Die Herkulesaufgaben

Wieder mal so dahingedacht. Ist es notwendig, sich für Aufgaben verantwortlich zu fühlen, die unlösbar, oder sich so schwierig gestalten, das alles andere im Alltag verblasst? Ob es sich beruflicher oder privater Natur handelt? Wozu, wir sind keine Götter und auch keine Halbgötter, selbst wenn sich einige dafür halten. Das einzige, was wir damit erreichen können ist Unzufriedenheit und Frust.

Buchberg Hongar 17.11.2012 005I

Die zwölf Heldentaten

Erstmal den Nemeischen Löwen töten, dessen Fell so dick war, das keine Waffe durchkam. Kann es die Liebe sein? Aufstehen und weitergehn. Die Hydra mit den vier Köpfen, vier Mäulern, Quasselstrippe oder Schwiegermonster? Einmal enthaupten bitte. Dann, ein völlig Wildes Tier lebend überbringen. Eine wildgewordene Katze vielleicht? Ja, gibts bei uns, sie kratzen, beißen, zwicken, und geben eine auf die Birne, das Sterne, dir den Augenblick verkürzen. Als Rache dafür, kann einer dann, als wilder Hirsch, mit seinen goldenen Hörnern vor Gott oder Freunde treten, und dann, den erymanthischen Eber, ein Nachkomme der gewalttätigen Sau Phaia, töten. Mundtot machen, sozusagen.

Hirsch mit goldenem Geweih

Erstmal ausmisten

Den Stall eines anderen säubern?“Räuchern“ ist ein gutes Rezept. Die sechste Aufgabe, den See von Kreaturen befreien. Welche? Monster, Golems oder Dorfbewohner? Komische Vögel, mit eisernen Schnäbel, die nie aus ihren Nestern kommen, weil sie nur an der Unterseite verwundbar sind, ah die Gürtellinie? Nummer sieben, den Stier einfangen, phuu wehe wenn sie losgelassen. Und dann noch fleischfressende Pferde fangen????? Tiere die ihren Gebieter fressen und dann erst zahm werden? Die neunte Aufgabe, nach dem Zaubergürtel der Amzonen greifen.

Wertvolle Gürtelschnalle

Den Riesen besiegen

Das wovor wir am meisten Angst haben? Vielleicht Ratten mit 3 Köpfen, sechs Arme und eine Waffe in jeder Hand. Unlauterer Wettbewerb sozusagen. Die vorletzte Aufgabe, die goldenen Äpfel des Hesperides einsammeln. Versprechen unsterblichkeit oder eher Hesperidenessig? Nummer zwölf erst, sollte einem zum Gott machen? Aber wer ist schon Herkules? Meine Mutter meinte es gerne, wenn sie sich mit meinem Testosteron geladenen Teenagerbruder, im Kräftemessen übte, oder „Cassius Clay“.

Schach König und Königing

Und jetzt Gott?

Wie fühl man sich dann so? Wer weiß denn von uns schon, wie ein Allmächtiger sich fühlt. Ich kenne nur ein Gefühl, das sich vielleicht damit messen lässt. Wenn ich spüre, das die, die mich umgeben aufrichtig lieben und mich respektieren. Ja dann fühle ich mich göttlich.

Sammelsurium 053

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