Zeit zum Wohnen

Davon haben wir jetzt alle genug. In den letzten Monaten viele Wohnzeitschriften durchgeblättert, war das meine Standarfrage: „Bei dieser Einrichtung, wohnen die hier und wann?“ Eine Rolf Benz Liege in der Ecke, den Massagestuhl auf der Galerie vor einer Bücherwand, die erst mal gelesen werden muss. Leute die ein Haus haben, so groß, wie der Wohnungsblock gegenüber. Wer nimmt sich jetzt die Zeit, alles durchzugehen um zu schauen, ob wirklich alles nötig oder nur Statussymbol ist?

Schön, wer ein schönes Hobby hat

Oft bekomme ich zu hören: „Jetzt reichts mir bald!“ Versteh ich, bei Selbständigen, aber nicht bei „Pensionisten“ oder Leuten, die vor Corona auch nix gmacht haben. Von der Leichtigkeit des Seins nur geredet und „Reduzierung“ im Alltag nie gelebt haben. Alles nur Geschwafel, „Überdeckung“ des eigentlichen Problems: Ihres ICHs. Diese Menschen tun mir jetzt leid, nicht mit sich zurechtkommen, schon gar nicht mit der Situation. Vorher mindestens dreimal pro Woche mit Freunden Essen und Ausgegangen sind. Tja, damit ist jetzt noch eine Weile Schluss.

Freut Euch doch trotzdem des Lebens

Der Text stammt aus dem Jahre 1763, da sollte man sich was bei denken. Das Wichtigste: Essen und Trinken, haben wir ja. Geselligkeit stimmt, die fehlt mir auch manchmal, aber nicht so, dass ich mich isoliert fühle. Manche mögen mich für doof halten, aber zwei Mal im Jahr, so ein kurzer Lockdown und meine Wohnung wär ein Vorzeigeobjekt an Sauberkeit. Ich hab ja keine Perle, die hinter mir nachräumt. Mich würde die Statistik interssieren, wer sind diese Leute, die da auf die Strasse gehen? Menschen mit Job und Hobby kann ich mir nicht vorstellen. Überhaupt, Mütter und Väter die ihre Kindern zum demonstrieren mitnehmen, ist das der Zeitvertreib statt Spielplatz???

jaja, nur net aufregen

Ich tu meiner Meinung, meinem Unmut aber auch meiner Freude, auf meiner Webseite kund und nicht auf der Straße. Wenn ich noch weiter darüber nachdenke, sind das nicht die selben Leutem, die gegen alles sind? Können die sich selbst nicht ertragen? Manchmal hab ich sogar das ungute Gefühl sie werden dafür bezahlt.


Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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