Sabbatical – da hätt ich eine Idee

Mir scheint, das es gerade wieder Mode ist: Auszusteigen! Logo, würde ich das auch gerne, aber ich bin Sicherheitsdenker. Obwohl ich mich schon einiges getraut habe, doch „Auszeit“ in diesem Sinn, hab ich mir noch nie genommen. Da bin ich dann doch eher spießig. Ich mach´s wie viele andere. Ich lass mein Smartphone zu Hause oder heb einfach nicht ab. Ich geh dann absichtlich nicht da hin, wo ich bekannte Gesichter vermute und ganz egoistisch finde ich mich, wenn ich nach zehnmal neinsagen, zusage!
Pixabay notnixon

Ich treffe mich heimlich

Nicht mit einem Liebhaber, aber er könnte es sein oder werden. Er ist der, der mir immer gut zuredet, der mir unter die Arme greift. Warum ist er nicht mein Lebenspartner? Na, weil er mein „Therapeut“ ist 🙂 Er lässt mich reden ohne mich zu unterbrechen, ohne mit dem Kopf zu schütteln, als Untermalung mit dem Kommentar: „was redst denn für an Scheiss“. Manchmal wünscht ich mir, er würde mich auch in den Arm nehmen.
Pixabay nmn 1329

Und wo ist meine Idee?

Wenn ich könnte, wie ich wollte, was würde ich mich noch trauen? Kommt drauf an, wie verpflichtete ich mich fühle. Meinem Hauptsponsor, sprich Arbeitgeber oder meinem Nebensponsor, sprich „Taschengeld?“ Wie viel Egoismus steckt wirklich in mir? Leider immer noch zu wenig, anscheinend: „Bist a, a guade Haut“ – Na, bin i net!!! Ich will auch eine Weltreise machen. Auf einem Kamel reiten (hab ich wahrscheinlich eh schon ein paarmal gmacht). Mit Didi Mateschitz im alten Flieger sitzen oder mitn Felix Baumgartner an Tandemsprung wagen. Mir mal den Busen vergrößern lassen, um zu sehen, das i drunter nix mehr seh. Als Statistin beim James Bond Dreh, den Martini rühren und mit Rayn Gosling gegen sein ADHS kämpfen 😉
Flughafen Salzburg

Genug Zeit nebenbei?

Ja, aber nur für Nebensächlichkeiten. Dafür will ich nicht leben. Was wäre der nächste Schritt? Mich noch aus dem letzten Rest der Abhängigkeiten lösen. Sprich: Nicht mehr darauf warten, das jemand dich fragt, ob ich ausgehen will, oder ein gemeinsamer Urlaub möglich ist, sondern: Meinen Zeitausgleich nehmen und selber gehen und fliegen!

Öffentlich glücklich?

Darf man das heutzutage sein? Geschieden, eine kleine Wohnung, die man nicht sein Eigentum nennen kann. Ein Auto, das einem Schlaglochsuchgerät ähnelt und trotzdem ein auskommen mit dem Einkommen haben? Wie eine Grinsekatze durch die Straßen laufen? So mein ich das nicht. Schaut nämlich ziemlich doof aus. Ich mein, auf die Frage: „Wie gehts dir?“ ehrlich mit: „Danke gut“ – zu antworten. Ja, auch wenn sich viele das nicht vorstellen können: Mir geht´s sogar sehr gut 🙂
München 075

Bei Wasser und Brot

Gerade gestern traf ich eine frühere Bekannte, sie schaut heute noch genau so aus, wie vor zwanzig Jahren. Ist das gut oder schlecht? Egal, wir plaudern ein wenig und sie fragt mich mitleidig, wie es mir denn geht, so ohne Haus und „Ernährer“. Sie lebt ja seit längerer Zeit alleine, ihr Lebenspartner ist vor ein paar Jahren verstorben. Das Haus am See, in dem sie lebenslanges „Besuchsrecht“ hat, ist leider auch nicht mehr das Gelbe vom Ei. Ein Herr Doktor hat ein Monstrum genau davor errichtet. Kein Seeblick mehr 😦
Ja und weil die Zeiten nicht besser werden, macht sie einmal pro Woche einen Wasser und Brot Tag, damit sie sich daran gewöhnen kann, wenn´s mal so weit ist.
Schlüssel Bayrischer Hof

Ist es wirklich schon so spät?

