„Frohe Ostern, komme nicht mehr“

Das ist kein Schmäh, diese Nachricht, schrieb die Nachbarin ihrem Mann auf ein Post-it. Färbte die Eier, putzte die Wohnung und zog dann zu ihrem neuen Freund. Beschäftigt mit Weiterbildung und anderen Hobbys, hat er die Frau Zuhause, vergessen. Ein Brocken, der härter war als die Ostereier. Kein Mann großer Worte, fuhr er zu der Ex-Frau des Freundes und blieb bei ihr. Das nenn ich mal Partnertausch, Gottseidank ist Ostern nur einmal im Jahr. Ostern, der Sonntag nach dem ersten Vollmond ab Frühlingsbeginn. Frühestens der 22.März und spätestens der 25.April. Kurioses passiert da überall auf der Welt, aber was wären Feiertage ohne Bräuche, die weltweit manchmal zum Kopfschütteln oder Lachen sind.

Das alles, soll Ostern Glück bringen

Die Philippinen, packen ihre Kinder am Kopf und halten sie so lang in die Höhe, solange die Osterglocken läuten, oder an den Ohren, weil sie hoffen, so den Wachstum zu beschleunigen.
Im thüringischen Saalfeld steht ein Osterbaum mit 10.000 Eiern. Volker Kraft hängt sie jedes Jahr, zusammen mit Frau und Tochter auf.
In Lettland wäscht man sich das Gesicht in Bächen, die nach Osten fließen.
Im walisischen Tenby gehen die Einwohner am Ostermontag kurz vor Sonnenaufgang auf einen Hügel und schlagen drei Purzelbäume.
(Ich schaff nur einen)

HEUREKA IKEA

In den Niederlanden wird der Ostermontag in einem Möbelgeschäft verbracht. In manchen Orten Bayerns, wird der, der als letzter Aufsteht „Palmesel“ genannt. Der Langschläfer wird in einen Sack gesteckt und mit der Schubkarre durchs Dorf geschoben. In Norddeutschland auf Ostermärkten „Hasen-Eier-Wärmer“ verkauft. Bei uns bedeuten die „Ratschenbuam“ und ein Ei, dass am Gründonnerstag gelegt wurde, Glück.
Ich bin froh, dass ich kein Nesterl mehr verstecken muss. Die letzten Male hab ich sie aus Bequemlichkeit, am gleichen Platzerl deponiert. Das hat mir den Verdacht auf Alzheimer-Demenz eingebracht.
Bei mir ist jetzt Ostern das ganze Jahr, weil Purzelbäume schlagen und vergessene Eier finden, ja schon an der Tagesordnung steht 😉

Photo by Pixabay on Pexels.com


Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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