Den Mai muss man nehmen, wann er kommt

„Und Menschen auch, denn, andere gibt´s nicht„- Adenauer. Oft schwierig, besonders bei Leuten, die sich in Angelegenheiten anderer mischen. Permanent den Verwandtschaftsgrad ausreizen, nur um ihr Mutter-Theresa-Gen auszuleben. Privatsphäre kennen sie hier generell nicht. Es sind genau dieselben, die jammern, wie das Amen im Gebet, wenn ihnen das zu viel wird. Wer sich das bei Provinzmadame traut, kann erleben, dass ihr Temperament mit ihr durchgeht und dann gibts: Blitzkrieg! Da sollte man ihr besser eine Weile aus dem Weg gehen.

Da ist jeder für Überraschungen gut

Selten wird jemand so wahrgenommen, wie er glaubt zu sein, im Positiven, wie Negativen. Wo der eine meint hilfsbereit zu sein, sieht der andere schon Aufdringlichkeit und Einmischung. Typisch, bei sich selber diese Eigenschaft hinnehmen, aber bei anderen kritisieren. Dazwischenfunken in Familienangelegenheiten, die einen selber nicht betreffen, findet Provinzmadame anmaßend und beleidigend. Eine vermessene Art, seine Nase in anderer Leute Dinge zu stecken, nur um die überhöhte Geltungssucht zu befriedigen.
Auch wenn´s Verwandtschaft ist, da rast Provinzmadame der „Blocker“ und es heißt: „Drahdiwaberl!“

„Diese Krot, schluckt sie net!“

Sich „heraushalten“ und ihren Senf nicht dazugeben, das können viele nicht. Jede Frau hasst Einmischungen von außen und sieht es als persönlichen Affront, besonders:
Wenn´s zwischen Mutter und Tochter ist!
Wer das nicht respektieren kann, aber trotzdem zufrieden alt werden will, sollte sein Gesicht, immer dann auf Vollständigkeit prüfen, sollte Provinzmadame deren Nase, in ihren Angelegenheiten finden. Dennoch betet Frau Gertrude täglich:
„Gott, bitte gib mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann und den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann.
Vor allem die Weisheit, das eine, vom anderen zu unterscheiden.“

soises

„Gib Acht, dich nicht in fremde Angelegenheiten einzumischen, ja, lass sie dir noch nicht einmal durch den Kopf gehen; denn vielleicht bist du nicht fähig, deine eigene Aufgabe zu erfüllen“.
Johannes vom Kreuz


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