Schockiert war sie, als ich mit Entrüstung abgelehnt habe, diese Art von Entbehrung zu leben. Worauf könnte ich eigentlich am ehesten verzichten? Na zum Beispiel: Auf den Schimmel, der nicht daher geritten kommt, sondern sich prinzipiell auf meine letzte Scheibe Brot setzt. Auf den letzten Tropfen Milch für den Kaffee, der sich dickflüssig machte. Der Euro beim Parkautomat, den er nicht frisst, weil diese Spalte schon voll ist und ich zähneknirschend die zwei Euro Münze einwerfen muss. Zu guter Letzt: Den Augenblick, wo ich auf der Toillette sitz und feststellen muss das ich das passende Papier dazu vergessen hab.
Hut mit Spruch

Alles in allem sehr lebenswert 🙂

Wenns keine größeren Probleme in seinem Leben gibt, dann, ja dann kann man beruhigt öffentlich glücklich sein. Wenn jemand Nachhilfe dazu benötigt, meine Wanderungen, besser gesagt Spaziergänge sind bestens geeignet dazu.

 

Der Johannistrieb

Wird der zweite Blattaustrieb, bei Laubbäumen genannt. Im Volksmund wird der gesteigerte Sexualtrieb und das Lustempfinden bei Männern und Frauen, in späteren Jahren, auch „Augustsaft“ genannt. Ein neuer Partner lässt da viele, nochmal so richtig durchstarten. Irgendwann nicht mehr zu können, oder verlangen danach zu haben, lässt damit hoffen, auch ohne blaue Pille, über den 10 000ten „hinaus zu schießen“.

Tango werner22-brigitte

S´war immer so

Falls sich einige an den Geschichtsunterricht oder Sozialkunde erinnern, war es, vor nicht mal so langer Zeit verpönt, das Frauen nach ihren gebärfähigen Jahren, Lust auf Sex zu haben. Wenn sich doch mal eine getraut hat, ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen, musste sie dem Gerede nach, mit einer „weißen Leber“ weiter Leben. Sollte sie sich an die „Spielregeln“ der Gesellschaft gehalten haben, war der Mann, der Arme. Wenn nicht, war er ein Schwein, weil er sich mit einer Jüngeren „vergnügt“ hat.

Pixabay love

Da kommen wir schon hin

Mit dieser Philosophie, wären die Zehntausend-Schuss realistisch, oder? Heutzutage dürfen die, die wollen, Gottseidank, so oft sie können 😉 Ich bemitleide alle, die sich Gefühle und Verlangen, in dieser Hinsicht verkneifen oder noch schlimmer, nicht mal bewusst sind. Da muss es ganz tief sitzen, wenn man sich nicht mal selber spüren kann oder will.
Leute, gibt s was Schöneres im Leben, als diese „Nebensache“ 🙂

Hemdsärmlig

Alles findet im Kopf statt

Vielleicht kommt es da her, weil sich viele in jüngeren Jahren, zu viele Pornos, angeguckt haben und den Unterschied, zur Realität nicht mehr erkannten? Gottseidank, hatte ich den „Dreh“ schnell raus. Warum sollte ich mich verbiegen, wenn´s mit ein paar gut formulierten Worten und Sätzen, viel leichter geht. Das richtige Kopfkino, zur richtigen Zeit, ist das Geheimnis, nicht die gespielte Schlangenfrau, die zwischen Stellung 69 auch noch einen Purzelbaum könnte. Gut, probiert wurde viel, damit hatte sich die Sache. Film und Wirklichkeit, sind nun mal zwei verschiedene Welten. Mir machte es immer Spaß, daher hatte ich auch nie was dagegen, wenn mein Mann, mir hinterher sagte:“ Du bist halt a „Gerntuarade und diesen Kommentar, mit einem Klaps auf meinen Po, unterstrich.

