Immer wieder Für und Wider

Auch beim Wandern muss man sich für einen Weg entscheiden und für welche Tour. Eisenauer Alm und Abschreiten des Westwanderweg sind „starke“ Touren. „Wandertechnisch“ und nach Bewertungssystem leicht, denn da zählt: Schwierigkeit, konditioneller Anspruch, Gefahrenpotential, landschaftlicher Reiz und Frequentierung. Bei einer leichten Tour sollten 400 Höhenmeter zu bewältigen sein, mit einer Gehzeit von etwas 3 Stunden „Gesamtgehzeit“.

Zu hohe Ansprüche?

Eine mittlere Tour endet bei circa 1200 Höhenmetern, wobei die Gehstrecke nicht unbedingt „lang“ sein muss. Die Wegbeschaffenheit spielt eine Rolle, denn: „Da Weg is manchmoi stoanig“. Das Wichtigste: Schuhwerk, die „Garantie“ für gute Trittsicherheit. Nicht einmal, musste ich Teilnehmer am Treffpunkt
„stehenlassen“, normale Halbschuhe veträgt die Eisenauer-Alm nicht und ohne Anstrengung kommt man nicht weiter. Auch kleinere Hürden „beschwerdefrei“ nehmen können, thats life.

Heute Spaziergänge, eher gehen

Kurze und steile Anstiege die vermitteln, im Leben geht es auch nicht immer gradaus oder eben dahin. Wandern mit Themen die beschäftigen. „Schritte“ die anstehen, ob man weitergehen oder stehenbleiben soll. Manchmal bringt so ein Tag Veränderung in den Alltag, manchmal sogar im Leben.
„Übern See kinnt i umischwimma, wei herent, siag i koa Dirndl nimma.
Übern See fliang meine Taubn, i muaß amal umifahrn Federn zsammklauben*.

Und Manchmal „geht“ nix weiter

weder auf der einen noch auf der andern „Seit“. Egal wo der Schuh drückt, eine Lösung gibt es immer. Wozu gibt es den „Schmied“ und manchmal reicht ja auch schon umdenken. Die Gedanken mit bessere Aussichten und Weitsichten manipulieren. Damits nicht zu dramatisch wird, gibts selbstvernatürlich den EINKEHRSCHWUNG:
„Essn und Tringa hoit Leib und Seele zsamm“ – damit endet die „Impuls-Wanderung“
Grundsatz jeder Veranstaltung: „Manchmal sollte man den Weg ändern, aber nicht das Ziel“

Hongar Riedl Kehre

*Der Jodler stammt aus dem Salzkammergut. 1940 in Strobl am Wolfgangsee von R. Zoder aus Bad Ischl 1923 aufgezeichnet.
Aus dem Buch „Lieder, Gsangln und Jodler“ von Cesar Bresgen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.