Die Seele kommt ins Gsicht

Nachdem ich jetzt weiß, was meine Seele wiegen könnte, schau i mir mein Gsicht mal an. Es ist mittlerweile das Einzige, das ich gezwungenermaßen nicht verhülle. Mein Spiegelbild zeigt mir, wie ich im Leben mit: Liebe, Freude, Reue, Stress, Wut und Trauer umgegangen bin. Ich habe viel kommen sehn und viel wieder gehen lassen. Der morgendliche Blick hinein, macht mir nicht viel aus, obwohl, erschrecken tu ich mich manchmal schon: Wo ist das alles hin? Gottseidank nicht über Nacht, obwohl es mir so vorkommt.

Na dann, Prost

Ab 30ig ändert sich das Gsicht

Oder: „Mit Fünfzig hat jeder das Gesicht, das er verdient.“ Die kleinen Dippel am Kinn, Nasolabial, Lippenfältschen usw. Da steh ich mal morgens vorm Spiegel, zack: Zwei Dippel am Kinn? Kontrolle mit dem Finger, tut nicht weh. Tha! 46 Jahre und von da an kontinuierlich, alle Sieben Jahre einen Schub. Bis zum Nächsten hab ich noch drei Jahre, uff. Ganz interessant dazu:„Das Gesicht – ein Buch des Lebens“

Alter Schwede

25 Gesichtsmuskeln zum Lachen

Davon betätige ich meiner Meinung nach alle. Die anderen lass ich rumhängen. Nona! Die Zornesfalte auf der Stirn, ist mir erspart geblieben, bei mir sinds die Lachfalten und die Schlupflider. Die jetzt auch noch, von den herabsinkenden Augenbrauen erdrückt werden = „Sehschlitze“ – Nur die Ohren bleiben immer am selben Platz, sie bilden die Konstante im Gsicht. Jaja, den Unsinn hab ich auch gehört: Die Ohren und die Nase wachsen ein Leben lang, stimmt nicht! Nur der Kopf schrumpft!

Hello Alter, Grüßgott senile Bettflucht

Die mimische Durchgeistung mit Fünfzig

Die Intelligenz im Antlitz ist Gottseidank nicht zu erkennen, oder doch? Mehr als Kleidung und Gesten, zeigt es wer Du bist. Hmm, das Fettgewebe der Lippen rutscht ins Doppelkinn, daraus folgt der sogenannte Truthahnhals. Ich nehm es nicht persönlich, betrifft sowieso alle, denn: „Auch deine Feinde werden älter“ 🙂
Achtung! Nur Schauspielerinnen nicht: Sie rauchen und trinken nicht, haben solide Beziehungen, eine gute Ausbildung und kompetenten Umgang mit Stress und Problemen, und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie heute noch.
Meine Philosophie ist einfach: Dazulernen, lieben, beweglich bleiben und manchmal auch nachgeben können.
Gefunden hab ich diesen Artikel durch meine Suche bei Google mit: „Die Seele kommt ins Gsicht“- da bin ich dann hängenblieben.

Mitte 20 sagte ich: Nur Familie! Mitte 40 sagte ich: „Ich will Alles!“ Heute frage ich:“Ziel erreicht?“

Nun ja, eigentlich, ja! Obwohl ich mal gelesen habe, das „eigentlich“ eine Verneinung ist. Doch, für meinen Teil, mit Inbrunst hier bestätigt: „Ich habe bisher das beste aus meinem Leben gemacht!“ Wo andere hadern, hab ich schon lange die Notbremse gezogen. Nicht umsonst gibt es Sprüche wie: “ Auf eine Kranke Kuh oder Ochsen einreden“ – „Stur, wie ein Esel“ – “ Noch immer nicht dazu gelernt?“
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Eigentlich-wollte ich immer drei Kinder

So eine kleine „italienische Familie“ halt, wo nicht nur Papa und Mamma mit verschmiertem Shirt am Tisch sitzen. Klassische Sonntagsausflüge und gemeinsame Spielabende. Wie heisst es immer: „Es kann der beste nicht in Frieden leben, wenn der Nachbar es nicht will“ – also: Thema mit Mitte dreissig abgehakt.
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Kinder und Arbeit

Ahh, wie war das: „Der Appetit kommt beim Essen?“ Und die Ernüchterung, wenn du einen Job annimmst, der einen Arbeitsbeginn von 6:00 Uhr hat oder ein Ende mit 19:30 Uhr. Wohin mit den Sprösslingen? Auch wenn sie schon aus den Kinderschuhen heraus gewachsen sind, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wo bleibt der Mann? Ja, irgendwo zwischen Vereinen, Männerfreundschaften und nächtlichen, nicht nachvollziehbaren „Ausritten“
Charly Braun und Snoopy

Und wo war ich?