PS: B´schissen hat er mich trotzdem. Wenn ich jetzt, die gespielte „Moral“ derer seh, die nicht mehr können oder dürfen, den Zeigefinger heben und meinen, Huch- in deinem Alter, denk ich mir:
„Pfff – bled wer i sei, mir machts immer noch Spaß – meine Grotte ist eben, noch nicht geschlossen 😉

Mitte 20 sagte ich: Nur Familie! Mitte 40 sagte ich: „Ich will Alles!“ Heute frage ich:“Ziel erreicht?“

Nun ja, eigentlich, ja! Obwohl ich mal gelesen habe, das „eigentlich“ eine Verneinung ist. Doch, für meinen Teil, mit Inbrunst hier bestätigt: „Ich habe bisher das beste aus meinem Leben gemacht!“ Wo andere hadern, hab ich schon lange die Notbremse gezogen. Nicht umsonst gibt es Sprüche wie: “ Auf eine Kranke Kuh oder Ochsen einreden“ – „Stur, wie ein Esel“ – “ Noch immer nicht dazu gelernt?“
scannen0043

Eigentlich-wollte ich immer drei Kinder

So eine kleine „italienische Familie“ halt, wo nicht nur Papa und Mamma mit verschmiertem Shirt am Tisch sitzen. Klassische Sonntagsausflüge und gemeinsame Spielabende. Wie heisst es immer: „Es kann der beste nicht in Frieden leben, wenn der Nachbar es nicht will“ – also: Thema mit Mitte dreissig abgehakt.
glass-ball-1500018_960_720

Kinder und Arbeit

Ahh, wie war das: „Der Appetit kommt beim Essen?“ Und die Ernüchterung, wenn du einen Job annimmst, der einen Arbeitsbeginn von 6:00 Uhr hat oder ein Ende mit 19:30 Uhr. Wohin mit den Sprösslingen? Auch wenn sie schon aus den Kinderschuhen heraus gewachsen sind, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wo bleibt der Mann? Ja, irgendwo zwischen Vereinen, Männerfreundschaften und nächtlichen, nicht nachvollziehbaren „Ausritten“
Charly Braun und Snoopy

Und wo war ich?

Aufgegangen in der Mutterrolle, mit großer Euphorie den zweiten Bildungsweg eingeschlagen, in der Hoffnung hier noch mal die große „Erfüllung“ zu finden. Denn die Liebe, ja die Liebe war leider immer einseitig: Mal liebte er mich, mal liebte ich ihn“
Egal, „Sex in the City“ Carry, hat ihren Mister BIG auch nicht bekommen und ein Lebenshoroskop von mir, hat mal geheissen, ich werde die große Liebe nie finden.
Hut mit Spruch

Fazit: Jedes Ding hat drei Seiten

Wie Karl Valentin zu sagen pflegte: „Eine positive, eine negative und eine komische. Gut, Die positive: Ich kann reisen wohin ich will, und mir kaufen, was ich brauche.
Die negative: Nicht immer zur gleichen Zeit
Die komische: Alle Situationen in meinem Leben, hatten eine reizende Komik zum Lachen. „Für Andere!!!“
Für alle, die mal wieder was zum Lachen haben möchten, können mit mir gerne einen „Bunten Nachmittag“ in Salzburg erleben:
Alleingeher herkommen: Paintball in Salzburg

 

