Mecker – Mittwoch

„Der fehlen ja Zähne“, jo „dafür hats a scheen´s Haus“ – Oiso, mir könntest so einen auf den Bauch binden: NADA! Hauptsache Besitz, über alles andere wird „drübergschaut“? Besonders manche „Provinzlerinnen“, erst Landflucht begehen und jetzt „überstandig“, wollen´s doch in der Provinz noch einen abkriegen. Mit Besitz, soziale Selbstaufwertung? Hm, meine Devise:
„Wer nix hat, dem fehlt nix!“ Wenig Geld ist doch keine Schande? Mit wenig auskommen, ob aufgewachsen oder „reingewachsen“, lernt man, mit Hirn. Geld ist Energie und mich viel Geld blockieren, ich kann mir nicht mal neun Nullen vorstellen. Aber, richtig viel Geld, wahrscheinlich nicht.

Mein Luxus ist Unabhängigkeit

Was soll ich mit Luxus IM, AM und UMS Haus? Das Häufige ist häufig und das Seltene selten, bei mir halt selten. Ich kann dafür die sein, die ich sein will und bin. Frei, von der Meinung anderer. Dennoch ärgert mich manches Verhalten. Menschen, die abwertend denen gegenüber stehen, die nicht „so viel“ haben. Durch Erben reich zu werden, ist wahrscheinlicher, als durch einen Lottosechser. Ins „gemachte Nest setzen“ und dann der „Bettler werden, der aufs hohe Ross kommt“. Ich bin niemandem neidig, aufregen tut mich nur Arroganz und Überheblichkeit.

Gleich wirst reich, durch die Leich

Wenn von einer, aus der „guten Gesellschaft“ stammend, die Frage kommt: „Woher kommst du?“- und ich „vom Dorf“ antworte, ein abfälliger Gesichtsausdruck kommt oder schlimmer, eine abfällige Bemerkung. Dann lasst´s euch gesagt sein:
„Ihr deppaden überstandigen Trutschn, geboren in einer zweitklassigen Bezirkshauptstadt, ohne Arbeiter und Bauern hätten eure Väter und Mütter ihren Betrieb, nicht aufbauen können. In einem Ort, wo die „Bude“, die ganze Wirtschaft am Laufen hält!“
Ich bin es leid, das Gefühl zu haben, mich verteidigen zu müssen!“
Man sollte nicht vergessen, dass ein großer Betrieb oder Kette, immer noch vom „kleinen Mann“ abhängig ist und das ist ja wohl, der „Arbeiter!“

3 Kommentare

  1. Sabienes sagt:

    Ich habe nicht verstanden, was das bedeutet, dass du aus Lenzing kommst. Ist das sowas, wie Offenbach? Also Glasscherben- oder Arbeiterviertel?
    Ich kann diese Hochnäsigkeiten nicht ausstehen. Und auch dieser Grundsatz „Haste was, biste was“. Wir sind auch Hausbesitzer (bzw. kennen wir eine nette Bank, die uns gegen eine monatliche Gebühr hier wohnen lässt). Aber ich schließe es nicht aus, dass ich irgendwann im Alter (also bald?) kleiner und städtischer wohnen möchte. Unsere Freunde (Hausbesitzer dank Oma) können das nicht verstehen.
    Aber jeder so, wie er meint.
    LG
    Sabienes

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    1. Hallo Sabienes, der Ort entstand, damit in der Lenzing AG (Modal) die Arbeiter nicht so weit zur Arbeit haben. Für die „Höheren Tiere“ gabs schon Reihenhäuser und für die Arbeiter Wohnungen. Ich heb meine Kindheit in guter Erinnerung. Die Geruchsbelästigung war zwar arg und der Schnee im Winter „verrußt“, doch ich kenne kein Unternehmen, das so viel für Familien und Sport macht. Heute ist die Luft klar und es wohnen „quer durch die Bank“, gut oder weniger gutsituierte Leute im Ort. Oberflächliche Bemerkungen, machen wirklich nur Emporkömmlinge oder „Erben“
      lg ingrid

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      1. Sabienes sagt:

        Solche Arbeitersiedlungen haben ein besonderes Flair und oft auch einen schlechten Ruf. Inzwischen werden solche alten Siedlungen oder Industriebrachen luxussaniert. Dann gibt es dort ein Loft und eine bewachte Tiefgarage und von den Quadratmeterpreisen bekommt man Depressionen.
        Und so ändern sich die Zeiten.
        Über manche Befindlichkeiten und Eitelkeiten kann man nur noch lachen.
        LG
        Sabienes

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