Aufgegangen in der Mutterrolle, mit großer Euphorie den zweiten Bildungsweg eingeschlagen, in der Hoffnung hier noch mal die große „Erfüllung“ zu finden. Denn die Liebe, ja die Liebe war leider immer einseitig: Mal liebte er mich, mal liebte ich ihn“
Egal, „Sex in the City“ Carry, hat ihren Mister BIG auch nicht bekommen und ein Lebenshoroskop von mir, hat mal geheissen, ich werde die große Liebe nie finden.
Hut mit Spruch

Fazit: Jedes Ding hat drei Seiten

Wie Karl Valentin zu sagen pflegte: „Eine positive, eine negative und eine komische. Gut, Die positive: Ich kann reisen wohin ich will, und mir kaufen, was ich brauche.
Die negative: Nicht immer zur gleichen Zeit
Die komische: Alle Situationen in meinem Leben, hatten eine reizende Komik zum Lachen. „Für Andere!!!“
Für alle, die mal wieder was zum Lachen haben möchten, können mit mir gerne einen „Bunten Nachmittag“ in Salzburg erleben:
Alleingeher herkommen: Paintball in Salzburg

 

Ein goldener Schlüssel öffnet alle Türen

Tja, den hätte ich vor ein paar Tagen gebraucht, als ich in Socken, mit dem Hund unterm Arm, vor der Wohnungstür stand und diese zuknallte. Dabei wollte ich meinem Bruder nur zeigen, welches „Schweinchen“ im Haus, den Teppich so verdreckt. BUMM!!!- hats gmacht, als der Luftzug seine Kräfte walten ließ. Dabei ist diese doofe Tür, eh so schwer zugangen. Bei jedem absperren, musste ich den Knauf zum Rahmen ziehen.
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Oh Gott, was jetzt?

Mein Bruder grinst in der Sekunde hämisch und fragt noch:“Das war aber jetzt nicht die Tür?“ – „Doch – SCH….. – alles drin, auch der zweite Hund“. So! Ganz ruhig, wenn ich nur nicht grad so not auf die Toilette hätte müssen. Also, was machen? Wer hat einen Zweitschlüssel? Meine Töchter, ergo die „Nähere“ wird angerufen. Geistig hab ich den Blick und die verdrehten Augen gesehen! Jetzt warten. So lange halt ichs aber nicht mehr aus. Also fährt mich mein Bruder, mit dem Hund unterm Arm, zum nächsten behinderten WC. Mit Socken und Hund, rein in die Toillette und dann wieder retour.
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Das dauert, wenn man wartet

Nach einer gefühlten halben Stunde, waren sie da, Tochter und Schwiegersohn. Ich hab die hochgezogene Braue bemerkt. Mein Gott, das ist mir das erste Mal in meinem Leben passiert! Noch immer den Hund am Arm, steh ich da und bin überglücklich als der Schlüssel in das Schloß gesteckt wird. Leider ist meines noch vom letzten Jahrhundert. Soll heißen, wenn Schlüssel innen steckt, kann von aussen kein anderer eingeführt werden.
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Glorreiche Idee

Pech! Aber, mein Schwiegersohn weiß sich zu helfen. Es gibt ja Kundenkarten! Nach der zweiten Demolierung schwand meine Hoffnung, in dieser Nacht noch in meinem Bett zu schlafen. Meine innere Nervosität fing zu wachsen an. Einen Hund am Arm, der andere in der Wohnung, der bei jedem Blick durch den Briefschlitz, seinen Kopf schräg hielt und ein WAU von sich gab. Letzter Ausweg, der Kran oder „auftretn“! Na, bitte net! Vor meinem geistigen Auge schon die kaputte Tür und die Mehrkosten. Das Aufsehen noch in der Straße, wenn der Schwiesu mit dem Kran antanzt, da steht die Polizei dann auch gleich da.
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Einmal aufsperrn, bitte!

