Lipstick, Powder and Wine

Den Blutdruckmesser ins letzte Eck verbannt, Kosmetik, Nahrung und Mode in den Vordergrund. Ich möchte ja nicht nur fit, sondern auch gut ausschaun, nona. Und wenn schon Kosmetik, dann gut aufgetragen, nicht nur dick. Ich krieg fast an Augenkrebs wenn ich Altersgenossinnen begegne, deren Lippenstift, in jede Richtung des Gesichts ausläuft, wie die Farbe fürs Aquarell auf nassem Papier.

Pixaby „Glady“

Meine Damen: Es gibt Konturenstifte!

Für mich: „Stefanie M“, leider nur mehr auf Amazon. Ein Filzstift, mit Fingerspitzengefühl präzise aufgetragen, hält er den ganzen Tag. Mein Lippenstift Super Stay 24Stunden Color von Maybelline, Farbe „Rose dust“, passt überall dazu und hält, Verzeihung: Wie die Sau. Make Up verwende ich sehr selten und Puder nehm ich nur in Zuckerform. Die Konturen meines Körpers haben sich zwar ein wenig verlagert, der Taillengürtel sitzt bei mir jetzt auf Unterbrustweite. Schaut aber nicht so schlecht aus. Lässt den Busen größer wirken, zwinker, zwinker, brauch ich den Bauch nicht immer einziehen. Das kann ich auch nur mehr 1,5 Minuten, dann muss der Blickkontakt da sein oder der Notarzt.

Little Big

Der Wein, ja der Wein

Ich bin Weingenießerin, ein Glas Weißwein bei Sonnenuntergang auf der Terrasse oder Balkon, hat was. Der Muskateller, mit seiner fruchtigen Note kann mich schon zu einem zweiten oder dritten Glas verleiten. Wenn die Nächte dann wieder länger werden, bevorzuge ich eher Rotwein. Keine Weine mit Barriques, ich hasse den Geschmack. Mein Lieblingsroter: „FOREVER“ vom Kirnbauer, wenn ich Wein wär, wär ich der.

Das muss der Wein sein…

Hübsche Tiefe und weiche Textur

Ich gehe gern ins Kabarett und zu Weinverkostungen. Lachen darf man bei Zweiterem, erst hinterher. Was denen alles einfällt ist erstaunlich.
In der Nase wie am Gaumen fein.
Gute Struktur und dichte.
Morbider Charme, kommt erst im Finale lang.
Mächtige süße Frucht.
Biss sehr fein.
Überreif, weil Frische und Fruchtigkeit verloren, aber noch fein.
Pikant, subtil und einen langen Abgang .
Bacchus – nützliche Gottheit, von den Alten als Ausrede für einen guten Rausch erfunden. (Ambrose Gwinnet Bierce)

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