Der Weg des Geistes, ist der Umweg

Ein Weg der länger ist, als der direkte Weg. Umwege sind unbequem und halten einem vom vermeintlich geraden Weg ab. In einem meiner Lehrgänge, sollte ich mal einen Bericht schreiben. Wofür normal eine Viertel Seite reicht, sollte ich zwei Seiten füllen. Für mich eine schwierige Aufgabe, da ich ja gerne den direkten WEG bevorzuge. Sämtliche Gehirnwindungen strengten sich für mich an, da sprach ich zufällig mit einem jungen Mann, der zwei Doktortitel in „einer Zeit“ schaffte.
Endstation Pixabay

Du musst umschreiben

Ja, „umschreibe“ und „umgehe“ die Situation oder das Ding so lange, bis es zwei Seiten sind“ – für mich ergab das keinen Sinn. Ich dachte an Politiker, die lange Reden halten, aber nichts aussagen. Etwas umschreiben, ohne den Sinn der Sache zu verlieren, ist nicht nur Schreibkunst sondern auch Kunst des Erzählens. Im Leben gibt es oft keinen direkten Weg! Wir laufen alle unseren Gefühlen nach. Was uns gut tut und nicht zu „schwer“ ist, möchten wir beibehalten. Auch wenn wir uns ein eigenes „Universum“ aufgebaut haben, dringen andere Menschen ein. Sie bringen uns vom „direkten Weg“ ab. Ist das so schlecht?
Steg Attersee

Immer der Nase nach?

In meiner Ausbildung zum „Lehrwart- Fit fürs Alter“ waren Bewegungsspiele Schwerpunkt. Der Gleichgewichtssinn liegt, wie wir wissen im Ohr, den sollten wir testen. An der Wand wurde eine Stelle markiert. In einem Abstand von ca. zehn Metern wurden uns die Augen verbunden, zwei, dreimal um die eigene Achse gedreht, um dann „instinktiv“ diesen Punkt anzusteuern. Wie ihr Euch denken könnt, traf keiner die Stelle. Je nachdem welche Seite im Gehirn ausgeprägter „arbeitete“ auf diese Seite zog es ihn auch hin. Die einen mehr Links, die anderen mehr Rechts. Was hatte das zu bedeuten?
Riesenrad Pixabay

Das Lebn is a Kroas

Instinktiv wählt jeder die Option, die ihn glauben lässt, schneller das Ziel zu erreichen. Da passiert bei vermeintlichen „Abkürzungen“ oft eine ungeplante Meilenwanderung“ bei der dann, manchmal verzweifelt versucht wird, wieder auf den „richtigen“ Weg zu kommen. Man hält nach Markierungen ausschau, im Winter nach Fußabdrücken, ganz „Mutige“, fragen nach dem Weg, um nicht noch mehr in die „Irre“ zu gehen. Eine immer wiederkehrende Frage bei meinen Wanderungen: „Warum gehen wir den gleichen Weg, wieder zurück?“- oder „War das jetzt nicht ein Umweg?“
Weil ich ab und zu gerne zurückblicke, was ich schon geschafft habe. Von Oben schaut vieles anders aus, kleiner oder größer. Ganz egal was man im Leben anfängt oder beendet hat, man wird immer wieder an Stellen kommen, die man schon einmal „berührt“ hat. Auch wenn es nicht ganz ein Kreis ist, Schlangenlinien sind es allemal 😉
PS: Oft im Leben, erkennt man erst hinterher, das der „Umweg“ der beste war.
Ausflug nach Salzburg: Escape the Room

 

 

 

Ein goldener Schlüssel öffnet alle Türen

Tja, den hätte ich vor ein paar Tagen gebraucht, als ich in Socken, mit dem Hund unterm Arm, vor der Wohnungstür stand und diese zuknallte. Dabei wollte ich meinem Bruder nur zeigen, welches „Schweinchen“ im Haus, den Teppich so verdreckt. BUMM!!!- hats gmacht, als der Luftzug seine Kräfte walten ließ. Dabei ist diese doofe Tür, eh so schwer zugangen. Bei jedem absperren, musste ich den Knauf zum Rahmen ziehen.
Chihuahua Pixaby4

Oh Gott, was jetzt?

