Wann beginnt der Ernst des Lebens?

Nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen wir“ sprach meine Mutter. Wir lernen immer, beziehungsweise unser Hirn, erklärt Prof.Dr.Dr. Manfred Spitzer spritzig. Lernen, die Grundfunktion des Gehirns, was hat meins bis jetzt nur gemacht? Hab ich jemals dazugelernt? Doch, durch Partner, Kinder und Vorgesetzte, gelernt durch Wiederholungen. Spät aber doch, fange ich an zu begreifen. Naja, Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut.

Wo ist meine schnelle Auffassungsgabe?

Der kleine Teufel hinten im Hirn lullt mich immer wieder ein. Versetzt mich in den Zustand eines Wiederkäuers. Jaja, „in der Schule wird geredet, in der Schule wird gelacht. Bis der Lehrer bitsch-batsch macht“. Hüpfend und unbeschwert hüpften wir beim Spazierengehen. Ich hör heut noch meine Mutter schimpfen: „TSCHTSCHT nicht hüpfen, da werden Eure Sohlen kaputt!“
Tja: „Wer bloßfüßig geht, bekommt auf den Sohlen eine dicke Haut“
Theodor Herzl

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist mc3a4dchen-im-abendrot.jpg.

Meine Sohlen – meine Seele

Es gibt doch einen Hornhauthobel, da kann man immer wieder von vorn anfangen. Wodurch lernt man, was man alles aushalten kann? Wird mutiger und bekommt durch Gelassenheit einen höheren Stellenwert? Vieles hingenommen, tausch ich trotzdem Liebe mit Liebe, Trauer mit Trauer und Humor mit Humor. So einfach ist das, wenn mans mal weiß.
Sollte ich das Tal der Tränen wieder einmal besuchen, achte ich darauf, den Weg der Sonne nicht mit diesen zu überfluten. Weil, es heißt doch: „und immer, immer wieder geht die Sonne auf...“

Dunkelheit für immer gibt es nicht

Womit das Herz voll ist, geht der Mund über“ heissts bei uns im Dorf. Noch ist die ganze Bandbreite an Gefühlen vorhanden. Mit der Zeit gelernt, nur mehr die Guten heranzulassen. Humor und eine Menge Selbstironie helfen mir weiter, sollte ich wieder mal vorm Abgrund stehn. Tags darauf, war ich immer einen Schritt weiter.
Wer das Leben zu ernst nimmt, braucht eine Menge Humor“
Charlie Chaplin

„Des Glück is a Vogerl, gar lieb aber scheu, es lasst se schwer fangen und fortgflogen is glei“ – Alexander von Biczo

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