Allerletzte Möglichkeit, der „Hausmeister“ in spee. Er weiß alles! Ich, mit dem Hund, in Socken, vom vierten Stock runter und „Schrolli“ gesucht. Prompt stand er da, sein Tipp, der Schlüsseldienst von der Wohnungsgesellschaft. Anruf: „Der „Öffner“ für die Tür, is in fünf Minuten hier. Herrgott im Himmel, Universum, ich flehe dich an, lass mich heute noch rein! Endlich ist er da. Nach zwei Stunden im Stiegenhaus, war es endlich so weit. „Alle umdrehen bitte“ – (Ts – Trick Siebzehn mit Selbstüberlistung) NATÜRLICH funktioniert es so wie im Fernsehen. Hartes Blattl, den Türschlitz entlang geführt, bis es schnappt. HALLELUJA! Offen – keine zwei Minuten!
Was bin ich schuldig? Na geh, Schmäh ohne? 100 EURO
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PS: Natürlich ging meine Tochter und mein Schwiegersohn noch mit in die Wohnung. Beim Abschied, bedankte ich mich noch recht herzlich und entschuldigte mich für die Umstände – „Danke, das passiert mir nie wieder“- sagt der doch glatt: „Wer weiß, wie oft dir das schon passiert ist“. Als ich alleine war, sah ich in der Küche die leeren Weinflaschen, da stand der Sack mit den acht Flaschen in der Küche, die ich nach dem aufräumen zurückbringen wollte, weil sie seit dem Winter unter der Bank standen. OMG

Glück – brauchst Du nicht suchen

Eine lang überlieferte Geschichte, über die Suche nach dem Glück.
Vor ganz, ganz langer Zeit durften die Menschen bei den Göttern wohnen. Sie waren den Göttern gleich. Irgendwann, begannen die Menschen mehr zu wollen. All das Schöne um sie herum, war nicht mehr gut genug. Sie wurden unzufrieden und wollten mehr, von dem was sie schon hatten. Hass, Neid und Gier kam auf. Da verbannten die Götter die Menschen auf die Erde und beschlossen, das Wissen um ihr Glück zu verstecken.

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Hier findet niemand den Schlüssel zum Glück

Leicht, wollten es die Götter den Menschen nicht machen, sie sollten lange suchen müssen, um den Schlüssel für „Ihr Glück“ zu finden. Einer der Götter sagte:“ Lasst uns den Schlüssel zum Glück, an der tiefsten Stelle des Ozeans verstecken.“ Ein anderer meinte:“ Das ist kein guter Platz, denn eines Tages werden die Menschen auch die tiefste Stelle des Ozeans erforschen und den Schlüssel finden.“ Ein anderer sagte:“ Lasst uns den Schlüssel auf dem höchsten Berg der Welt verstecken.“ Da sprach eine Göttin:“Das ist auch kein guter Platz, denn irgendwann werden die Menschen den höchsten Berg der Welt erklimmen und den Schlüssel zum Glück da finden.“ Wiederum sagte einer:“Lasst uns den Schlüssel zum Glück doch in den Wolken verstecken, da wird ihn sicher keiner finden.“

Er hat gepasst

Der Älteste und Weiseste der Götter sprach

„Die Menschen werden auch die Lüfte erforschen und ihn da finden, lasst uns den Schlüssel doch tief in den Menschen verstecken, dort werden sie den Schlüssel zum Glück niemals suchen.“ Ich hab meinen gefunden, es war gar nicht so schwer. Jeder hat es in der Hand, ob er die Tür zum Glück „aufsperren will oder für immer versperrt lässt“. Hinter der offenen Tür ist Zufriedenheit, in dem was Du tust, liebst und wie Du über das Leben denkst. Falls Du deinen noch nicht gefunden hast, geh doch mal mit, wenn es wieder heißt: „Denn – Herr Rossi sucht das Glück“

