Beam mich hoch Scotty!

Das Energieloch im Herbst: Scotty- bitte Energie! Mit Knopfdruck oder Pille. Nächstes Jahr, selbe Zeit. Mich überrascht das nicht, obwohl es mir dieses Jahr so ergeht. Es war doch grad noch so warm, hab meinen Sundowner am Attersee genommen und jetzt ist gleich mal November? In Anlehnung der Lebensregeln auf der Enterprise hab ich in meinem Sternensystem, sprich meinem Leben etwas anzumerken.
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Energie woher nehmen?

Meine reicht zwar noch immer aus, aber richtige Veränderungen kann ich zur Zeit auch nicht bewerkstelligen. Die Kommentare und Meinungen der Anderen machen mir oft Angst. Sie ist zwar ein schlechter Ratgeber, aber ein guter Spion. Ich werde diese hinterfragen. Ich werde mich informieren. Und ich lasse mich nicht daran hindern über Nacht klüger zu werden. Aber nicht jetzt. Grad jetzt bin ich antriebslos. Und das werde ich ausleben. Da kann der Lurch unterm Bett ruhig liegen bleiben.
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Ok – ich bin schlapp

Ist doch legitim. Menschen die das ganze Jahr über agieren wie mit einer implantierten Duracel sind mir sowieso suspekt. Der Rest des Jahres fängt trotzdem heute an. Kann er, diesmal auch ohne mich. Ich nehm mir für Heuer nix mehr vor. Für mich ist dieses Jahr schon genug passiert. Viel mehr als andere in dieser Zeit oft erleben. Darum lehn ich mich jetzt zurück und warte was kommt. Meine Energielücken dauern zwar nie lange, können aber sehr tief sein. Bei mir hilft da nur Schlaf. Da können die sagen und und schreiben was sie wollen. Heute ist für mich Welttag der Erschöpfung.
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Und ich genieße das!

Die Annehmlichkeiten die mir mein Zuhause bei solch herbstlichen Außentemperaturen bietet. Laut Wikipedia: Genuss ist eine positive Sinnesempfindung, die mit körperlichem und/oder geistigem Wohlbehagen verbunden ist. Beim Genießen wird mindestens ein Sinnesorgan erregt. So wie ich mir im Sommer die Auszeit beim Sundowner nehme, so nehme ich mir jetzt die Zeit für Colombo, vielleicht fällt dem noch was ein 😉
Das war´s dann auch schon. Ich geh jetzt raus 🙂

 

Nimms leicht, nimm mich

Wenn die Tage wieder kürzer werden und die Nebeldecke fast jedes Lux verschluckt. Ich hab ein bisserl gegoogelt und bin auf die Seite der Lichttherapie gekommen. Da gibts die „Ein Personen Leuchte“ – die „Mehr Personen Leuchte“- den „Lichtwecker“ und die „Lichtbrille“. Ja, die Lichtbrille ist genau das richtige für mich. Täglich zwanzig Minuten getragen, gleich die ersten zwei Stunden nach dem Aufwachen. Aber, brauch ich das wirklich?
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Meine Herzerlbrille

Ja, die ist die Richtige für mich. Jetzt wo es früher dunkel wird, die Straßenlaternen bald angehen und überall in den Räumen, den Kerzen wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Jaaaahh, da ist die Brille das Richtige! Überall im Lichterstrahl Herzerl. Herzerl im Laternenschein, Herzerl im Kerzenlicht, Herzerl sogar im Scheinwerferlicht der Autos. Vorne weiß und hinten rot.
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So einfach geht das

Habt ihr schon mal ein Feuerwerk mit dieser Brille gesehen. Kein Flow wirkt besser. Kein Feuerwerk in Sicht? Dann holt euch die Wunderkerzen vom Keller. BUMM. Wer bei mir schwermütig ankommt, geht sicher leichtfüssig mit der Brille wieder weg. Natürlich gibt es schwierige Fälle. Solche die jede Leichtigkeit im Leben verdrängen und sich ja nicht, noch dazu mit so einfachen Mitteln vom Grübeln abhalten lassen wollen. Aber wir, wir sind das nicht. Wir, ja wir greifen nach dem Strohhalm, der in greifbarer Nähe, mit nur zwei Fingern in kurzer Zeit, dem Schwermut keine Chance gibt.
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Psychologische Auswirkung

Aus Göthes Farbenlehre eine kleine Zusammenfassung:
Die Farbe ROT wirkt aktiv, dynamisch und kräftig. Sie regt die Körperfunktionen an und auch unsere Leistung kann gestärkt werden. Herzschlag und Atmung werden schneller und das Adrenalin im Blut steigt. Aber Achtung: Zu viel Rot kann die Nervosität und Unruhe steigern.
Die Farbe GELB bewirkt die Assoziation zum Sonnenlicht. Es fördert die Kreativität, Aufnahmefähigkeit und Lebensfreude.
Die Farbe GRÜN bewirkt die Assoziation zur Natur, also beruhigend und harmonisch. Verringert die Atemfrequenz und fördert die Entspannung.

