Verspielt und neugierig

Warum will ich spielen? Weil ich spielen liebe. Und am liebsten hab ich Spiele, die Koordination, Reaktion und Gleichgewicht trainieren. Auch viele die das Denken fördern, spannend sind und unterhalten. Kinder spielen um zu lernen und zu üben. Wir spielen um einen gewissen „flow“ zu erleben, bzw. eine optimale Beanspruchung von Körper und Geist zu erfahren ohne dass wir uns dafür – und das ist der Knackpunkt – konzentrieren müssen. Wir gehen quasi im Spiel auf, nehmen es nicht mehr als eine bestimmte Tätigkeit wahr, sondern vergessen uns und die Zeit im Spiel.

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Es ist ein Verhalten ohne Zweck

aber nicht ohne Sinn. Spielen ist nicht fürs unmittelbare Überleben notwendig, es geschieht immer freiwillig und außerhalb des Alltags: Im Spiel ist alles erlaubt. Wer spielt vergisst die Zeit und ist ganz bei der Sache, versunken im Hier und Jetzt. Spielen, sich messen, erforschen: Kinder sind noch Meister darin. Im Gegensatz dazu spielen Erwachsene viel seltener, manch einer spielt gar nicht mehr.

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Dabei könnten sie viel mehr

als nur eine Partie gewinnen: geistige Beweglichkeit, Ausgleich zum Alltag oder Entspannung zum Beispiel. Es lohnt sich das Spielen wieder zu lernen. Ich versuche euch das Spielen wieder nahe zu bringen. Im Spiel wird Stress abgebaut und kognitive Fähigkeiten, so lange wie möglich erhalten. Je nach Temperament lässt das Spielen sich auf vielfältige Weise in das eigene Leben integrieren. Spielen ist nicht kindisch, sondern kreativ – oder um es mit den Worten Friedrich Schillers zu sagen: „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“

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http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/spiel-130.html