Oft zeigt einem jemand anderer, den Platz, hier: lovemylife

M – wie Mitte oder der Mittwoch

Deine Mitte mit fünf W´s – Wer – Was – Wann – Warum und Wieso! Im Strudel des Alltags kann man seine „Mitte“ manchmal verlieren. Unausgeglichenheit, Gereiztheit, Schlaflosigkeit, die gute Laune und das innere Gleichgewicht: futsch! Ein „Zustand“ der einem sagen will, das etwas nicht gut „läuft“. Passiert es öfter, ist zwar blad wieder weg, kann man sich sagen: „damit kann ich leben“. Dauert es länger und man kann sich nicht erklären warum, probier mal das:

Warum nicht?
  • WER – Liegt es nicht an Dir, ist es schwer zu ändern. Sudern kann helfen, wird aber an der Situation nix ändern. Der Vergangenheit nachjammern, bringt Dich auch nicht weiter. Nutze das, was Du im Leben gelernt hast und wähle neue Ziele. Denk daran: Solange Du dich beschwerst, kann keine Ruhe kommen!
  • WAS – gibt es positives an der Situation? Das Leben geht weiter 🙂 und aus jeder Krise, kommt man stärker heraus. Neue Fähigkeiten und Chancen finden sich. In solchen Situationen, gehe ich gerne auf einen Berg. Manchmal ist´s auch nur der Aussichtsturm am Lichtenberg. Schau von oben herab und meine Sorgen relativieren sich.
  • WANN – Sofort, nicht, verharren! Du bist alt genug und spürst, wenn Du Hilfe brauchst oder STOP sagen solltest. Handle – egal wie, jede Aktion von Dir, wird auch eine Reaktion von anderen verlangen. Daran wirst du erkennen, wie es weiter gehen soll.
  • WARUM – Weil Mitte nur da ist, wo Ruhe und Zufriedenheit herrscht. Deine gelebte Phase zeigt dir, ob Du etwas ändern sollst. Erkennen, ob es eine Möglichkeit gibt, sich zu arrangieren oder zu beenden. Selbstmitleid und schimpfen auf das Schicksal, lassen einen nur in der Situation verharren.
  • WIESO – Weil Veränderungen immer anstehn. Gewohnheiten zu ändern, lassen Herz und Hirn nervös werden. Sollte gesundheitlich alles in Ordnung sein, dann leg endlich los! Wehr Dich und bewege Dich!

Geh mal mit wenn´s wieder heißt:
„Gehn wir einen Schritt weiter“

Dorfleben – Herzbeben

Ein kleines Dorf im Attergau, vom Ortspfarrer Felix immer „das Sündendorf“ genannt, weil´s da so viele ledige Kinder gab und wo jeder, den Hund des Nachbarn kannte. Da, wo die Kinder, sich noch in der Dorfmitte trafen, um zu spielen oder Unfug zu treiben. Da wo der Mann zur Frau „Oide“ und sie „Oida“ sagt. Da, wo jedem „Zuzug“ mit Argwohn begegnet wurde, genau da lebte und wunderte ich mich zwanzig Jahre lang. Kleine Geschichten um Euch „Städtern“ das Landleben so richtig schmackhaft zu machen. Kleine und große Ereignisse, von Kopfschüttel bis
„Heilig, heilig, heilig!“

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Die Wäsche hängt richtig!

Als ich dort hingezogen bin, mit frischen zwanzig Lenzen, dachte ich mir wirklich nix dabei. Doch das Leben, in diesen nachfolgenden zwanzig Jahren hat es nachhaltig geprägt. Gut erzogen und mit Grundkenntnissen in der Hauhaltsführung, kamen diese gleich am Anfang zum Einsatz. Der Waschtag wurde schon misstrauisch beäugt, nicht nur, weil ich keinen bestimmten hatte, sondern weil ich die Wäsche sortiert, nach Art und Länge, auf die Leine hängte. Also: Erst Handtuch, dann Geschirrtuch, dann Waschlappen, jede Leine von groß auf klein. Für meine Unterwäsche musste ich mir einen Ständer für Indoor kaufen, logisch oder?

