Tag 15 – 10 Minuten im Z4

10 Minuten im Z4, ja die reichen für mich völlig. Mein Körper ist nicht mehr fit genug für einen Roadster. Für lovemylife anscheinend schon. Egal, Freunde treffen, kurz mal eben weg. Chiemsee wir kommen 🙂 Wir haben uns an Mister Google gehalten, aber auch ein paar mal gefragt. Roadster ohne Navi, rächt sich nämlich spätestens wenn man in Eggstätt oder Halfing gelandet ist. Das gute Essen, der gute Wein, die illustre Gesellschaft, alles Barbara Karlich Gäste, waren es wert. Leider verleiten mich solche Treffen immer wieder, zu späterer Stunde, Tanzeinlagen zu machen. Das rächt sich am nächsten Tag. Hüfte und Leisten, mögen eben keine Gummisohlen.

Chiemsee Sonnenuntergang

Als gäbe es kein morgen

So ist das halt um halb zwei 😉 man soll die Feste eben nicht immer feiern wie sie fallen 🙂 Es gibt nämlich ein morgen danach und das kennen wir alle. Meine Leisten hassen mich und mein Körper nimmt meine Entschuldigung nicht mehr an. Die Stufen stake ich eher, als das ich gleite. Die Pumps sind in der Tasche gelandet und die Flachos hatten ihren Auftritt. Frühstück und Verabschiedung, jetzt bloß schnell zum Auto, um unbemerkt in den Schlitten zu kriechen. Hölle, Hölle, Hölle. Beweglichkeit und Grazie sehen eben anders aus. Wann helfen die 40x10min 😦
Press the ButtonX

 Ich bin drin

Die Odyssee zurück ins Heimatland begann. Frauenlogik ist eben anders. Ohne Plan,  doch mit viel Enthusiasmus hieß es: Folgen wir dem Auto vor uns. Frauen sind halt so, wieso sollten die anderen nicht auch zur Autobahn müssen? Also hinterher! Keine 500 Meter, blinken sie links. Kehren um. Mit Handzeichen untermalt, jaja, wieder retour. Wir nach, logo. Umdrehen, hinterher. Nach zehn Kilometern wieder stop. Was los? Ich denk sie haben ein Problem mit dem Auto. Nein. Christian flitzt zu uns, lächelt und fragt: Folgt ihr uns etwa?
Ja, freilich 🙂 Leider fahren wir nicht da hin, wo ihr hin wollt. Ich stell mir die beiden vor, Blick in den Rückspiegel, und Gelächter.
Schau mal, die zwei hinten im Schlitten, die fahren uns nach.
Gut das wir befreundet sind und sie uns nicht hassen. Sie hätten auch nach fünfzig Kilometer fragen können.

 

 

 

 

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