Ich Flöge gern, Teil Sieben

Jetzt hab ich genug! 46 und nix dazugelernt? Was hätte ich aus allem lernen sollen? Lieber meinen Mund halten? Zwanzig Jahre einen Job machen, der einem Gallensteine beschert? Der Typ bin ich nicht. Dazu bräuchte ich die Toleranzgrenze was meine Beziehung betrifft, denn die ist ein halber Meter über meinem Kopf. Also was? Liste machen: Was kann ich gut, was würde ich gerne TUN.

motivieren-animieren-aktivieren

Im Jahr 2005 verstarb meine Mutter an ihrem zweiten Schlaganfall. Ich las viel darüber, informierte mich, ob es zu verhindern wäre durch Prävention. Sie war viel allein und war um jede Stunde froh, die wir Zeit für sie hatten. Da las ich in der Zeitung, dass es eine Förderung gebe für Personen, die sich für die Ausbildung: Dipl. Seniorenanimateurin interessierten das wars! Keine Ausbildung zur Pflegeassistentin, sondern:
Animateurin und Präventions-Aktivistin 🙂

Keine Aussicht auf Anstellung

In der Zwischenzeit schickten sämtliche Pflegeheime ihre Angestellten zu dieser Ausbildung. Ein wenig vorlesen zwischendurch, dafür hat jede mal Zeit. Mein Praktikum im Pflegeheim St.Georgen/Attergau war mehr als aufschlussreich, der Computer zur Animation stand abgedeckt in der Ecke. Dennoch faszinierte mich der „Job“ und während der „Lehrzeit“ lernte ich viele liebe Kolleginnen kennen. Zu viert beschlossen wir, den:
Senior-Fit-Trainer „dranzuhängen“.

Prävention mit Unterhaltungsniveau

Das war mir noch nicht genug. Ich wollte nicht Heime abklappern und nur „Rotenasenlaune“ verbreiten. Ich wollte mehr, ich wollte dazu beitragen, dafür sorgen, dass sie erst gar nicht ins Heim müssen. Ich wollte das vieles im Freien stattfindet. War ich doch begeisterte Mountainbikerin und Wanderin. Was liegt dann näher, als die Ausbildung zur Wanderführerin auch noch zu machen 🙂
Bewegend-begeistern am Attersee –
sich motivieren-animieren-aktivieren lassen 🙂

Singlewandern mit Mehrwert

Bei der Ausbildung zur Wanderführerin, lernte ich eine Kollegin besser kennen. Wir waren später auch befreundet. Sie widerum, hatte eine Studienkollegin in Wien, die während der Ferien als Single-Wanderführerin jobbte. Die Organisation war im Aufschwung und benötigte Leute. SUPER, das wars 🙂 Mit der Zeit war es mir zu wenig, nur an Wochenenden zu „arbeiten“ ich hatte ja viel Zeit. Kinder groß, Mann wenig Familiensinn. Also tüftelte ich an einem Programm mit Gleichgesinnten:
Das Zentrum Mensch“ – GEHsundbewegung am Attersee
Angebote für Freizeit und Tourismus in verschiedenen Bereichen: Gesundheit, Hobby und Esoterik

Immer, irgendwie nebenbei

Das will ich jetzt, in der Pension nicht mehr. Ich hab noch so viele Ideen, viele Ziele, die ich aus heutiger Sicht, hoffentlich nie erreichen werde. Denn genau das ist es, der Weg dorthin, ist das Wichtigste. Das Feuer, der Elan, der Enthusiasmus und die Freude daran, sich und anderen Input zu geben.
Niemals Angst vor dem was kommt, sondern, wenns mal soweit ist zu sagen: „ich bin froh wenn ich morgen aufwach und feststell, ich bin tot“

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