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Ein Köter der alle narrisch machte

Unser Nachbar hatte einen kleinen weißen Spitz. Nicht nur, das er „sein“ Haus beschallte, nein, prinzipiell auch unseres. Und weil sogar die Besitzerin von der Kläfferei genervt war, lies sie das Hundsvieh immer raus, damit drinnen für sie Ruhe war. Das Ritual war beim Briefträger, bei jeglichem Besuch, bei ihr und uns, und selbstverständlich, wenn mein Mann um halb fünf in die Frühschicht musste, oder von der Spätschicht um 22:30 Uhr heim kam. Unsere Kleine, damals gerade zwei Jahre alt, die uns am glücklichsten machte, wenn sie schlief, wurde davon natürlich wach, der Wirbelwind.
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Die Sache mit der Rache

Vier fünf Jahre später, wunderte ich mich immer, das die Kläfferei jetzt auch in der Mittäglichen Ruhestunde des Nachbarn anfing, und ihn zu mehreren Wutausbrüchen und Beschimpfungen veranlasste. Beim Wäsche aufhängen, hörte ich schon des öfteren, aus unserem Obergeschoss, ein ähnliches Kötergeräusch. Wieder mal dabei, begann eine Tirade am Nachbarszaun. Hatte doch glatt unser Teenager, einen „Lieblingstitel“ entdeckt womit sie das Vieh „tratzen“ konnte und zwar immer nur mit dem Anfang :-). Nachdem sie s immer tat, wenn unsere Kleine Gottseidank schon wach war und der Nachbar erst seine Siesta halten wollte, waren unsere, damals zum zerbersten angespannten Nerven, beim Geschrei unseres Kleinkindes wieder gesalbt 😉
Der Songs: „Girl You Know it´s True“ – von Milli Vanilli, beim genauen hinhören am Anfang: „WAU!!“ hihihi

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Fotos: Von Pixabay

Stoak wie a Felsen

Muskelkraft und Willenskraft haben begrenzte Ressourcen. Mein Wille, die Wohnung aufzuräumen, muss wöchentlich trainiert werden. Seit ein paar Jahren subtrahiert er sich nämlich, selbständig, ständig. Tja, mit der Muskelkraft, ist´s auch nicht weit her. Ich schau mich um, ob das nur meine Altersklasse betrifft und stelle fest, dass die „Jungsters“ mindestens so wenig besitzen. Auch die Willenskraft sollte trainiert werden.

Mit Pausen!

Wenn der „Wille“ überstrapaziert wird, „vom immer mehr wollen“ wird er müde und macht schlapp. Darum: Pausen der Disziplin. Vom Du musst zum Du kannst. Denn, solltest Du es grade mal schaffen, täglich die Küche und das Bad sauber zu halten, wirst Du in drei Stunden nicht schaffen, das ganze Haus zu putzen. Nach einer Dreiviertelstunde würde sich Motivation und Wille verabschiedet haben. Weil die Gewohnheit dabei, eine große Rolle spielt. Umgekehrt, weder Muskel noch Willenskraft schwindet bei Dingen, die man regelmäßig aus Gewohnheit tut.

Kleine Einheiten, das Zaubermittel

Dazu fällt unter anderem, Zähneputzen oder Duschen. Ausser Zahnpasta und Duschgel, kommt nix weg 😉 Es zählen die „festen“ Zeiten, der Tagesablauf. Ein Regal abstauben, eine kleine Trainingseinheit, zehn Minuten genügen. Mit diesem Tipp kann man Willenskraft ebenso wie Muskelkraft sogar steigern. Auch eine kurze Stipvisite im Kaufhaus Beck oder sind siebentausend Schritte im Shopcenter nix 😉

Simples „Training“ über Wochen?

In Focus Schule steht:
Mit simplen Ausführungen, wie gerades Sitzen, sich Schimpfwörter verkneifen, die Computermaus mit der schwächeren Hand führen, kann man seine Willenskraft schon steigern. Eine Gewohnheit durch eine andere ersetzen, erfordert Selbstkontrolle. Prof. Dr.Dr. Manfred Spitzer behagt eher die „sanfte“ Strategie: Selbstkontrolle mit Alltäglichem stärken. Prioritäten setzen und auch hier, wie immer, einfach mal NEIN sagen. Ein offenes Geheimnis für mich, ausreichend Schlaf zu bekommen und finden. Nur ausgeschlafen, kann ich klar denken und entscheiden. Dazu würde es dann keinen starken Willen mehr brauchen, oder 😉
PS: Dann sitz ich halt wieder mal gerade

