Bitte nicht gegen den Strich!

Neulich sitzen wir in einer Frauenrunde beisammen und sprechen über Körperpflege. „Rasieren is so doof, da bleiben immer rote Punkterl“ – klar wenn mans gegen den „Strich“ macht. Gibts tatsächlich noch welche, die nicht wissen, dass ein billiger oder stumpfer Rasierer genau das macht: Rote Punkte und eingewachsene Haare. Die scharfe Klinge unserer Herren, „MACH 3“ ist die Lösung, obwohl „Venus“ nah dran ist. Voraussetzung, die maximale „Lebensdauer“ von vier Wochen berücksichtigen.

Dreimal die Woche Achseln und Bikinizone

Ich gehör zu den Dinosaueriern, die eine „Landebahn“ bevorzugen. Nackt steht nur jungen Mädchen. Komisch, ich hatte schon mal mehr Haare, liegt wahrscheinlich auch am Alter. Egal, bei jeder Rasur bedenken, dass die Haare nach dem Duschen aufgeweicht und empfindlich sind. Darum bitte nicht wie mit dem Schneescherer, drüber schürfen. Ausserdem: Erst in Wuchsrichtung „streicheln“ und dann erst schräg und gegen den Strich. So entstehen keine Schürfungen und Punkterl, das ist kein Trick, sondern Erfahrung. Schaut einem Mann doch mal beim Rasieren zu?

„Bist a Rassige“

An dieser Stelle hasse ich mein italienisches Halbblut und diesen Satz schon ewig. Die klare Konsequenz daraus: Wachsen. Weil aber auch das mit der Zeit ins Geld geht: Epilieren. Wos Früher noch geziept und gezwackt hat, dachte, dass ich eine masochistische Ader habe, ist es heute fast schmerzlos. Kein Wunder, nach fast vierzig Jahren. „Also – sprach Zarathustra“ – wie immer im Leben, alles eine Frage der Relativität:
„Drei Haare in der Suppe sind relativ viel. Drei Haar am Kopf, relativ wenig“. Der einzige Grund, weswegen ich Blondinen manchmal beneide. Ihr Haarwuchs ist schlicht oder wenig vorhanden.

Da fällt mir der Satz vom Bschremesl Bauer ein:
„Mit de Weiwa ist a gwirxt, de Blonden ham unten so weng Haar und die Dunklen riechen komisch“ – Na, dann wird er ja heutzutag kein Problem mehr haben, weil fast alle haben „Glatze“ und umgekehrt genauso, wiss ma a auch.

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

2 Kommentare zu „Bitte nicht gegen den Strich!

  1. So witzig und voll aus dem Leben einer Frau. Ich benutze auch seit Jahren den gleichen Epilierer und jetzt wo es nicht mehr schmerzt sind die Haare so viel weniger geworden.
    Nach den Wechseljahren kommt er jetzt nicht mehr so oft zum Einsatz. 🙂
    Ich hätte so oft die Beinhaare lieber am Kopf gehabt, aber inzwischen habe ich mich damit versöhnt.
    „Haarige“ Grüße Marita

    Gefällt 1 Person

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