Mein Bruder grinst in der Sekunde hämisch und fragt noch:“Das war aber jetzt nicht die Tür?“ – „Doch – SCH….. – alles drin, auch der zweite Hund“. So! Ganz ruhig, wenn ich nur nicht grad so not auf die Toilette hätte müssen. Also, was machen? Wer hat einen Zweitschlüssel? Meine Töchter, ergo die „Nähere“ wird angerufen. Geistig hab ich den Blick und die verdrehten Augen gesehen! Jetzt warten. So lange halt ichs aber nicht mehr aus. Also fährt mich mein Bruder, mit dem Hund unterm Arm, zum nächsten behinderten WC. Mit Socken und Hund, rein in die Toillette und dann wieder retour.
Socken Pixabay1

Das dauert, wenn man wartet

Nach einer gefühlten halben Stunde, waren sie da, Tochter und Schwiegersohn. Ich hab die hochgezogene Braue bemerkt. Mein Gott, das ist mir das erste Mal in meinem Leben passiert! Noch immer den Hund am Arm, steh ich da und bin überglücklich als der Schlüssel in das Schloß gesteckt wird. Leider ist meines noch vom letzten Jahrhundert. Soll heißen, wenn Schlüssel innen steckt, kann von aussen kein anderer eingeführt werden.
Spacewallet 2

Glorreiche Idee

Pech! Aber, mein Schwiegersohn weiß sich zu helfen. Es gibt ja Kundenkarten! Nach der zweiten Demolierung schwand meine Hoffnung, in dieser Nacht noch in meinem Bett zu schlafen. Meine innere Nervosität fing zu wachsen an. Einen Hund am Arm, der andere in der Wohnung, der bei jedem Blick durch den Briefschlitz, seinen Kopf schräg hielt und ein WAU von sich gab. Letzter Ausweg, der Kran oder „auftretn“! Na, bitte net! Vor meinem geistigen Auge schon die kaputte Tür und die Mehrkosten. Das Aufsehen noch in der Straße, wenn der Schwiesu mit dem Kran antanzt, da steht die Polizei dann auch gleich da.
Euroschein

Einmal aufsperrn, bitte!

Allerletzte Möglichkeit, der „Hausmeister“ in spee. Er weiß alles! Ich, mit dem Hund, in Socken, vom vierten Stock runter und „Schrolli“ gesucht. Prompt stand er da, sein Tipp, der Schlüsseldienst von der Wohnungsgesellschaft. Anruf: „Der „Öffner“ für die Tür, is in fünf Minuten hier. Herrgott im Himmel, Universum, ich flehe dich an, lass mich heute noch rein! Endlich ist er da. Nach zwei Stunden im Stiegenhaus, war es endlich so weit. „Alle umdrehen bitte“ – (Ts – Trick Siebzehn mit Selbstüberlistung) NATÜRLICH funktioniert es so wie im Fernsehen. Hartes Blattl, den Türschlitz entlang geführt, bis es schnappt. HALLELUJA! Offen – keine zwei Minuten!
Was bin ich schuldig? Na geh, Schmäh ohne? 100 EURO
Korkensammlung

PS: Natürlich ging meine Tochter und mein Schwiegersohn noch mit in die Wohnung. Beim Abschied, bedankte ich mich noch recht herzlich und entschuldigte mich für die Umstände – „Danke, das passiert mir nie wieder“- sagt der doch glatt: „Wer weiß, wie oft dir das schon passiert ist“. Als ich alleine war, sah ich in der Küche die leeren Weinflaschen, da stand der Sack mit den acht Flaschen in der Küche, die ich nach dem aufräumen zurückbringen wollte, weil sie seit dem Winter unter der Bank standen. OMG

Glück – brauchst Du nicht suchen

Eine lang überlieferte Geschichte, über die Suche nach dem Glück.
Vor ganz, ganz langer Zeit durften die Menschen bei den Göttern wohnen. Sie waren den Göttern gleich. Doch irgendwann begannen die Menschen mehr zu wollen. All das Schöne um sie herum war nicht mehr gut genug. Sie wurden unzufrieden und wollten mehr von dem, was sie schon hatten. Es kam Hass, Neid und Gier auf. Da verbannten die Götter, die Menschen auf die Erde und beschlossen das Wissen um ihr Glück zu verstecken.

