Besser ist man hat, als man hätte

Lila zieht die Männer an?

Wo andere Blau sagen, sieht Provinzmadame Lila. Ob Veilchenblau oder Flieder, ihr fällt dazu sofort Frühling und der danach nahende Sommer ein. Egal ob Lila, Flieder und Violett soll Farbe der Einzelgänger sein, Farbtöne die Würde, Spiritualität und majestätisch Grenzbereiche betonen. Sie ist Farbe des weiblichen Winter- und männlichen Sommertyps. Wird oft bei Gelegenheiten getragen in denen Diplomatie gefragt ist. Was Verführung betrifft heißt es: Wer Lila im „Alter“ trägt, will es nochmal wissen. Na dann ist Provinzmadame eine violette Erscheinung.
Neben Rosa, die Farbe der „Übriggebliebenen“, so gesehen, schaut die Zukunft wieder nicht so „rosig“ aus.

Quatsch, Lilalaune ist das neue Schwarz!

Oft als Trendfarbe des Jahres vermarktet ist Provinzmadame deswegen wohl nie aufgefallen. Sie würde eine neue „Lilawelle“ unbemerkt in ein Café kommen lassen, ohne den Gedanken der „Letzten Hoffnung“ zu erwecken. Violett und Erotik, die Farbe der Macht und Leidenschaft, aber auch des Unmoralischen. Strahlt sie damit nun „Erotik“ aus, oder mit der Farbe für Einzelgänger, Intelligenz? Ihre Töchter würden in Ohnmacht fallen, wäre ihr neuer „Eyecatcher“ in Form der Haarfarbe: Shocking-Pink.

Hellviolett ist ihre Lieblingsfarbe

Und das nicht nur bei Kleidung. Den fliederfarbenen, leuchtend Violett glänzenden Stein, den Charoit, trägt sie auf der Haut. Ein kräftiger Heilstein der Nerven und Immunsystem stärkt. In unserer Gegend nicht so bekannt, stammt er doch von sibirischen Volksstämmen ab. Wer mehr darüber wissen will: Das große Lexikon der Heilsteine und professionelleres Wissen über Farben auf dieser Seite.
Eine unentgeltliche Empfehlung!
Sogar bei Möbeln macht Provinzmadame nicht halt, sie liebt ihre Lila Couchecke. Das schönste Lila aber hat der Attersee im Spätsommer. Wenn die Sonne in Unterach, dem „Klein Venedig“ untergeht. Hier spiegeln sich viele violette Nuancen im See, die letzten Töne am abendlichen Himmel.
Da stellt sich bei Provinzmadame ein Gefühl von Abschied ein. Ein letzter melancholischer, sentimentaler Blick zurück auf den Tag, auf ihr Leben und das jedes Mal, an solchen Abenden.

„Der Flieder riecht lila, auch wenn er weiß blüht“
Alfred Polgar


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