iiiiich habe Feuer gemacht

Synapsenfremd? Nicht mit diesen 7

Nicht nur Schönheit liegt im Auge des Betrachters, für mich ist es auch Erfolg. Meinen Erfolg und messe ich nicht an Geld. Erfolgreich fühl ich mich: Wenn ich wieder jemanden zum Lachen gebracht habe, der vorher trieste Gedanken hatte. Erfolgreich fühle ich mich, wenn ich einen Denkanstoß liefern konnte. Und ich fühle mich erfolgreich, wenn ich Streit verhindern oder Versöhnung herbei geführt habe. Das ist für mich Erfolg auf ganzer Linie, meiner Lebenslinie. Auch wenn andere meinen, ich habe nichts erreicht, ist es doch für mich, sehr viel. Ich bin nämlich nicht nur zufrieden, sondern auch glücklich.
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Wie viele unter uns, können das schon behaupten?

Was hat das jetzt mit den Synapsen zu tun? Na, wozu haben wir Sie denn!? Denken, Handeln, Fühlen, das alles funktioniert nur mit und durch sie. Egal was wir tun, WIR, beziehungsweise unser Hirn (ich wünschte alle hätten eins), lernt immer wieder dazu. Gottseidank! Je mehr Erfahrung wir gesammelt haben, umso mehr, kann auch verknüpft werden. Sie ändern sich ständig und das können wir auch! Weil unsere Synapsen, wachsen! Und sie hören nicht auf, nur weil wir gerade Sechzig werden. Wir haben so viel „gelernt“ in unserem bisherigen Leben, warum das verfallen lassen? Was andere als doofe Spielerei, in „Seminaren“ abtun, hat in Wirklichkeit große Bedeutung: Es macht unser Hirn noch aufnahmefähiger! Logisch, wie oft im Alltag, hüpfen wir schon unorthodox in der Gruppe, oder stärken uns, mit dem Schrei des HOHO – Hahns, ein asiatischer Phönix.
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Nehmen was da ist?

Bei meinen Wanderungen und Workshops sicherlich. Jeder erfolgreiche Mensch spricht: „Ich werde!“ Und tut es dann. Sofort! Nicht erst in einem halben Jahr!
Weil er es wirklich will!
Darum sollten wir nicht im letzten Drittel unseres Lebens „sitzenbleiben“ Ich bin für weitere Bewegung! Nicht nur körperliche, sondern auch geistige. Lasst Euch doch mal wieder überraschen, wenn es heisst: „Wo woinn ma hi“ denn:
„Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern“ Konfuzius
Diese 7 Sätze umformulieren und TUN wird das Ergebnis dieser Wanderung sein.
HOHOHOHOHOHOHOHOHOHO

  1. Ich hasse was ich tun muss! Dann tu was Du tun gerne tun möchtest
  2. Das ist gemein, ich verdiene es viel mehr! Dann versuch es an anderer Stelle
  3. Das hat immer schon so funktioniert! Wie wär s mit umdenken?
  4. Das ist nicht meine Aufgabe! Na und, wenn Du es aber lösen kannst
  5. Das ist unmöglich! Geht net, gibt´s net
  6. Ich kann nicht anders! BLÖDSINN
  7. Ich hätte es tun sollen! Dann Tu es wenigstens jetzt!

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Ich hasse Biker!!!!

Sie sind nicht immer die Armen, Nein, nein! Es gibt wahnsinnig viele Idioten unter ihnen. Stimmt, wie bei Autofahrern auch. Aber gestern ist mir ein Zweirädriger untergekommen! Ein Arschloch! Das nicht nur sich, sondern auch andere gefährdet. Ein Raser, weil er nicht erwarten kann, eine Kurve nach der anderen zu nehmen. Weil er es nicht erwarten kann, den anderen voraus zu sein, weil er es auch wahrscheinlich nicht erwarten kann, dem Herrgott „Grüß Gott“ zu sagen.
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Herr, nimm ihm den Schein!!!

Gestern, wie immer, einmal pro Woche Richtung Steinbach unterwegs, kommen von hinten drei Biker mit ihren Motorrädern. In der letzten Kurve vor Seefeld, kommt wie immer, auch ein LKW entgegen. Kaum ist der vorbei, gibt der erste Biker Gas und überholt mich! Vor der Kurve! Wenn da noch ein LKW oder ein ganz normaler PKW, vielleicht noch Mutter mit Kind entgegen kommt. Du Idiot willst du tot sein! Der Augenblick raubte mir die Luft. Es machte TUSCH!! Um Gottes Willen! Nein, dem Biker ist nichts passiert, er hatte „diesmal“ Glück.
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Aber ich nicht!

Es kam niemand, ich bin verletzt, beziehungsweise mein Auto! Die ganze Seite, du Arschloch!!!! Ich kam durch den Schreck, zu weit nach rechts und streifte den Leitplanken! Wer zahlt mir jetzt den Schaden? Wer poliert mein Image wieder auf? Ich will nicht „Die Alte mit dem zerkratzten alten Auto“ sein. Das kostet ein paar Hunderter. Das alles, wegen einen, der sich risikofreudig in den Strassenverkehr mischt. Leider hat das meine Meinung über diese „Rasse“ sehr nach unten geschraubt. Denn der einzige Gedanke, der sich jetzt nach einem Bikerunfall in mir regt, ist der:“ Na und, wenn´s alle rasen wie die Irren“. Da hilft kein, wirf nicht alle in den gleichen Topf.
Eh net, aber die meisten.
Daniel Nebreda Pixaby Hubschrauber

FAZIT

Es lesen anscheinend zu viele Menshealth, denn da hab ich diesen Spruch her:
„I don´t ride to add days to my life. I ride to add life to my days“
Was ich so verstehe: Ich fahre nicht, um Tage zu meinem Leben hinzuzufügen. So eh net!

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Wenn ich mal einen zufälligen „flüssigen“ Bonus bekomme, hab ich bestimmt etwas, wofür es sich lohnt, den gleich wieder auszugeben. Gut, manchmal auch unfreiwillig. Sparen? Das Wort beengt mich ein wenig in meiner Phantasie. Es ist wie mit dem Essen, das Beste wird zuerst gegessen. Ich hab schon was im Petto, nämlich genau so viel, das wenn ich meinen Löffel abgebe, niemanden Kosten verursache. Die Klassiker halt, Bausparer und Lebensversicherung und einer meiner Lieblingssprüche:“Wer sein Leben zu geniessen weiß, ist auch selbst zu genießen.“ 🙂
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Kann man da oben Golf spielen?

Ein Mann kommt nach dem Gottesdienst zum Pfarrer und fragt: „Herr Pfarrer, kann man im Himmel Golf spielen?“ Der Pfarrer antwortet: Lieber Mann, da muss ich mich erst erkundigen.“ Ein Woche später kommt der Mann wieder in die Sakristei und der Pfarrer sagt zu ihm:“ Ich habe mich erkundigt. Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Welche wollen sie zuerst hören?“ Der Mann sagt: “ Natürlich die Gute.“ Der Pfarrer:“ die gute Nachricht ist. Man kann Golf spielen im Himmel. Die Schlechte: Nächsten Donnerstag ist ihr Abschlag.“
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Charaktersache?

Darüber habe ich mir schon des Öfteren Gedanken gemacht. Geht es um nicht verzichten können? Nein! Es geht mir darum, mein Leben so weit es geht, geniessen zu können. Was unmöglich ist, möglich zu machen und zu erleben. Fein Essen zu gehen, exclusive Urlaube zu machen und mir manchmal ein Luxusstück leisten. Beim Essen kannst mich aber mit Lobster, Muscheln und Schnecken jagen!!! Tauchurlaube brauch ich auch nicht.

Damenmantel BRAX
Manteljacke BRAX Salzburg

Und bei den Klamotten, da bin ich am empfänglichsten. Obwohl ich keine Trendsetterin bin. Aber nackt geht man halt nicht auf die Straße und da kann vorkommen, das eine Manteljacke von BRAX den Kleiderbügel von der Boutique, auf meinen Bügel im Schrank wechselt.
Darum ergeht es mir manchmal so ähnlich wie Wilhelm Busch: „Ich fühle mich wie neu gestärkt, wenn ich extra soviel Geld bemerk.“ 🙂