Hilft da Plan B?

Hilft da Plan B?

Eine aufgezwungene Veränderung? Wenn Freunde nach der Scheidung raten: „Jetzt solltest du immer wissen, wo der nächste Hofer ist“, ist das keine Hilfe. Mein Plan B versinkt heute im Chaos der Gedanken, ich würde am liebsten auf und davon. Vielleicht auf den Mond, aber wenn sich alles weiterhin so aufschaukelt, haben wir sowieso bald die selben Bedingungen. Muss ich das akzeptieren? Mich aber gleichzeitig fragen, wie? Die Betonung liegt auf MUSS und darum macht sich Stillstand breit, im Oberstübchen. Mir wird wieder mal klar, was eine „Blockade“ ist.

Wie hilflos in den Wehen

Komischer Vergleich? Nein, da muss Frau auch durch. Wenn der Schmerz auch unerträglich wird, dass Kind „muss“ raus. In eine Welt, die, wie wir sehen, nur mehr wirtschaftlich und militärisch regiert werden kann. Diplomatie, eine Farce, denn für die Hälfte der Menschheit, geht´s ja schon lange nur mehr ums überleben. Wie und wo soll das enden, wenn die Leidtragenden nur Frauen und Kinder sind? Was soll ich mir denken? Menschen egal, Klima egal, Natur, sowieso? Diese Tatsachen verdrängen und nicht am Verzweifeln sein, da würde einem jegliche Empathie fehlen.

Beten allein, wird leider nicht helfen

Rat meines Onkels, Diakon: „Wenn du aufrichtig darum bittest, dann geschieht es auch“ – Lieber Onkel, wissen das die anderen auch? Pläne für die Zukunft, kann man eine Zeitlang vergessen und Plan B gleich mit. Besser in Plan C stecken und helfen wo man kann. Mit unterdrückten Tränen „Rotenasenlaune“ verbreiten. Sarkasmus hat ja unseren Müttern und Urgroßmüttern auch geholfen, also: Jetzt erst recht!

Im Kopfkino wird sich die Geschichte wiederholen

Ein Szenario, dass alles andere für unannehmbar hält, könnte doch sein:
„Kriege mögen die anderen führen, du, glückliches Österreich, heirate“.
Aufstieg der Habsburger durch erfolgreiche Heiratspolitik. Eine Regenbogenparade für die Politiker. Es könnte ja wie überall, alles nur Fassade sein? Dann wäre Kuppeln einen Versuch wert, um so die Völker zu vereinen.
Mister Osten und Westen die Gelegenheit geben, sich eventuell kurz zu verlieben? Aber nein, hier wir der starke Mann markiert, der sich demonstrativ nicht vom Tisch erhebt. Auf Macho gemacht, aber nicht, um Frauen an den Herd zu hetzen, sondern Soldaten an die Front.

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