Das ALLES in kurzer Zeit, morgens oder abends ein paar Minuten getragen. Ich schwöre drauf!

 

 

 

Ich und mein Holz, ähh Hund

Wo ist das Problem mit seinem „Liebling“ zu sprechen? Ob Hund, Katze oder Vogel, sie schaun alle so aufmerksam und halten den Kopf a bisserl schief, als ob sie alles verstehen würden. Ich begrüße sie auch mit „Ja wo sind denn die Scheißerl, jetzt ist die Mamma wieder da“ 🙂
Und die Hunderl freuen sich wie deppert, springen, hecheln, springen hecheln, heisst: „Hurra wir gehen Gassi, hurra wir gehen Gassi“ 🙂
Oder auch: Hurra mein Herr ist da, Hurra mein Herr ist da.
Wer freut sich denn nach Jahren noch so wenn wir nach Hause kommen?
(Auszug aus einem Kabaret von Horst Schroth)
Leon und Louis

Bist du Single, natürlich niemand

Kann aber auch Vorteile haben. Ich schreibe ja gern, nona und da sitz ich halt manchmal Stunden vorm PC. Dann kommt es vor, das der Hund mit seiner Pfote, meine Maushand betapst und mit bettelndem Blick um meine Aufmerksamkeit heischt. Ich weiß aber, er will nur raus. Säße jetzt ein Mann an dieser Stelle, weiß ich es auch,der will aber nur rein. Nicht das ich jetzt Äpfel mit Birnen vergleiche, doch kann man die Ähnlichkeit des Verlangens ad absurdum nennen? (Sprich Anfasslizenz)
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Auch denken ist mir wurscht

Ja, ich begrüße verbal die Hunderl, ich habe mich aber noch nie gefragt, was sie wohl jetzt denken. Dank meiner Empathie kann ich erkennen ob wohlfühlen, aufregen, Hunger haben oder aggressiv sind. Alles Merkmale die einem auch einen Zweibeiner zu verstehen gibt. Dabei sind mir bezüglich Hundesprache eben viele Gemeinsamkeiten mit den männlichen Zweibeinern aufgefallen.
Chihuahua auf Decke

Ich lach mir einen Ast

Wie sonst kann es sein, das die Reaktionen bei den verschiedenen Spezies gleich sind?
Frau wartet, Mann verspätet sich.
Frauchen beim Spaziergang mit trödelndem Hund.
Hund: Ruf mich, aber zeig mir vorher ob du ein Leckerchen hast, vielleicht komm ich dann gleich.
Kleine Dackelmischung

Der versteht jedes Wort

Ich weiß es klingt absurd, weil er ja nichts tut, was ich ihm sage. Aber wenn ich mit ihm alleine bin, verrät mir das sein Gesichtsausdruck.
Dieses ist ein Auszug aus dem Buch: hund-deutsch – deutsch-hund von Martin Rütter
Nur um gewisse Dinge klarzustellen 😉
Oder wie Horst Schroht  Beziehung erklärt.
Da kann ich doch nur zu einem Schluss kommen:
Eine richtige Beziehung kann man nur mit einem Hund haben, oder?
Schau, wie er schaut 😉

 

 

 

 

 

Wenn das kein Beweis is

Für die Midlife Krisis! Wie oft kommt man überhaupt da hin? Einige spüren den Drang etwas zu ändern schon viel früher, nicht erst in der Mitte des Lebens. Andere haben das Bedürfnis sogar öfter im Leben. Ich zum Beispiel 🙂
Wie wir alle mittlerweile wissen haben wir ja nur das eine. Da wäre es doch klug so oft wie möglich seinen Lebenswandel zu überdenken, oder?

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Was steht jetzt an?

Erst mal nix wie raus. Einen Tagesausflug vielleicht? Einmal nur so lange fahren bis der Tank leer ist? Einmal mit Ende Fünfzig noch ein weißes Brautkleid probieren? Köstlich diese Gesichter, empört und direkt verachtend. Einmal im Blaumann zu Porsche gehen und eine Probefahrt verlangen? Einmal mitten auf der Landstraße einen Fünfziger fahren und Kolonnenkommandant spielen? Einmal den ganzen Tag zu allem und zu jedem nur NEIN sagen? Oder geht´s einfach am Abend mal als Frau alleine in eine Bar. Ihr werdet euch im Jahre 2017 auch noch wie eine Ausserirdische vorkommen. Schlimmer noch, wie eine läufige Hündin die von Streunern angepöbelt wird.

