Ist es das, was ich wollte?

Viel über Leben, Liebe, Schönheit und Karriere gelesen, bestätigt es meine Lebensanschauung. Psychologische Ratgeber, Beziehungs und Karrierebooster, Zeitschriften wie Brigitte, Petra, Cosmopolitan, Freundin und die Wienerin verschlungen. Verglichen, probiert und manchmal resigniert. Nach Bestätigung gesucht, etwas das mir recht gibt, OK zu sein, so wie ich bin. Viel Geschreibsel, das nicht annähernd meinem Leben glich: Entweder zu brutal, zu banal oder schlichtweg zu unglaublich.

Straßenschild in Attersee

Ich lese immer noch

Mein Bücherregal ist voll von Lebensweisheiten, einige verlinke ich immer wieder mal. Sogar meine Töchter stöbern darin, borgen sich ab und an ein Buch aus. Dann kann s ja nicht so falsch sein 😉 Hör mir gern Podcasts und Diskussionen an. Blätter jetzt mehr in Guido und Barbara. Zeitschriften mit Wortwitz, brauchbare, ehrliche Reportagen und Tips für jedermann. Artikel über „Sein, wie man ist“ und mit dem was man hat im Leben Freude haben. Aufhören mit Vergleich, besinnen auf sich. Jaja, hundertmal geschrieben, gehört und erzählt bekommen.

Die Liebe ist ein seltsames Spiel

Ich liebe meine Kinder, trotzdem sind sie mir manchmal auf den Wecker gegangen. Eine Mutter, die nicht wegen jedem Scheiß vorm Lehrer stand, trotzdem hinter ihnen gestanden ist. Wenn ich wusste, es ist anders, als sie mir erzählten. Jeder weiß, dass Schein und Sein in der Familie, zwei paar Schuh sind. Vielleicht kann ich mit meinem „küchenpsychologischem Geschreibsel“ was weitergeben: Motivation für den Hausgebrauch etwa? 🙂

Jeder auf seine Art

Kann gehen, muss aber nicht

Wenn ich damals an Scheidung dachte, kam das Kopfkino: Verhungern, verwahrlosen, ausgestossen und gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Die Statistik zeigt: Paare haben Angst vorm „Scheidungsvirus“. Soll er doch so ansteckend sein, wie „Schwangerschaft“. Eine Freundin sagte damals zu mir: „Ingrid, du glaubst gar nicht, wie wenig Geld man zum Leben braucht.“ Sie erlebte es, grade mit dem Studium fertig und hochschwanger, hat sie sich von ihrem Freund getrennt. Seit elf Jahren bin ich jetzt geschieden und hab weniger Geld zur Verfügung. Doch in meinen vier Wänden existiert Entspanntheit, Zufriedenheit und keine Feindseligkeiten mit Tauziehen ums Recht. Dafür hab ich gern auf einen Tausender mehr verzichtet, denn das Leben, ist für mich: Dolce Vita

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