Ich Flöge gern – Teil 5

Ja, das mag ich 🙂 Damals waren wir noch nicht befreundet: Jeans-Gabi alias lovemylife. Gabi hatte Hilfe für die „Jeanswoche“ nötig und irgendwann im Vorbeigehen hat sie mich gefragt, ob ich Lust dazu hätt. Daraus wurden fast zehn Jahre. Meine Kinder wurden größer und ich hatte mehr Zeit für den Job. Für das kleine Geschäft, aber zu viel Zeit. Ein Job am Lande mi Kindern, schlecht. Bleibt nur der Markt, Einkaufsmarkt: BILLA. Wieder einen Köder gefressen: „Bleibens erst mal beim Obst, später könnens zur Kasse“

Juhu, ich liebe Bananen

Doppelter Krach, geht net

Mit einem Choleriker verheiratet ist, da kann der Chef unmöglich auch noch einer sein. Doch! Der is wirklich ausgflippt. Wenn der Metzger seinen „Meter“ in der Kühlung überschritten hat, ist der buchstäblich aus der Haut gfahrn. Der Kopf rot wie eine Pufflatern, graucht vor Hitze, da hat er die Fleischpackungen gnommen und sie dem Fleischer nachgschmissen, im Gschäft. OH-MEIN-GOTT – sage und schreibe ein Jahr hab ichs ausgehalten, dann hab ich W.O. gegeben.

Da zieh ich lieber meinen Hut

Dann geh ich halt zum „Schlecker“

Wer kennt den Laden noch? Schlecker, eine Drogeriekette die erstmals „Personaldumping“ betrieb, mit knapper Besetzung. Wenn eine Kollegin krank wurde und man hätte eigentlich um 13:00 Uhr Schluss gehabt, hat man bleiben müssen. Gottseidank hab ich das alte Handy meiner älteren Tochter bekommen, um wenigstens Daheim Bescheid zu sagen. Gab ja nicht mal Telefon im Gschäft. Kaum lief alles rund, musste wieder alles umgeräumt werden. Schmutzig wurden immer nur die weißen Mäntelchen der Filialleiterin und meiner. Tja, wenn die 15-Stundenkraft mit der Bestellliste durchs Gschäft geht!? Nach wiederum einem Jahr, hing ich das Mäntelchen an den Haken und die Chefin gleich mit.

Ruckidigu – Blut ist im Schuh

Kurz mal den linken Schuh verkauft

Weil für den Rechten keine Zeit war. Ein kurzes Gastspiel im einzigen Schuhgeschäft im Ort. Wir schreiben das Jahr 2001 und die Jobberei des Geldes wegen, zerrte an meinen Nerven. Dann gabs doch einen Lichtblick. Eine Nichte von mir arbeitete in Salzburg bei einer Werbeagentur, die unter anderem Directmailing für BMW erledigte. Drei Jahre bin ich mitgefahren, es hat Spaß gemacht. Doch einmal pro Woche war mir zu wenig und ich musste wieder mal meinen Hut ziehen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.