Schaffnerlos

Früher war alles einfacher, der Uniformierte im Zug war ein Schaffner und nicht der Zugbegleiter. Mit der Zange zwickte er Hin- und Retourfahrt ein und man konnte sich entspannt zurücklehnen. Die Personalentwicklung machte Schaffner überflüssig. Tickets kann man online kaufen, das Gleis selber finden suchen und mit viel Glück den richtigen Bahnsteig erwischen. Von A-B-C bis CC, einer wird´s schon sein und dann wird abgepfiffen.

Erst die U-Bahn

Es ist schon eine Weile her und wenn ich dran denke, muss ich heute noch lachen. Wien, den Weg vom Hotel zur U-Bahn finden, so schwer kann´s nicht sein, oder? Provinzmadame vorm Kartenautomat, ein Mysterium. Viele Manderl, große und kleine, welcher Platz, mit Rad, Hund oder Kinderwagen? Ich hab mal auf Verdacht gedrückt, damit wir die U-Bahn nicht versäumen. Obwohl, sie fährt ja alle zehn Minuten, typisches Provinzdenken. Also, Hauptsache bezahlt und wir kommen da hin, wo wir hin wollen.

„Hot gepasst“ – kärntnerisch

War doch nicht so schwer. Abends fahren wir doch lieber mit dem Taxi retour. Und weil es sich für drei Tage nicht rechnet, haben ich kein Wochenticket gelöst. So standen wir also am nächsten Tag, wieder wie der Ochs vorm Tor, vor dem Automaten. Erneut die passende Manderl-Kombination am Display suchen und ah, da hammas, zwei Figuren gleich groß, passt. Ziel noch eingegeben und die Rolltreppe runter. Phu, give me Fife!

Da lag der Hund begraben

In der U-Bahn sitzend fragt meine Freundin: „Wieso ham wir gestern für die selbe Strecke weniger bezahlt?“ Hm, das frag ich mich auch, später nachschauen.
An der Station beim Ticket Automaten, mit dem Finger die Figuren entlang fahren und den Preisvergleich starten. Ui, da schau her: „Liebste, du warst gestern a Hund“. Ob der Kontrolleur Nachsicht hätte walten lassen? Schützt Naivität und Provinz vor Strafe? Egal, guat is gangen, nix is gschehn.
Trotzdem, ich würd gern mal wieder so einen sehen, der sein Pfeifferl in Mund nimmt, das Taferl in der Hand von Rot auf Grün dreht und dem Lokführer zuwachelt.

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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