So schön, schön war die Zeit

Normal um diese Zeit gings auf nach Wien. Vor kurzem zur „drittunfreundlichsten“ Stadt weltweit ernannt, da wo die meisten Bewohner auf alles mit „OASCH“ antworten. Ich hab schöne Erinnerungen an Wien, de „Wappla“ taugn ma 😉 Und was in Wien der Prater für mich ist, ist in Berlin mein Pflichtprogramm: Das KADEWE = Kaufhaus des Westens. Ab und zu Fern der Heimat, nur mit Handgepäck, das hat was.

Sky Bar – leider erst ab 16 Uhr geöffnet

Reisen, kann was

Madame Toussauds Wachsfigurenkabinett und der kleine Höhepunkt: Ein Aperotivo im Adlon. Schwierig oder besser die Kunst, mit wenig Gepäck noch eine gute Figur machen. Meine Handtasche wiegt 8 Kilo und die räum ich oft aus, um nachzusehen ob nicht doch ein Hammer oder Stein mitdrin ist. Barcelona stand Mitte März am Plan, ein super Angebot, Flug und Traumhotel im Zentrum, das muss jetzt warten.

Lieber weniger, dafür länger weg?

Wahrscheinlich bis nächstes Jahr

Denen gehts ja viel schlechter als uns. Da lob ich unseren „Inselstaat“ der Seligen und „Hoptimisten“. Was ich in dieser Woche schon alles geschafft hab, alle Achtung. Trotz herrlichem Frühlingswetter kein Frust, keine Wut, vor allem: NULL Hektik. Den Tag einfach „erleben“. Tja, man solls nicht glauben, das geht sogar in den eigenen vier Wänden. Auch hier kann man seinen Horizont erweitern, mit seinen Träumen und Wünschen erkennen, was man doch noch erleben möchte.

Träumen ohne Limit

Das Ausmaß dieser Pandemie werden wir wahrscheinlich erst Ende des Jahres sehen. Es wird sich vieles ändern und wir werden Prioritäten setzen müssen. Die oberflächliche „Bussigesellschaft“ wird sich auflösen. Keine verteilten „Judasküsse“ mehr, weil nur mehr innerhalb der Familie gebusselt wird. Mit Bedacht und Abstand, dennoch respektvoll Grüßen. Was mir besonders auffällt und mich positiv überrascht: Fast alle sind gut drauf, trotz Hausarrest 🙂
„Man muss die Zukunft abwarten und die Gegenwart genießen oder ertragen“
Wilhelm von Humboldt



4 Kommentare

  1. Dieses Virus wird noch lange nachwirken, selbst wenn das Schlimmste vorbei ist. Ich hoffe sehr, dass wir uns ein paar wichtige Erkenntnisse mit in unser neues „Corona freies“ Leben mitnehmen können.
    Wir wollten in diesem Jahr nach Island. Aber irgendwie konnte ich mich im Dezember zu keiner Buchung entscheiden. Was bin ich froh über meine Unentschlossenheit und Schlendrian!
    Bleib gesund und guter Laune!
    LG
    Sabiene

    Gefällt 1 Person

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