„Jo mir san min Radl do“

Wieder einmal Radtag am Attersee, Provinzmadame schaut aus dem Fenster, es ist 09:38 Uhr und alles grau in grau. Jetzt können sich die Suderanten wieder ins Zeug legen, sie könnten das Grau aber auch zum Anlass nehmen, um Zelte und Schwammerl aufzustellen, damit sich die Gäste aufwärmen und trocknen können. Provinzmadame fährt nicht gern bei Regenwetter, dennoch verliert der Attersee nix an Romantik, auch bei Regen nicht. Nur, bis Unterach wären drei Zelte ideal, eins in Attersee, das zweite in Parschallen und das dritte in Unterach.

Im Kopf hätten sie es alle

Wie immer liegt an den drei Buchstaben: TUN und MUT, sich trauen. Da stellt sich Provinzmadame schon oft die Frage: Was studiert man so, als Tourismusmanager?
Veranstaltungen nur bei Schönwetter? Jeder, der den See am Radltag schon mal umrundet hat, weiß, in bestimmten Abständen Zelte oder Wirtsgehäuse, würden die Schuhe trocken bleiben lassen. Das Kulinarium hat endlich reagiert, bei Schlechtwetter, findet die Veranstaltung nun im „Aichergut“ statt. Warum?
Die Vorbereitungen sind immens und nur wegen Regen, wäre alle Arbeit umsonst gewesen?

Attersee, tausendmal Du

Ob Sonne, Regen oder Schnee: Provinzmadame liebt ihn. Das kleine Paradies am Wasser und die Berge, vernachlässigen wir gerne bei Schlechtwetter. Als Optimistin will Frau Gertrude in Zukunft versuchen, den See nächstes Jahr zu „umzelten“. Mit Lampions in der Luft, bunten Regenjacken und Schirmen, dann wird man auch nur fröhliche Gesichter sehen. So kann ein verregneter Radltag auch ausschauen. Die Jammerer zuhause bleiben, denn diese wissen sicher, wie alles beim Alten bleibt.
Den Attersee als ihr persönliches Refugium beanspruchen und nur für sich alleine haben, ist nur ein Privileg der Grundbesitzer.

Bewegend- begeisternd und Gleichgesinnte

Versuchen das Mögliche aus dem Unmöglichen herauszuholen. Ideen reifen lassen und über sich hinauswachsen.
Noch sind wir nicht so viele, aber täglich werden es mehr, weil wir die sind,
„die sich freuen wenns regnet, denn wenn sie sich nicht freuen, regnets trotzdem“ – Karl Valentin 

Warum nicht mal so 🙂


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