Vom herabschauenden Hund

„Alles hat seinen Sinn?“ Meiner ist Sinnhaftigkeit, etwas, das meine Gefühlswelt in Wallung bringt. Nicht Yoga, obwohl: „Wer Yoga übt, entfernt das Unkraut aus dem Körper, sodass der Garten wachsen kann“. Mit Übungsnamen die ich nicht mal richtig aussprechen kann, wie soll ich da meinen Körper hinbiegen? Probieren geht über studieren und wenn ich schon nicht Meister der „Möglichkeiten“ bin, dann doch der „Unmöglichkeiten“. Beim Schmetterling, hier berühren meine Knie leider nicht mehr den Boden. Diese Übung soll Hüften öffnen und Leisten dehnen. Die hinteren Oberschenkel und Beckenbodenmuskulatur stärken, weil die sich gerne durch das viele Sitzen verkürzen. Ja und durch meine ständigen Hustenattacken stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Unser Beckenboden ohne dessen Beweglichkeit, Flexibilität im Oberkörper unmöglich ist, Schuld an einem Bandscheibenvorfall sein kann. Eben! Hier befinden sich auch die meisten Lustnerven und nicht im „Frosch“.

Kapalabhati – strahlender Schädel

Eine Atemübung die Energie in den Kopf strömen lässt, Bronchien und Lungen reinigt. Eine Pranayama die gegen geistige Müdigkeit hilft, bei „Hirnlähmung“ nicht einsetzbar. Aufrecht sitzen und in den Bauch atmen geht gut. Dann durch die Nase laaang ausatmen und den Körper „selber“ wieder Atem holen lassen. Kleine Ursache, große Wirkung. Wenns so leicht geht, kann ich ja regelmäßig üben. Soll von Schleim und sonstigem Unrat in den Lungen befreien. Tiefe bewusste Atmung entspannt und bringt so verbrauchte Energie zurück.

Apropo – Sauberkeit

BASTI – die Reinigung von Hinten, der Einlauf. Oh mein Gott Danke, lieber schmutzig. In Indien wird hierbei traditionell ein Darmrohr eingeführt. Geht in hüfthohes Wasser und praktiziert Uddiyana Bandha. Diese Übung bewirkt einen Sog nach innen. Vor Fastenkuren empfohlen, so werden mir die Yogis unheimlich. Und die nächsten gehen in den Ganges taufen. Übungen die Lust ungemindert geniessen lässt, weils die Geschlechtsorgane besser durchblutet. Lassen den Beckenboden „prickeln“. Der Lotussitz – der Thron, pff, bring nicht mal ein Bein auf den Oberschenkel, Gott bin i steif. Beckenbodenmuskeln anspannnen und tief Atmen. Intensives Lustempfinden bringt halt nur ein gut trainierter Beckenboden. Die Lotusstellung, im Kamasutra Stellung 35 ist an den Lotussitz angelehnt.
Katze und Kuh Übungen sollen auch noch was bewegen. Damit den Rücken entspannen und Beckenboden stärken. Verspannungen lösen und die Wirbelsäule flexibel halten.
Katzenbuckel beim Sex? Doch noch einen Yogakurs besuchen?

Doch eine Steigerung?

3 Comments

  1. Basti? Einlaufrohr? Ich habe weniger Probleme mit dem, was da von mir geht, sondern was mich da alles besuchen könnte. Nenene. Da mache ich lieber normales Yoga!
    Und echt: es ist nicht so wichtig, wie perfekt deine Knie den Boden berühren, wenn du den Lotussitz machst. Ich kann den gar nicht gut, weil ich eine Hüftfehlstellung habe. Zur Not kannst du deine Knie mit Polster unterstützen. Ins Nirvana kommst du so oder so.
    LG
    Sabiene

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