Me too – Gitte

„Gucken, aber nicht anfassen. Anfassen aber nicht kosten. Kosten aber nicht schlucken“, Zitat aus: „Im Auftrag des Teufels“. Sind diese endlos geführten Debatten zum Thema wirklich nötig? Wie viele Frauen kleiden sich für „den Einen“, die „Gesellschaft“ interpretiert aber: Für Alle! In der Provinz trägt Frau oder Madl, meist zu festlichen Anlässen: Ein Dirndl. Was gehört hier dazu: „Gscheit Aufbettn!“ Nur weil manche übertreiben, kann man nicht alle in einen Topf werfen. Gitte zum Beispiel, fasst hier richtig in die Prallen. Wenn sie mit ihrem Dekolleté auftaucht, rinn „Burschen“ der „Geifer“ die Kinnlade runter. Der Vorhof von weitem sichtbar, würde trotzdem keiner hinlangen.

Ohne Ausschnitt geht nix

Wer Aufmerksamkeit erregen und das Trinkgeld erhöhen will, muss was tun. Ich bin gespannt, wann er Erste, in den Ausschnitt fasst, der ihr nicht gefällt. Sogar ich muss mich auf das Gespräch konzentrieren, um nicht dauernd in die hervorgepresste Weiblichkeit zu starren. Alles andere geht mir durch den Kopf, Männer wahrscheinlich auch, eh klar. Gottseidank gibt´s andere, nur wo? Wann ist sexy überhaupt, zu sexy?
Einerseit´s wollen wir anderen und auch unserm Ego zeigen wie sexy, klug und begehrenswert wir sind, werden aber genau deswegen, oft als Flittchen abgestempelt. Solange ich zurückdenken kann, hab ich mich nicht getraut, das zu tragen, was in Modemagazinen abgebildet ist. Es hat sicher alles seine Zeit. Wenn ich meine Oberweite heute so präsentieren würde, wäre das peinlich. Also, wo liegt das Mittelmaß, in der Jugend?

Oder doch noch in der Mitte?

Wie heißt es: „Allen recht getan, ist eine Kunst die keiner kann“. Bleibt nur der Schlusssatz von meinem Lieblingskoch:
A Ausschnitt und a kurzer Rock is geil und waunns schee is a nu, nu geiler“. Wobei „schee“, wieder ein anderes Kapitel wär, denn:
Die Kluge freut sich für schön und die Schöne für klug gehalten zu werden“ – Selma Lagerlöf

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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