Ich fühle, also bin ich?

Noch nicht alt? „Alte“ fühlen weniger, hab ich grad gelesen. Hhmm, ist mir noch nicht aufgefallen. Mitfühlen tu ich weniger, das stimmt. Weil ich mir denk, hab ich selber erlebt, weiß ich, hab ich gefühlt. Zurück zur Ausgangsfrage:“ Leute ab 59, zeigen ihre Gefühle weniger und können Emotionen anderer nicht mehr so gut einschätzen. Schwachsinn! Wenn jemand AUA schreit, weiß ich, er hat sich weh getan. Wenn jemand lacht, weiß ich, er amüsiert sich. Wenn jemand weint, weiß ich, er ist traurig und wenn jemand aufgebracht schreit, das er wütend ist. Also, ich soll nicht mehr fühlen?
Pixabay Hund

Es ist anders gemeint, als geschrieben

Wir, die Älteren, lassen uns nur nicht mehr so leicht aus der Bahn werfen.
Wir, die Älteren, halten uns von „Miesanthropen“ fern, wie lovemylife es gerne ausdrückt.
Wir, die Älteren, haben es endlich gelernt, nur mehr die Schönen und Guten Dinge an uns heran zu lassen.
Das kann dann natürlich auch ab und an, auch ein neuer „Fetzen“ sein, wie der von Melora 😉Melora Poncho

Mich langweilt auch niemand mehr. Sollte gerade jemand seiner Leere im Hirn Luft machen, mach ich mich aus dem Staub. An Ausreden fehlt es uns Alten, Gottseidank ja schon lange nicht mehr 😉
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Zeit ist kostbar

Darum bin ich auch zufriedener, als so mancher „Jungspund“. Ich habe fast alles erreicht, was ich mir mal vorgenommen habe. Meine Ansprüche habe ich, immer nach meinem Können gestellt. Ich kann mich halt selber gut einschätzen. Daher sind die Enttäuschungen auch im Rahmen geblieben. Wenn ich heute zum Beispiel, meinen Tag verplempere, dann ohne schlechtes Gewissen, nein, mit Genuss 🙂
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Ich gebe Euch einen Tipp

Ihr, die jüngere Generation: Bitte hört auf über jeden Hirnfurz zu reden. Manchmal ist es besser, sein Gegenüber nur zu berühren. Hört auf, alles perfekt richten zu wollen.
Perfektion, latainisch: perfectio = steht für Vollkommenheit! Wer will vollkommen sein??
Ich nicht, manchmal hör ich sogar mitten unterm putzen auf, weil ich mir denk:
„Na, das wär ja dann schon zu sauber“ 😉
Hobt´s mi

Meine Top 4 im April

Numerologie – Die vier ist eine Schicksalszahl. Sie repräsentiert das Quadrat, die Ganzheit, sie vertritt die vier Elemente, die vier Himmelsrichtungen und die vier Jahreszeiten. Auch im Tiroler Zahlenrad, gehört die vier in den Kreis des Lebens. Sie hat die Farbe Weiß und ist der Westen. Ich lebe gerne danach, ob am vierten Tag des Monats oder im vierten Monat des Jahres. Daher nutze ich die VIER im April dazu:
Kleeblatt Pixabay

  1. Mich weiter entwickeln, in Bezug auf mein Hobby: dem Schreiben, meine Ausdrucksweise, meine Rechtschreibung und meine Themen.
  2. Wichtiges für mich, noch früher erkennen. Im Tun erkennt der Mensch sich selbst und findet auch sein „Wahres“ im Leben. Das muss nicht unbedingt der Job sein, es reicht eben auch ein Hobby, worin man „aufgeht“. Furchtbar wäre es, wenn alle das gleiche machen und lieben würden.
    Zwei schwarze und zwei weiße Schwäne Pixabay
  3. Wofür bin ich bereit mich zu engagieren? Ja, da bin ich mir noch nicht so sicher, was liegt mir am nächsten? Warum sollte es immer ein anderer Kontinent sein? Vor der „Haustür“ gibt es genug. Ich starte mit offenen Augen in den Tag.
  4. Woran erkenne ich, was mich bereichert und was mir Freude macht? Ich erkenne es an meiner Ausgeglichenheit. Ich erkenne es daran, das ich es gerne tu. Ich erkenne es daran, das ich noch immer Freude an meinem Spiegelbild habe, ohne das ich zu eitel bin.
    Vier Walnüsse Pixabay

Ich brauche keinen „Mut“ zur Veränderung, ich lebe sie ständig. Es muss nicht immer ein Umzug oder eine Trennung sein. Es genügt schon, wenn man seine Sichtweise ändert und vieles aus einem anderen Blickwinkel sieht. Dafür benutze ich gerne die „Stuhlvariante“ – zwei Stühle, zueinander aufgestellt, steige ich jeweils auf den einen und danach auf den anderen, „beobachte“ beziehungsweise, durchdenke das „Problem“. Älteren fällt es oft schwer, andere Standpunkte gelten zu lassen. Ich habe auch Standpunkte, ich muss aber nicht darauf stehen bleiben 😉