Foahr zua, oide Schochtl!

Rufen freche Jungs, „schleichenden“ Damen hinterher. Mir ist das wurscht, ich winke stoisch, lass sie vorbei. Denke mir dabei: „Eine Gehirnzelle weniger und du wärst eine Pflanze, du Idiot“ oder:
„Liebe Audi und BMW-Fahrer, ich bin Mutter und habe gelernt, quengeln zu ignorieren“. Konstante 60km/h fahr ich auf der Bundesstraße, genau so, als hätt ich einen Tempomaten aktiviert. „Lehrgeld“ hab ich schon genug bezahlt, weil schneller als erlaubt. Tja, auch meine Karre kann schneller, dieses Schlaglochsuchgerät. Darum halte ich mich meist an die vorgeschriebene Geschwindigkeit, erkenne dabei genau, den Groll der „überholenden Gesichter“.

Am Attersee brauchst Nerven wie Drahtseile

Wer hier ein „schnelles Auto“ besitzt, darf sie nicht wegwerfen, nur weil ein Radfahrer, Traktor und oder meine Wenigkeit auf der Seestraße tuckert. Es hilft weder fluchen noch spucken, auch nicht die Schimpfworte der Opas und Pappas. In Wortfetzen kurz von Gerhart Polt festgehalten: „Rindvieh und Bambrunza, sind dagegen „Koseworte“. Darum ist es wichtig, früh genug bei den Kindern ihren Wortschatz zu kontrollieren, sie von „schiachen“ Wörtern fernhalten. Das dies nicht immer gelingt, beweist die Erinnerung an einen „Kaffeeplausch“.

Nachbarsjunge, du schlimmer Bub

Dieser besaß einen richtig „schlechte Wortwahl“, obwohl er erst Sechs war. Unsere Vierjährige meldet sich am Tisch zu Wort: „Ich weiß, was schiache Wörter sind“. Interessiert, schauten wir uns an, AHA, da sprudelts grad so raus:„Blede Sau, Oaschloch, Krucka, Deppada, blede Kuah.“ Mit weißem Schaum vom Kakao um den Mund, sitzt sie da und wir sind sprachlos. Diese Peinlichkeit neben der Verwandtschaft, treibt mir den Schweiß auf die Stirn. Stolz freut sich der Fratz auch noch, uns „überrascht“ zu haben. Zu meiner Rechtfertigung muss ich erwähnen, dass diese Ausdrücke in unserer Familie nie zu tragen kamen, außer, „Fetznschedl oder bei dir föds vom Boa auf, Flochwixer und so“. Diese Worte hat die Kleine aber weder im Kindergarten noch in der Schule benützt, bis jetzt.
Jaja, wie der Herr, so Gscherr.

s´gscheide Dirndl mit da oidn Schochtl

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

%d Bloggern gefällt das: