Altern fordert eine Menge Humor

„Silber im Haar, Blei in den Knochen und Gold in den Zähnen“ – hat es früher geheissen. Gut, das Haar kann man färben, das „Blei“ vielleicht in „Kupfer“ umwandeln und das Gold gegen Implantate wechseln. Was passiert zwischenzeitlich mit unserm „Hirnschmalz“? Das Oberstübchen lässt zu wünschen übrig. Unser Gehirn baut deutlich ab, es verliert an Masse! Jetzt, wo Brücke oder Handstand die Ausnahme sind, bei vielen geht nicht mal mehr, vom Schneidersitz ohne Hände aufstehn.
Gehirn

merkwürdig – merkbar?

Viele fangen erst jetzt mit sportlicher Betätigung an, hilft es, auch den Geist fit zu halten? Aufmerksamkeit und Konzentration lassen nach. Die Reaktion wird auch deutlich langsamer. Doch es ist möglich!!! Es spielen zwei Faktoren eine Rolle:
Die fluide Intelligenz – sie ist die Fähigkeit, logisch zu denken und Probleme zu lösen. Da kommt ein „gscheites“ Elternhaus vielen zugute. Sie nimmt leider ab 25 kontinuirlich ab.
Die kristalline Intelligenz – wenn sie „trainiert“ wird, nimmt niemals ab! Mit ihr verbunden ist Fachwissen, Allgemeinwissen und soziale Kompetenz. Alles was wir im Laufe unseres Lebens gelernt, erfahren und spezialisiert und geübt haben.
OMG

Keine Frage des Alters

Über der „Mittellinie“ des Lebens verfügen wir über „emotionale Weisheit“. Sie lässt kleinere Alterserscheinungen, wie den schwindenden Enthusiasmus, nicht das Kernthema werden. Kurz mal Langeweile schadet nicht. Aktivität ist das Zauberwort und das muss nicht unbedingt Leistungssport sein. Es kommt auf das Was und nicht Wie an. Herausforderungen gibt es noch genug. Koordinative Fähigkeiten trainieren, könnte das Zaubermittel sein. Koordination und Reaktion sind die wichtigsten Fähigkeiten, die es gilt zu erhalten.
Denkblasen

Damit geht´s

Fingerspiele auch Fingermudras genannt, um unsere beiden Gehirnhälften besser zu verknüpfen, neue Synapsen bilden. Auch wenn es nicht gleich gelingt, alleine der oder die Versuche, bewirken schon eine Menge Trubel im Hirn. Der Trainingseffekt wird sich bald bemerkbar machen 🙂
Dieses Video von Gabi Fastner kann ich Euch wärmstens ans Herz beziehungsweise Hirn legen.
(Meine Gedanken dabei: häääääääääää, alter Schwede: schiess mich tot)
Mein Buchtipp:

Gelassenheit = Natürlichkeit

Da schwingt Selbstvertrauen gleich mit. Ich muss niemand sein, ich brauch nur ICH sein. Wer kennt nicht die Tage, wo einem das Spiegelbild den ganzen Tag versauen kann. Kann er, wenn er meint, aber so leicht lasse ich mich nicht aus dem Konzept bringen. Erst überlegen, vielleicht liegts am Outfit? Also Schrank auf, nix drin. Was jetzt? Anziehen wie eine Siebzehnjährige ist buh und des Kaisers neue Kleider stehen mir leider nicht mehr so gut. „Vadaummt“ würde Charly jetzt sagen.
Selfieladen Boden der Tatsachen

Umparken im Kopf

Mit Humor natürlich! Tina Müller, Marketingchefin bei Opel startete mal eine Kampagne mit diesem Satz. Leichter gesagt als getan. Wenn ich wieder mal zuviel gelesen hab und dann auf Sachen stoße wie: „Haben sie einen Toblerone Tunnel?“ Was ist das schon wieder? Gehts da um Anal? Nana, Schokobox ist nicht! Ich schon wieder, heißts dann. Na dann sagt mal, an was habt ihr bei dem Satz gedacht? An die Süßigkeitslade? Schluss mit Kopfkino, was ist das und hab ich ihn? Das kleine Dreieck im Schritt, wo eine Toblerone Schachtel durchpassen sollte. Eine Frau sollte „Drei Löcher“ haben, also kleine Spalten, wo man durchsehen kann. (Resignierter Blick in den Spiegel) (Hilfe Bella Block is coming)
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Die Kunst das Leben zu geniessen

Kein Loch? Doch, es hat sich nur verschoben, es ist jetzt zwischen Knie und da wo die Wade anfängt. Mit so viel Schwachsinn, beschäftigen sich junge Frauen heute? Diese Armen Dinger. Mich und meine Freundin beschäftigte früher eher: Wie können wir die Röcke ohne Schere kürzer machen und wo ist das Labisan, das den Lippenstift ersetzen sollte. Lippensalbe durfte man ja tragen 😉 Solange ich mich erinnern kann, habe ich getragen was es zu kaufen gab und was mir gefiel. Ich habe niemanden gefragt ob ich das tragen kann und so wird es auch bleiben. Sollte ich doch mal in die verzwickte Lage kommen, mein Outfit nicht selbst wählen zu können, dann werdens mir den Holzpyjama anziehn müssen.
Also Ohren steif und Schwanz geringelt wenns wieder mal heißt: „was soll ich bloß anziehn?“

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Warum Aufschieben nix bringt!

„Die wirklichen Alten, also diejenigen, die sich dem Altwerden ergeben haben, erkennt man daran, das sie viel zu viele Einwände haben, sich viel zu lange Rat einholen und viel zu früh bereuen. Dieser Satz stammt von Harvard-Professorin Ellen Langer aus dem Buch von Karin Dietl-Wichmann. Was sind schon sechzig Jahre, wenn wir einem hundertjährigen gegenüber stehen 😉

Wahlmöglichkeit ist Kontrolle

Alles spielt sich in unserem Hirnkastl ab: Du bist, was du denkst! Eh scho wissen. Nur wenn du glaubst oder meinst „das geht nicht mehr“ – dann wird es auch so sein. Was macht den Unterschied zwischen uns geistig und körperlich agilen, und unseren trübsal blasenden Altersgenossen aus? Warum sind wir noch immer fit und lebensfroh? Weil wir Zukunftspläne haben und uns in unserer HAUT pudelwohl fühlen.

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Super Ager

Sind wir weiß Gott nicht! Aber wir fühlen uns nicht alt. Wir stehen nicht schon mit einem Fuß im Grab oder wie meine Schwägerin gerne zu sagen pflegt, wenn einer oder eine immer jammert: „de stinkt jo scho noch Leich!“ Wir gehören nicht zu den Ewiggestrigen, die nur sudern und die Zeit des „Internets“ mit der Pest vergleichen. Nein, wir lebensfrohen und lebensbejahenden Zeitgenossen sind mutig, zuversichtlich, neugierig, offen für Neues und haben Humor.

Die Vorzüge dieser Lebensphase

Ein Gehirn das kognitiv (wahrnehmen, denken, erkennen) und kreativ (eigene Initiative, Ideen entwickeln) beschäftigt, trainiert wird, schafft locker Regionen im Oberstübchen zu reaktivieren. Anstatt jede Erinnerungslücke gleich mit Alzheimer zu diagnostizieren, nutzen wir unser ständig wachsendes Wissen. Wir üben freies Assoziieren, spinnen herum, träumen und wagen uns spielerisch in noch unbekannte Regionen vor. Motto: Kenn ich nicht, werd ich aber bald können. Wobei bei uns der Begriff bald, nicht mit ein paar Tagen gemeint ist.
Satz aus: Ist das Alter noch zu retten?
Wir allein bestimmen, ob wir das ticken des Sekundenzeigers als nahendes Todesurteil empfinden oder als Soundtreck für ein erfülltes Leben.

Sei dabei wenn´s wieder heißt: Sieben mal in der Woche 🙂

Gibt es den perfekten EX?

Was nicht passt, wird bei mir nicht passend gemacht! Letzte Woche sah ich die Literaturverfilmung von „Zwanzig Männer sind genug“ als TV Komödie – „Mein perfekter EX“. Wie hat´s geheissen in „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“? „Mehr als Lady Di aber weniger als Madonna“. Zurück zum Film, die Handlung: Ally liest in der Zeitung, das die amerikanische Frau im Durchschnitt 10,5 Männer in ihrem Leben hat und 96% der Frauen die mehr als 20 hatten, niemals heiraten werden, weil sie darunter den perfekten Mann verpasst haben.
Herz auf Sand

War meiner doch schon dabei?

Statistisch gesehen greift man nämlich zwölf mal daneben. Halleluja! Da hat sich bei mir wohl „Betriebsblindheit eingeschlichen“. Alohol macht Birne hohl, wieder Platz für Alkohol. In solchen Augenblicken wünscht ich mir Alzheimer herbei. Doch, ich bin Realistin, ich weiß was Liebe aus Menschen macht. Gut, ist nie gut genug! Bei meinen „romantischen Erfahrungen“ waren leider auch menschliche Rohrkrepierer dabei. Kurz gesagt, keiner, ausser es wär einer gewesen wo „Nix“ war. Derer gibt es Gottseidank mehrer 😉
Mann und Frau auf Fahrrad

So ein Geisterpfeifenfisch

Dachte ich, wenn ich wieder mal an einen geraten bin, dem „Das Hosentürl bei jeder leicht aufgeht“. Oder der, der gleich „danach“ aufgspringt und seine Gartenmöbel zsammbaut. Nicht zu vergessen, die zwei Extremen: Der „Knallerbsenstrauch“ und der sexuelle Frührentner. Also bitte, wo sollte da die Motivation auf  „mehr Erfahrung“ – auf den „Richtigen“ gwesen sein? Dann besteht ja noch Hoffnung, oder? Qualität vor Quantität!!! FAZIT: In dieser Handvoll EX, war der „Richtige“ eben noch nicht zum  Abschuss frei gegeben.
Heisst ja: „man kaunn vü mehr dawoatn, ois darenna“

Alte Frau mit Sombrero

So gesehen gefällt mir die Textzeile von Ich & Ich:
Wann ist es endlich richtig, wann macht es einen Sinn?
Ich werde es erst wissen, wenn ich angekommen bin.
Ich will sagen: So soll es sein, so kann es bleiben, so hab ich es mir gewünscht.
Alles passt perfekt zusammen, weil endlich alles stimmt und mein Herz gefangen nimmt.

 

Etwas Neues anfangen, jetzt noch?

Was soll das denn bringen? Zum Beispiel Spaß, Freude und Zeitvertreib? Für viele heißt es nach über vierzig Jahren Job: „Ab jetzt, tu ich nichts mehr!“ Eine Zeitlang mag es ja ganz schön sein, doch irgendwann will man wieder was tun. Was, wenn man in seinem Beruf „voll aufgegangen“ ist? Keine Zeit für Partner und Hobbys hatte und dann kommt der „Pensionsschock“. Was jetzt? Warten auf den Tod? Schwachsinn!!! Ich würde meinen: Erst mal schauen was geht und was geht nicht mehr. Stabhochspringer oder Professor wollen ja doch die meisten nicht mehr werden. Also, was hast Du früher gern gemacht oder wolltest immer schon mal tun?
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Ich hätte da ein paar Ideen

  • Wofür warst du früher Feuer und Flamme?
  • Was hat Dir Freude gemacht hat, dann findest du auch jetzt wieder Zeit dafür
  • Warst Du lieber alleine oder unterwegs mit einer Gruppe?
  • Warum hast du aufgehört? Karriere, Heirat, Kinder?
  • Was wäre so ähnlich? Forsche ein wenig,
  • Ich habe Alternativen, „schnupper“ Dich durch
    Workshops, Kurse, Gruppenangebote
  • Mach einfach mal, kannst ja wieder aufhören, wenn es dir nicht gefällt
  • Probier Neues aus, da lernst Du neue Leute kennen und kommst aus den vier Wänden raus.
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Das Motiv ist bei jedem anders

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PS: Wie schon mal erwähnt: Ich bin keine Partnervermittlung, sollten sich doch „ZWEI“ finden ist das rein zufällig und mit Humor zu nehmen.
Unterhaltung, Gemeinschaft und Spaß, kein Leistungsdruck oder Wettbewerb, das zählt!

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Ich könnte auch Humorcoach sein

Tja, Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Lachen befreit nicht nur die Seele, es sprengt auch manchmal, das Brett vorm Kopf weg. Lachen stärkt das Immunsystem, fördert den Stressabbau und kann sogar Schmerzen lindern. Das werd ich erst wissen ob es stimmt, wenn mir nach einer Operation, jemand einen Witz erzählt. Die paradoxe Wirkung des Humors hat auch soziale Auswirkung. Lachen kann auch verletzen, jemanden auslachen. Dieses Lachen mag ich nicht und das mein ich auch nicht.

Charly Braun und Snoopy

Unfreiwillige Gegebenheiten

Was finden wir an uns komisch oder manchmal peinlich? Wenn wir etwas übertrieben beschämend darstellen würden, könnten wir dann, über uns lachen? Bei den Clini Clowns ist es therapeutischer Humor. Sie stellen alltägliche Hoppalas und Peinlichkeiten urkomisch dar. Dr. Michael Titze bietet hierzu Seminare und Kurse an. Ich würde auch zur Lachgruppe neigen. In einer heiteren Stimmung, finden wir ja vieles schneller zum Lachen, als würden wir alleine wo sitzen.

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Nur nicht auffallen

Nicht zu grell kleiden, nicht zu laut lachen und nicht zu schrill sprechen. Wer so denkt, habt ihr solche eine Person schon mal herzhaft Lachen sehen? Herzhaftes Lachen ist ungestüm, zeigt eine offensive Haltung, die manch andere aber provozieren kann. Lachen, eine besonders intensive Art des Atmens. Einige nehmen Gesangsunterricht um richtig Atmen zu lernen, Lachen wäre eine Option. Es gibt Lachclubs, in denen auf unkomplizierte Weise, menschliche Nähe und spontane Lebensfreude gefunden werden kann.

Brixen

Das Leben ist lächerlich

Da kann einem das Lachen auch wirklich manchmal vergehen. Was mach ich in „Krisenzeiten“? Ich geh nicht in den Keller Lachen! Lachen mobilisiert die körperliche und seelische Polizei in uns. Empfehlen kann ich Euch dazu das Buch von Norman Cousins: „Albert Schweitzer und sein Lambarene“
Nach seiner niederschmetternden Diagnose, wollte er nicht nur positiv denken, sondern eine Heiterkeit erleben die so umfassend wie möglich war. Aus dem Bauch heraus und im ganzen Körper spüren. Also zog er in ein freundliches Hotelzimmer, „gab“ sich lustige Filme und Bücher, wurde nur von Freunden besucht, die ihn zum Lachen brachten und wurde tatsächlich wieder gesund.

Eine derartige „Lachkur“ würde viele von uns auch gesellschaftlich kurieren.

I´m going to rest

Schlaflos in den Sixty´s? Um neun todmüde und um zwei hellwach? Dieser Tipp hilft mir immer wieder ganz gut: So lange „abdecken“ bis einem leicht fröstelt, dann Decke wieder über den Body und die Wärme fühlt sich an, wie die warmen Socken im Winter, an den kalten Füssen. Es dauert keine fünf Minuten und ich schlafe wieder ein. Vorausgesetzt, ich lasse das Gedankenkarussel nicht fahren. Von wegen, Erledigungen, Gespräche Revue passieren lassen usw.

Schlaf Wokandapix

Der Biorhythmus ändert sich

Manche behaupten ja, im „Alter“ benötigt man weniger Schlaf. Stimmt nicht! Er wird nur anders verteilt. Man schläft nicht mehr 8 Stunden am Stück, sondern wie ich heute, wieder mal nur vier Stunden. Dafür gibt es zwischendurch zweimal den „Powernapp“. Entweder in der Mittagspause oder am frühen Nachmittag. Also auf keinem Fall nach 16:00 Uhr. Wichtig ist eben der richtige Zeitpunkt, der wäre: Wenn man sich müde oder unkonzentriert fühlt.
Geschlossene Augen

Nie länger als 15 Minuten

Meine Technik ist der „Autoschlüssel“. Gemütliche Haltung im Sitzen, Nacken abstützen, vielleicht mit einer Jacke, Schuhe ausziehn, Beine locker ausstrecken, Schlüsselbund in die Hand nehmen und Augen schließen. Spätestens nach fünf Minuten schlaf ich ein und genau in dem Augenblick, in dem sich die Tiefschlafphase einmischen möchte, fällt mir der Schlüsselbund aus der Hand. Ich erschrecke und bin fit wie zehn nackerte…. Das darf man nicht mehr sagen.
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Nickerchen für Brain´is

