I glaub i Tram

„Wos passiert do?“ Zwei Wochen sind um und es sollen nochmal zwei dazukommen? Was tun, wenn alles aufgeräumt und geordnet ist? Erst letzte Woche hab ich Deutschlands „Aufräumfrau“ Nummer eins sagen hören: „Wer seine Bestecklade nicht in Ordnung hat, hat Chaos in seinem Leben. Erst wars die Jogginghose und jetzt das? Die Bestecklade ist jetzt auch in Ordnung gebracht, aber das Chaos im Kopf? Baldige Aussicht auf „Draussen“ kann ich mir abschminken. Eigentlich alle, die zur Risikogruppe zählen und geschmeichelte Ü-50ig sind. Wann wirds mal wieder richtig Sommer, wann wirds mal wieder locker?

Die Aussicht auf „alles wie Früher“ schwindet

Die läppischen 5% Realitätsverweigerer wären schnell erwischt, durch Temperaturmessen und Kameras wie in China. Doch es sind die „Menschenrechtler“ und „Gutmenschen“ die Angst haben vorm Überwachungsstaat. Leitln, das sind wir schon lang. Wo Gut ist, ist leider auch immer Böse. Wer etwas zum Nachteil der anderen machen will, wird es so oder so machen. Stell dir vor, Polizei und Rettung gleichzeitig da wos „brennt“. Betrüger auf frischer Tat und Fremdgänger in Flagranti ertappt. Zu viel Kontrolle verführt zum Lügen, hat mir einer gesagt. Wie ist das mit der App: „Kontakte traken“ Leben retten? Anonym oder nicht, was ist Dir lieber: Überleben oder Überwachung?

Nikolaus is Watching you

Wenn ich noch weiter spinn

Keine „Dunkelziffer“ – weil alles „belegbar“. Hast Du schon mal einen Versicherungs-Fragebogen durchgelesen? Fragen die so ausgetüftelt sind, dass ein „Versicherungsschutz“ von vornherein fast ausgeschlossen ist. Meine Mutter war fanatische Abschliesserin. Die Adriatische Versicherungsgesellschaft „RIUNIONE“ hätte auch Ruinione heissen können. Unter versicherte Gefahren standen Klausel wie: „Beraubungsschäden, Zertrümmerung oder Beschädigung bei Absturz und Anprall von Luftfahrzeugen oder Luftfahrzeugteilen. Ausserdem 300.000 Schilling für jede getötete, verletzte oder an ihrer Gesundheit geschädigte Person.

Mammi, was hast du da unterschieben???

Kopfschütteln noch, haben wir 1969 doch unter keiner Luftbrücke gewohnt. What shells, meine Mutter hat nur die „Versicherungssumme“ gesehen und was sie mit dem Geld tut. Der Gedanke, dass erst einer den Löffel abgeben muss, den hat sie ignoriert.

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