Ein anderes Leben?

Weil so kanns nicht weitergehen? Bis zu einem Jahr dauert es, wenn man ein Neues Leben führen will und dafür gibt es einen Fahrplan. Super, her mit de Karten! Cheryl Richardsen empfiehlt sich Zeit zu lassen und lieber jeden Monat eine Schwachstelle „abarbeiten“. Im Januar den größten Brocken ins Auge fassen. Bei mir wärs, das Minus ins Plus bringen.
The Art of Extreme Self-Care: 12 Practical and Inspiring Ways to Love Yourself More gibts hier nur auf englisch.

Verzichten und Warten können

Mann, mein zweiter Vorname ist Ungeduld, deshalb schwierig. Ich denk mir halt:“Was is, wenn i morgen tot bin, dann hab i verzichtet und keine Freude gmacht“ – Geschenke die nix kosten oder sich selber machen is doof. Da gefällt mir der FEBRUAR: Mich in mich verlieben. Kleine Baustelle denn, i mog mi und deshalb angefangen meine Schwachstellen zu akzeptieren, weil lieben, kann ich sie nicht.

Der März

Nein sagen, kann ich streichen, kann ich sehr gut. „Wenn ich sage: Du böse. Wenn ich nicht sage: Ich böse. Besser Du böse“. Ja, der April soll nicht tun was er will. Diesen Monat sollte man seinen Rhythmus finden. Tagesablauf und Schlafzeiten routinieren, unterstützt die Adrenalinbalance und stabilisiert Hormone, fällt bei mir unter Selfcoaching. Der Mai – sich helfen lassen. Tja, wenns geht oder besser, wenn einer da ist, wo man ihn braucht. Das Problem nicht helfen lassen wollen, hab ich deshalb nicht.

Im Juni

Eine Liste von Dingen erstellen, die man nie mehr tun will. Mach ich schon, fällt bei mir unter Neinsagen.
Juli – Die Seele schöner wohnen lassen. Yes, auf das leg ich großen Wert.
August – Menschen „ausmisten“, solche die einem nicht guttun. Radio und Fernseher abdrehen, Stille um sich zu haben. Tut mir leid, geht net, mein Motto: „2 Meter unter der Erd, is Ruhe genug“ – i geh ja auch net „Probeliegen“

Im September

Vorsorgeuntersuchungen, Zahnarzttermine, abgehakt. Bei körperlichen Alarmsignalen bin i a bissl gschlampert. Da frag ich mich schon ab und zu:“Ißt scho ana mit?“
Oktober – Seinen Kelomatpegel prüfen, um nicht wie ein Silvesterkracher zu explodieren. Moment: Beruhigen tu ich mich nachher. Im November soll ich mich glücklich machen? Klar, ich habe meine Träume nicht begraben. Jedes Jahr geh ich auf Schatzsuche und werd immer noch fündig. Meine Leidenschaften ausleben, gibt mir Energie für den Alltag.

Der Dezember – Wenn ich so durchlese, leb ich mein Leben. So ein Glück aber auch 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.