Ich, eine Montags-Malerin?

Das hätte ein Lieblingsfach in der Schule sein können. Lebensfit durch Schreiben, Lesen und Rechnen? Kopfrechnen kann ich, Wurzel ziehen und die Unbekannte finden nicht. Wie kommt man „unverletzt“ durchs Leben, findet sich zurecht, nach Trennung, Kummer und Sorgen? Eine Frau in den Sechzigern und Siebzigern sollte: Waschen, kochen, putzen und gute Mutter sein weil: Der Mann bringt das Geld Nachhause und ist daher König.

Was soll jetzt noch kommen?

Was, wenn der König ein Soziopath?

Kontrolle mit Fürsorge und Liebe verwechselt? Wann erkennt man den Unterschied? Wir mussten es erleben und erfahren, auch wenn uns jemand gewarnt hätte. Diskussionen über Wiedergeburt und ein Wiedersehen, ich glaube nicht daran. Tot ist tot. Nur Unkraut kommt immer wieder. Ist der Tod, für „Tyrannisierte“ die „bessere“ soziale Variante? Kinder die aus Liebe entstanden und später „Ent-scheidungsträger“ geworden sind. Wer ist für wen und was bleibt für mich?

Am besten abwaschen

Ich wasche meine Hände nicht in Unschuld

Ein Verstorbener wird meist „glorifiziert“, weil über Tote sagt man nix Schlechtes. Bringen tuts eh nix mehr, vielleicht Linderung des Kummers? Aus Ärger weint man schließlich oft mehr, als aus Trauer und Kummer. Der Tod meiner Mutter und gleichzeitig Krise in der Beziéhung, ließ mich ein halbes Jahr „grundeln“. Was ist geblieben?

Eine selbstbewusste Frau daraus geworden?

Mein zweiter Bildungsweg

Ablenkung hat mich gerettet und dennoch eine Scheidung nicht verhindern konnte. Grad wieder auf den „Beinen“ der Nächste schwere, im wahrsten Sinne des Wortes: Schlag. Meine ältere Schwester bekam einen Schlaganfall und der Weg ins Pflegeheim unumgänglich. Gemeinsam räumten wir Geschwister ihre Wohnung. Warum hebt man etwas auf? Dinge, die nichts mit mir zu tun haben, kommen weg. Bei jedem Foto oder Gegenstand denke ich: „Würden meine Töchter das aufheben oder kommt es gleich in den Container?“

Tief drinnen, noch immer Pastell

Was ist mir wichtig?

Es gibt Bilder von mir, auch welche die ich gemalt habe. Wo ein Freund meiner älteren Tochter mal meinte: „Auf allen Bildern, malst du dich selbst“ – vielleicht, ein Stück meiner Seele hab ich sicher mithinein gemalt.

Ein wenig Monroe, ein wenig Madonna und vielleicht ein klein wenig ich?

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