Quicky – oder die vollen drei Minuten?

Sehr rasch und ohne Anstrengung das wollen wir alle und zwar überall. Alles geht zu schnell, die Zeit vergeht, Geräte werden schneller kaputt und Beziehungen enden immer schneller. Vom Richtigen oder Falschen hat man gleich eine Meinung, da brauchen wir nicht mal drüber reden. Haben wir Einfluss darauf? Anhalten können wir die Zeit nicht, doch vielleicht verlangsamen.

Sundowner immer gut

Kaum Frühling, ist schon wieder Sommer

Schon wieder Geburtstag, der Pass läuft auch bald ab und das Toilettenpapier ist zu früh alle. Wenn wir Früher von Früher sprachen, konnten wir sagen: „Das ist fünf, sechs Jahre her, maximal zehn“ und jetzt, O Gott. Jung hat man das Gefühl für alles ewig Zeit zu haben. Jetzt kommts mir so vor, wenn ich von vor dreissig oder vierzig Jahren spreche, da war doch noch Krieg? Erinnerungen die jetzt eine Generation zurück liegen.

Alleingeher herkommen

Langeweile im Leben?

Gottseidank fast nie oder ganz, ganz selten. Zeitwahrnehmung in den Sixty´s ist anders. Neue und Emotionale Erfahrungen sind wichtig! Sie prägen sich nach wie vor ins Gedächtnis. Kenn ich schon, hab ich schon gemacht, kommt bei mir selten vor. Doch, ich liebe Gewohnheiten und praktiziere Rituale. Die geben mir Sicherheit in dieser Schnelllebigkeit im Alltag, den viele einfach vorüberziehen lassen. Ein paar Tage „verplempern“ sind ja ganz schön, aber nicht ein Leben lang, schon gar nicht das letzte Drittel!

Danke Gott

Auf, auf zum fröhlichen „Mal-en“

Es sind die ersten Male, die uns besonders im Gedächtnis bleiben. Küssen, bumsen und sumsen, radfahren und schwimmen brauchen wir nicht mehr lernen. Wie wär´s mit Dingen, die wir noch nie oder schon lange nicht mehr gemacht haben? Konstantin Wecker hat ein schönes Lied geschrieben, mein Lieblingsabsatz aus „Wenn der Sommer nicht mehr weit ist“

Sterndalschaun

„Und dann will ich was ich tun will, endlich tun.
An Genuß bekommt man nämlich nie zuviel.
Nur darf man nicht träge sein und darf nicht ruhn,
denn Genießen war noch nie ein leichtes Spiel“

2 Gedanken zu “Quicky – oder die vollen drei Minuten?

  1. lovemylife

    Der Text ist vom Konstantin Wecker ..den hat er immer mit Inbrunst gesungen – ich höre ihn direkt. Da waren wir in München ?wo Du so ernst schaust – da wars aber ganz schön lustig. Grüße von the other side of the Lake Gabi

    Gefällt 1 Person

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