Zahlreiche Studien beweisen, das Nickerchen unsere Gedächtnisleistung positiv beeinflussen. Es erhöht das Erinnerungsvermögen und lässt uns sogar neue körperliche Fertigkeiten wie, sportliche koordinative oder ein Musikinstrument leichter erlernen. Auch die Konzentrationsfähigkeit lässt sich damit steigern. Nicht zu vergessen, das ein Herzinfarktrisiko bis zu 37% gesenkt werden kann. Also wer soll uns davon noch abhalten können, wenn sogar Piloten im Flieger 25 Minuten, dem CoPiloten das Ruder überlassen.
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PS: Heut hab ich wieder einen Friseurtermin, da beamts mich jedesmal weg, wenn der Föhn im schwachen Modus, mit Diffuseraufsatz, die Schnittlauchlocken meiner Sitznachbarin trocknet.

 

 

Wie ist das mit dem Verzeihen?

Vor einigen Wochen ärgerte ich mich riesig. Erst freute ich mich über die vielen Rosenknospen, die gelben und rosaroten zarten Blüten in den Blumenrabatten. Dann eines Morgens: Alle Knospen weg, wie abgeschnitten. Alles, schön in einer Höhe von bis zu einem Meter. Da das Grundstück am Waldrand liegt, dachte ich natürlich sofort an Wild. Ein Hase konnte es nicht sein. Es musste ein Reh über die Rosen hergefallen sein. Des Sch… Wild, dachte ich. Gut das beim Billa kein „Wildstopp“ gibt, sonst hätt ich`s gleich gekauft.
Pixabay Bru-nO

Da schau her

Dann, Gestern, geh ich zu den Blumen um welche für die Vase zu schneiden. Da steht das kleine Etwas und starrt mich an. Es hat sich nicht mal gerührt, als ich in die Hosentasche gefahren bin, um das Handy herauszuholen. Erst dachte ich, es ist krank, dann fiel mir ein, das kleine Rehe, also das Kitz, in den ersten Tagen noch den „Drückinstinkt“ haben, das heißt: Sie bleiben ganz flach am Boden liegen und oder laufen nicht davon. Oder bleiben wie „Rosa“ so nennen wir sie jetzt  (eben weil sie unsere Rosen frisst), stehen und starren einen an. Nach dem Schnappschuss entfernte ich mich langsam und beobachtete, was es weiter macht. Ganz langsam, kam es aus dem Busch heraus und tappste in Richtung „Steingarten“, der bei uns zur Zeit mehr Dickicht ist, und macht sich flach.
Lila

Was will ich damit sagen?

Wie ist das mit dem Verzeihen? Was ist mit der Wut, die man auf jemanden hat oder hatte? Ein Blick und alles ist vergessen? Ich glaub das Gen hat sich bei mir manifestiert. Ein Blick in mein Gesicht, mit solchen Augen und ich schmelze? Zu blöd? Zu gutmütig? OK! Meine Gutmütigkeit hat nichts mit Naivität zu tun! Ich bin halt eine gutmütige Realistin, na und? Dennoch sollte niemand diese auf die Probe stellen.
Denn auch sie hat ein Ende und dann rauscht´s im Karton. Hobt´s mi 😉
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Meine Top 6 im Juni

Mitte des Jahres und hat sich meistens etwas verändert, wieder mal mein Denken. Es stimmt, man wird gelassener, ich rege mich nicht mehr so auf. Ich kann die „Gelassenheit“ des „Alters“ schon spüren. Es regt mich nicht mehr auf, wenn andere darüber meckern, was sie selber eh nie so hingebracht hätten. Ich spare mir meine Kommentare auf und überhaupt, wen interessiert es überhaupt? „Schreib auf: MIR WURSCHT!
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Weil meine Top 6 diesen Monat

