen. Du sagst etwas und dein Gegenüber erzählt es weiter, man siehe und staune, sicher entweder geschmückt oder lückenhaft. Beispiel: „Das kann ich Dir nicht erzählen, es ist so peinlich“. Weitergegeben wird: „Sie muss etwas ganz furchtbares getan haben“. Vielleicht erkennen sich einige wieder, ob als Opfer oder Täter egal.

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Ich und Du

ob als Partner oder Freundin, wie viel wissen wir wirklich voneinander? Genau, immer das was ich will, das der andere weiß, oder nicht wissen soll. Jetzt frag ich mich: meine blinden Flecken, und Deine blinde Flecken ergäbe eigentlich: FREMD = vom Vertrauten abweichend

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Karl Valentin: Fragt ein Fremder in einer fremden Stadt einen Fremden um irgend etwas, was ihm fremd ist, so sagt der Fremde zu dem Fremden, das ist mir leider fremd, ich bin hier nämlich selber fremd.

 

 

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