Kleine Dackelmischung

Genügt nicht eine neue Frisur?

Für manche mag das schon eine Mutprobe sein. Gut, die Frisur zieht man nun mal nicht aus. Es stimmt das ein neuer Schnitt oder eine Farbe den Typ verändern. Es kann sogar sein, das man wirklich ein anderer Mensch wird. Bei einigen leider nur bis sich der Nachwuchs zeigt. Am Haupt mein ich jetzt. Es kann aber der Anfang einer großen Wandlung sein. Dann nämlich, wenn man merkt, das es fast ausschließlich postive Reaktionen gibt. Sich etwas trauen, hat eben mit Mut zu tun und den sollte man des öfteren haben.
Kuhstall Mütze

 

Abwechslung reicht jetzt auch schon

Es muss nicht mehr der Umzug sein. Möbel umstellen passt auch. Die Garderobe wechseln und statt Jeans eine Zeitlang nur Kleider tragen. Das verändert den Gang und die Ausstrahlung.
Wirklich 🙂

Provinz Madame, eine OKTOPUSSI

Es ist schon wieder Oktober und ich mit Schnabelmund fragend vorm Spiegel:“ Geht´s noch weiter?“ Es wieder Zeit das Büchlein „31…It never was a Secret“ von Gregor Heiss hervorzuholen. Mit geschlossenen Augen schlage ich Seite 21 auf, da steht die Geschichte vom Ballonfahren:
Wenn du mehr sehen willst, musst du weiter hinauf. Und das funktioniert nur, mit Ballast abwerfen.
springende Frau

Jeder Sack, eine Gewohnheit?

Abläufe die einem das Gefühl von Sicherheit geben. Zufriedenheit gibt mir ein gutes Gefühl. Ich habe es, hin und wieder, doch in bestimmten Abständen will ich mehr.
Mehr an Erfahrung
Mehr an Wissen und mehr an Liebe.
Dieser Wunsch verlangt aber, weiter zu gehen und weiter zu denken als bisher. Ich will das Maximum für mich erreichen, etwas MEHR, als sich meine Familie und Freunde vielleicht vorstellen können. Da hamma schon einen „Sack“
Glückliche Frau

Oder nur ein Luftballon?

„Wer issa denn, was hat er denn, wer glaubt a das a is?“ Hält mich das zurück oder ich selber? Familie, Freunde, Herkunft, die vorgeben etwas anderes sei wichtiger? Wenn du das nicht machst, hat dich Mamma nicht mehr lieb. Traditionen und Regeln! Kenne ich, interessieren mich aber nicht! Und zwar dann nicht, wenn sie die Bequemlichkeit der anderen unterstützen soll!
Junge zeigt Zunge

Also Ballast abwerfen

Das bedeutet „NEIN“ sagen. Ganz leicht und kurz kann dieses Wörtchen über die Lippen kommen. Doch Vorsicht,  ein NEIN, kann einen auch in die „Wüste“ schicken. Weh dem, der aus der Reihe tanzt! Da kann ich ein Lied davon singen. Ich aber, ich bin glücklich dabei und das Wichtigste Frei! Frei in dem Sinne, ich kann über mich bestimmen, niemand anderer. Da bist du zwar nicht Jedermanns Liebling, im Gegenteil, es kann sogar sein, das du eine Zeitlang, die einzige bist, die dich liebt.

Ich mit Zentimeter
Da könnte wieder mal der „Zentimeter“ helfen.
Man nehme ein Maßband in der Länge eines Meters, schneide das Band bei Achtzig Zentimeter ab. Das ist die Wahrscheinlichkeit, wie alt du werden kannst, wenn du gesund bleibst. Dann schneide das Band da ab, wie alt du gerade bist. Solltest Du um die Sechzig sein hast du noch zwanzig Zentimeter.
Diese zwanzig Zentimeter können es noch in sich haben 😉
Ein kleiner Rest vom Ganzen.
Da geh ich gleich doch ins Bad, schau in den Spiegel und zwinker mir zu:
„Na, Oktopussi, wieder mal über den Tellerrand springen?“

Frau mit Pelzband

Mecker Mittwoch – Herzlich willkommen!

Meckern habe einige zum Hobby gemacht, um nicht zu sagen zu ihrem Lebensinhalt. An allem und jedem wird Kritik geübt. Eine anstrengende Spezies, die „Leichtblütler“ wie mich, manchmal das Leben zu Hölle machen kann. Sie kennen auch nur die drei Fürwörter: ICH – MIR und MICH!!! Mit den Jahren hab ich es geschafft, diesem Typ aus dem Weg zu gehen oder zumindest ein Ohr auf Durchzug halten. Den Spruch weil wahrscheinlich nix dazwischen ist, könnt´s euch sparen!
Frosch II

An alle Herabwürdiger!