  • Bindung: Bindung ist für mich, zu jemandem stehen, zu ihm halten. Vertrauen und helfen, wenn Hilfe gebraucht wird. Auch mal anpacken, wo andere keinen Bedarf sehen, beziehungsweise, sich nicht dafür zuständig fühlen, soweit ich kann. So wie früher schaff ich das auch nicht mehr. Meine Erholungsphase hat sich schon verdreifacht.
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  • Führen: Verantwortung übernehmen, einen Standpunkt vertreten und trotzdem loyal zu sein. Gruppenführung ist natürlich mein Hauptthema. Für gute Stimmung und Sicherheit sorgen. Das „Gleichgewicht“ unter den Teilnehmern immer im Auge behalten.
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  • Das Johannisfeuer: Jedes Jahr beobachte ich vom Fuße eines Berges, die Feuer um mich herum. Etwas mystisch, die kürzeste Nacht eines Jahres und da wird mir schockiert bewusst: Das Halbe ist schon wieder rum.
  • Lust am Leben: Wie immer: Das JETZT geniessen. Das laue Lüfterl am Abend und so oft wie möglich, beim See sitzen. Am liebsten beim „HALLI-GALLi“
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  • Den idealen Tag nützen: Jeder der mich kennt weiß, dass ich nicht nur Reden schwinge, sondern TU! Sobald sich eine Gelegenheit bietet, fröne ich der „Leichtigkeit des Seins“. Tu was ich am liebsten tu und das ist nicht nur rumsitzen, sondern meiner Leidenschaft oder Hobby, wenn man so will „nachgehen“
    Klotzen nicht kleckern
  • Nichtstun: KeineGehirnferien im Gegenteil, da können die unmöglichsten Gedanken aufkommen oder im Idealfall: Geniale Ideen. Also tut´s auch ab und zu: ausrasten, schlunzen, tagträumen, pausieren, entspannen, wie immer ihr es nennen wollt.
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So hab ich jeden Monat meine Prioritäten, keine Verpflichtungen. Manchmal schaffe ich alle, manchmal nicht mal eins. Aber, so ist das Leben und das Leben ist schön, für mich 🙂

Gehen hilft dem Hirn!

Gehen ist die natürlichste Art weiter zu kommen, darum sollten wir so oft wie möglich, diese Fortbewegung nutzen. Als ich mit lovemylife in München war, sind wir täglich über 9 000 Schritte gegangen, ohne zu „Wandern“. Wir haben uns nicht nur am Viktualienmarkt, sondern auch beim Beck, die Füße vertreten. Einfach so, hat sich die Summe der Tippelchen ergeben. Mit Begeisterung, den Körper und Geist bewegen, das ist das Geheimnis.
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Ein Gang durch den Wald

Die Wissenschaft bestätigt: Ein Spaziergang im Grünen, senkt den Stresspegel, erhöht die Gehirnaktivität und lässt negative Gedanken, nicht so leicht aufkommen oder bleiben. Im Sommer 1990 trafen sich der Präsident der Sowjetunion Michail Gorbatschow und der deutsche Kanzler Helmut Kohl, um über die Zukunft Deutschlands zu reden. Statt im Büro darüber zu diskutieren, zogen beide Parteien ihre Sakkos aus, tauschten sie gegen Pulli und Jacke und gingen SPAZIEREN!
Herzen am Fluss

Diese Strickjacke hängt im Haus der Geschichte

Die sanfte Bewegung des Gehens beflügelt Geist und Seele. Ohne Strapazen, gehen kann man bis ins hohe Alter. Viele Studien beweisen das Gehen dem körperlichen und geistigen Abbau entgegen wirkt. Edward Weston, er ging von New York nach San Francisco, mit 70 Jahren! Seine Devise war:
„Jeder kann gehen, es ist gratis, wie die Sonne am Tag und die Sterne in der Nacht. Wir müssen nur auf die Beine kommen, die Straßen bringen uns überall hin.“
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Ihr müsst nicht Laufen

Unsere natürlichste Art der Bewegung, ist gerade in unserer Zeit, die gesündeste. Nichts ist entspannender als die Schwingung der Schritte, die wir beim Beobachten der Natur, die Aussicht, der Fortbewegung dann spüren. Wo ist der Unterschied zwischen Gehen und Wandern?
„Je länger der Spaziergang dauert und je schneller wir gehen, umso eher wird der Spaziergang zur Wanderung.“ Sportmedizinisch gesehen, ist jeder Spaziergang eine Wanderung, wenn man sich zwischen fünf bis sechs Kilometer pro Stunde fortbewegt.
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Aber Achtung!

Es zählt nicht als Bewegung, wenn du fünfhundert Meter gehst, dich auf ein Bankerl setzt und dann zwei Stunden Vögel beobachtest, oder dich im Cafe mit Freunden triffst 😉
PS: Besser zwar als Nichts, denn jeder Schritt zählt 🙂