Quicky – oder die vollen drei Minuten?

Zwischendurch eine schnelle Nummer gefällig? Rasch und ohne Anstrengung, wenn möglich überall und jederzeit? Warum nicht in jedem Bereich des Lebens? Einen perfekten Zeitvertreib, mit sinn-vollen, kurzweiligen, gemischten „geistreichen“ Bewegungen? Die Zeit läuft uns allen gefühlt davon. Geräte und Freundschaften werden schneller kaputt und kaum ist Frühling, beginnt der Sommer. Gerade Geburtstag, folgt schon der Nächste. Der Pass läuft ab und das Toilettenpapier ist auch wieder alle. Die Zeit können wir alle nicht anhalten, aber verlangsamen.

Jung hat man Zeiten, die ewig dauern

Erinnerungen liegen Generationen zurück. Wenn ich vor Dreißig oder Vierzig Jahren spreche, hab ich das Gefühl, da war doch noch Krieg? Heute sind mir neue und emotionale Erfahrungen wichtig, sie prägen sich tiefer ins Gedächtnis ein:
„Kenn ich schon, hab ich schon gemacht“– kommt bei mir selten vor. Ich liebe zwar Gewohnheiten und praktiziere Rituale, weil sie mir Sicherheit und Halt geben in dieser schnelllebigen Zeit. Dabei lassen viel zu viele, diese mir unverständlicherweise, einfach verstreichen. Einen Tag mal „verplempern“ find ich auch schön, aber nicht den Rest meines Lebens.

Auf, auf zum fröhlichen erst „Mal-en“

Den Pinsel für Neues schwingen, für alles, was wir lange oder noch nie probiert haben. Das bleibt besonders im Gedächtnis. Radfahren und Schwimmen brauchen wir nicht mehr lernen, es sollten eher Dinge sein, die neu für einen sind. So entstand „das Bootcamp fürs Hirn“ am Attersee, „bewegend-begeistern“ – etwas für Hirn und Body tun. Übungen um Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit, vor allem die Leichtigkeit des Seins, sinnvoll und bewusst anreichern.
Sich selber besser kennenlernen und vielleicht hier erfahren, was einem gefällt.
Kleiner Denkanstoß von Konstantin Wecker:
„Wenn der Sommer nicht mehr weit ist“
„Dann will ich, was ich tun will, endlich tun.
An Genuss bekommt man nie zu viel.
Nur darf man nicht träge sein und darf nicht ruhn,
denn genießen war noch nie ein leichtes Spiel“

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

2 Kommentare zu „Quicky – oder die vollen drei Minuten?

  1. Der Text ist vom Konstantin Wecker ..den hat er immer mit Inbrunst gesungen – ich höre ihn direkt. Da waren wir in München ?wo Du so ernst schaust – da wars aber ganz schön lustig. Grüße von the other side of the Lake Gabi

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