Ich bin alles, nur keine Montags-Malerin

Ein „Montags“- Gerät, fehlerhaft und reparaturanfällig. So fühlte ich mich oft, wenn unerwartetes in mein Leben tritt. Hier unterstützt mich der unverwüstliche Glaube ans Universum und die daraus folgenden kreativen Alternativen. Bin überrascht, welche Kraft mein Körper und Geist immer noch haben. Sie müssen herhalten, dass ich mich mit beiden Händen aus der Misere ziehen kann.

Im Kopfrechnen bin ich ja gut

Nur Wurzel ziehen und die Unbekannte finden, konnte ich nie. Ohne Mathematik durchs Leben kommen, wo sich doch alles um Zahlen dreht? Was kommt nach der Schule? Bis in die Siebziger Jahre sollte Frau „nur“: waschen, kochen, putzen und eine gute Mutter sein können. Der Mann brachte das Geld Nachhause und war daher, auch Herr im Haus.

Der König, ein astreiner Soziopath

Einer, der Kontrolle mit Fürsorge und Liebe verwechselt. Auch wenn es andere geahnt haben, gewarnt hätten. Aus Liebe, wagt man den Schritt zum Traualtar. Kinder die aus dieser Beziehung entstanden, werden bei einer späteren Trennung meist „Ent-scheidungsträger“.
Ich wasche meine Hände nicht in Unschuld, jeder will sein bestes geben, hoffentlich.

Im Leben buh, im Tod tabu

Ein Verstorbener wird meist „glorifiziert“, über Tote sagt man ja nix Schlechtes. Was würde es bringen, Linderung des Kummers? Vor Ärger weint man viel öfter, als vor Trauer und Kummer. Der Tod meiner Mutter und die Beziehungskrise ließen mich über ein halbes Jahr „grundeln“. Was ist geblieben und was konnte ich noch tun? Ablenkung brachten meine Ausbildungen, eine Scheidung haben sie trotzdem nicht verhindert.

Der Neuanfang

Was ist mir heute wichtig? Auf alle Fälle Unabhängigkeit, Entscheidungen, ohne schlechtem Gewissen zu treffen. Meine Meinung sagen können, wenn ich zu etwas anderem stehe.
Nicht das Gefühl haben, an mir ist etwas kaputt. Die Befürchtung, etwas Verbotenes getan oder gesagt zu haben.
Es ist ein Gesetz des menschlichen Geistes, dass man einen Irrtum nur dann überwinden kann, dass man ihn an sich selbst erfährt, erlebt und wenigstens als Vorläufige Annahme sich zu eigen macht“ – Ernest Dichter

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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