Lamour to jour

Mit dem Sommerhit der Jahrtausendwende und totaler Sonnenfinsternis. Zu dieser Zeit gab es einschneidende Erlebnisse. Die Hochzeit meiner Nichte mit dem vergessenen Fotoapparat. Das schwarze Lieblingskleid, dass Bettfalten an der Schulter zeigt, die nach dem Aufstehen nicht mehr sofort verschwinden. Und wenn ich noch weiter zurückdenke, fällt mir Klickklack ein. Beliebtes Geschicklichkeitsspiel der Siebziger, bis sich die Medien darauf stürzten. Es wurde als krebserregend eingestuft und verschwand.

so schauts nimma aus

Oder wars doch Generation 68?

Mein älterer Bruder regte sich permanent auf, weil er deswegen nicht „Ausschlafen“ konnte. Mit Lichtgeschwindigkeit sprang er Sonntags aus dem Bett, wenn wir rekordtaktmäßig die Kugeln im Hausflur knallen ließen: Klickklackklickklackklick – HEIA das hallte! Rückblickend sehe ich den „Vierziger“ als amüsanter, da will man wirklich „da´Wöd nu a Lucka haun“. Maschndrohtzaun, der Anton aus Tirol und die Hintermoser Kathi durften auf keinem Feste fehlen. Und mein Vierziger, den ich geistig und körperlich heute noch spüren kann. Körperlich manchmal abgespannt, um nicht zu sagen verspannt.

mal wieder kindisch

Der Fünfziger: „genießen als wär´s das letzte Mal“

Die Endgültigkeit wird einem bewusst, besonders dann, wenn ich mit dem Smartphon in der Hand, gegen den Laternenmasten renn. In größeren Städten wurden diese schon „ummantelt.“ Hallo, und das im 21ten Jahrundert. Bald hab ich die Sonne sechzig Mal umrundet und geh in Pension. Einerseits freu ich mich, andererseits hab ich noch keinen „Tagesplan“. Was anfangen in der vielen Freizeit? Mehr Zeit bedeutet auch mehr Geld ausgeben. Eine gewisse Struktur will ich beibehalten, aber trotzdem Platz für Träume lassen. Wünsche, die sich nicht erfüllen müssen, sondern die Vorstellung allein schon Freude macht. Ausserdem:

noch so viel zu entdecken

Wünschich mir


„Eine alte Frau mit einem guten Gesicht zu sein, wie Coco Chanel und Jacky Onassis 😉
Wobei wir wiederholt nicht vergessen sollten: „Die Seele kommt ins Gsicht“

Sechzig Jahre und kein bisschen weise?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.