Ihr werdet befindet euch in bester Gesellschaft, wenn ihr dorthin geht wo der Pfeffer wächst. Wenn euch zu kalt ist, dann zieht euch halt warm an! Wenn´s euch zu nass ist, dann nehmts an Schirm! Wenn´s euch zu heiß ist, bleibts drinnen! Wenn euch das Essen nicht schmeckt, lasst´s es zrückgehen, der Koch richtet euch sicher noch ein zweites Meckermenü. Wenn euch der Partner immer wieder zum Kritisieren bringt, dann trennts euch halt, oder geht´s schaukeln!

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Miesepeter und Miesepeterinnen

Ob ihrs glaubt oder nicht: Alle Eigenschaften verstärken sich mit dem „Alter“. Der Lustige, wird lustiger. Der Melancholische, wird melancholischer. Der Großzügige wird, großzügiger und der Geizkragen wird geiziger. Und IHR, ihr werdet noch lästiger. Was für euch ist im Leben überhaupt gut? Wenn ihr nicht auf der Stelle mindestens drei Dinge nennen könnt, warum seid´s dann überhaupt noch da?
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Einen Magenkrampf bekomme ich!

Wenn ich mich doch mal hinreissen lasse und einem Nörgler zuhöre, aber nur kurz. Denn ich dreh den Spieß dann um und verzehnfache die dramatischen Befürchtungen, Anschuldigungen und Verleumdungen! Ich stimme allem und jedem zu! Der Umgang mit schwierigen Zeitgenossen hat meine Nerven schon genug strapaziert und darum meide ich solche Gestalten, wie der Teufel das Weihwasser.
Wenn´s doch mal wieder passieren sollte, das einer oder eine die Beine unter meinem Tisch hat, erschlage ich sie mit meinem Humor!

Hilfe, i schau aus wie Bella Block!

Nicht das ich etwas gegen sie habe, im Gegenteil, ich liebe ihre Art und Weise wie sie Mordfälle klärt. Vor allem aber ihre Liebe zum Rotwein und zu Simon Rosenthal. Ja, der Typ hat schon was. Im Film. Wieso schreckt mich das eigentlich? Wahrscheinlich weil ich an ihr nix Püppchenhaftes finde. Ich glaube nämlich, das Männer eher auf „Mimimimis“ als auf „gstandene Fraun“ stehen. Das aber weniger zwecks Beschützerinstinkt, als eher: „Die redt net viel dagegen und begehrt net auf“.
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Mit dem kann ich nicht dienen

Ahhhh, du bist eine Emanze! Was soll das. Wisst ihr überhaupt wie man das schreibt und was es bedeutet? Eine emanzipierte Frau steht mit beiden Beinen im Leben und weiß sich zu helfen. Wenn ich das nicht könnte, hätte ich schon oft blöd aus der Wäsche gschaut. Die Männer in meinem Leben meinten eben immer: „Kannst Dir eh selber helfen“. Ja, das kann ich! Nur weil IHR zu faul oder zu unsicher wart. Jetzt bin ICH halt so.
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Auch Bella Block verbringt ihren Lebensabend alleine

Ich seh mich dabei jetzt nicht alleine strickend vorm Kachelofen. Nicht nur erstens, weil ich mir stricken abgewöhnt habe und zweitens gar keinen Kachelofen besitze. Nein! Weil die Altersklasse der für mich in Frage kommenden Männer entweder, „nochmal“ eine Familie gründen wollen, oder sich permanent überschätzen und sowieso a zukünftige Pflegerin wollen. Am liebsten natürlich eine aus dem Osten. Da hammas ja, oder? So hab ich mir den Rest meines Lebens aber nicht vorgestellt. Also: Bella Block!
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Auch Tante Hilda!

Und zu guter Letzt: Wenn ich unsere Familienalben durchgeblättert habe ist mir aufgefallen wie ähnlich ich meiner Tante Hilda schau. Überhaupt de ganzen Welschner. Ich habe sie gehasst. Die ewig „Ich bin was Besseres“- ich lebe in Salzburg Manier, mein Mann ist Beamter. De Pfunsn, jetzt lebt´s eh nimma.
Gut das ich selten „deppresive“ Momente hab, denn jetzt holt mich auch noch die Vergangenheit ein. Wenn ich ab und zu anderer Meinung bin als meine Familie, heisst es gleich: „Du bist wia die Tante Hilda“. Danke! Dann doch lieber Bella Block 🙂