Begrab ihn an der Biegung eines Flusses*

Da hab ich es natürlich leicht. Ich lebe in der Nähe eines Flusses und in der Nähe vom Attersee. Doch wie fast alle meine Geschichten, die nicht frei erfunden sind, sind es natürlich Metaphern. „Storytelling“ wie es so schön modern heisst. Wir können alles loswerden. Am besten natürlich Dinge die einen belasten. Dies sind aber meistens die, die am Schwersten, am Hartnäckigsten und tief liegen.
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Aber es funktioniert

Meine Ausflüge beginne ich gerne mit dem Spiel „Walnusswandern“ – diese Nüsse werden danach über die Schulter, der Natur zurückgegeben. Nicht ohne vorher einen ersten Gedanken mitgeschickt zu haben. Da braucht keiner lange überlegen, das was einen halt gerade beschäftigt, Sorgen macht, damit ist der Kopf sowieso voll. Ergo – auflösen weg damit und wer es immer noch nicht wahr haben will: Reden befreit.
Ente im Gras

Schmied – net Schmiedel

Wenn es Gefühle betrifft, hat es sich bewährt mit dem engsten Vertrauten zu sprechen. Familiäre Dinge natürlich mit der Familie, berufliche mit dem Chef oder Kollegen und finanzielle, nona, mit seinem Bankberater. Ja wenn es so einfach ist, warum haben wir dann überhaupt noch Sorgen? Weil viele glauben sie müssen es mit sich selber ausmachen, oder ihr Ego so groß ist, das sie meinen, es müsste alles vom Anderen ausgehen oder es löst sich von selber.

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Reden ist gesund

Net schwafeln, aussprechen ist gemeint. Heisst ja: „Womit dein Herz voll ist, geht der Mund über“. Nicht umsonst machen sich Belastungen im Körper bemerkbar. Wozu sind wir der Sprache mächtig? Die Körpersprache verstehen sowieso manchmal nicht mal die von ihrem eigenen Hund. Noch mal von vorne anfangen, kommt für viele nicht in Frage. Doch unserer Gesellschaft würde es gut tun, wieder mehr auf die „Zeichen“ zu achten. „Geh in dich und bleib dort“ ist eine Metapher die einen höchstens zum Authisten macht und nicht zu einem verständnisvollen Gegenüber.
Wos tuan mit an Sorgenpinkerl„- „Geh mit entsorgen“ – wären die Themen falls Euch jemand den letzten Nerv ziehen möchte.
*Begrabt mein Herz an der Biegung eines Flusses

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