12231380_1243899342302775_717716922_n
Sonnenuntergang H7

Hier findet niemand den Schlüssel zum Glück

Leicht wollten es die Götter den Menschen nicht machen, sie sollten lange suchen müssen, um den Schlüssel für „Ihr Glück“ zu finden. Einer der Götter sagte:“ Lasst uns den Schlüssel zum Glück an der tiefsten Stelle des Ozeans verstecken.“ Doch ein anderer meinte:“ Das ist kein guter Platz, denn eines Tages werden die Menschen auch die tiefste Stelle des Ozeans erforschen und den Schlüssel dann finden.“ Er meinte:“ Lasst uns den Schlüssel doch auf dem höchsten Berg der Welt verstecken.“ Da sagte eine andere Göttin:“Das ist auch kein guter Platz, denn irgendwann werden die Menschen den höchsten Berg der Welt erklimmen und den Schlüssel zum Glück dann da finden.“ Da wiederum meinte ein anderer:“Lasst uns den Schlüssel zum Glück doch in den Wolken verstecken, da wird ihn keiner finden.“ Doch der Älteste und Weiseste unter den Göttern sprach:“Die Menschen werden auch die Lüfte erforschen und ihn dann finden, lasst uns den Schlüssel doch tief in den Menschen verstecken, sie werden den Schlüssel zum Glück niemals in sich selber suchen.“
Blog II

Ich hab meinen schon lange gefunden

Er war gar nicht so schwer zu finden. Jeder hat es in der Hand, ob er die Tür zum Glück „aufsperren kann oder für immer versperrt“. Hinter der offenen Tür ist dann Zufriedenheit, in dem was Du tust, liebst und wie Du über das Leben denkst. Falls Du noch immer auf der Suche bist, geh einfach mal mit, wenn es ab September wieder heißt:
„Denn – Herr Rossi sucht das Glück“
SonnenuntergangI

 

Meine Top 7 im Juli

Im Juli steht der Sommer in seiner höchsten Zeit. Um den Jakobitag, den 25. Juli, gibt es viele überlieferte Bräuche. Der heilige Apostel Jakob, der Ältere und der Größere. Zu seinem Grab führt auch der Jakobsweg. Im Juli sollte man: sich neu erfinden, wissen aufbauen und Erfolg haben. Manche Rituale halte ich ein, manche wandle ich für mich ab. Vieles was wir lesen oder hören, nehmen wir oft zu wörtlich oder verstehen es nicht richtig. Ich für meinen Teil hab mir diese Sieben „zusammengebastelt“:
Plakat Kunsthalle München

  1. Mich neu erfinden, Dinge probieren an die ich mich noch nicht herangetraut habe. Oder auch „Raus aus den alten Schuhen“. Da hat dann doch schon mal viel Neues geklappt 🙂
  2. Mein Wissen und das, was „ich weiß“ sind ja zwei paar Schuh. Was ich weiß, lässt mich wachsen. Ich weiß, was mir etwas bedeutet und setze mich dafür ein. Und dieses Wissen, schau ich natürlich ständig zu erweitern und erneuern.
  3. Auch mit dem Erfolg ist es so eine Sache: Erfolg und finanzieller Ertrag gehen da nicht immer Hand in Hand. Ich definiere Erfolg so, mich für das einzusetzen, was mir am Herzen liegt und da gibt es im Leben, halt immer wieder einen anderen Schwerpunkt.
  4. Freiwilligkeit oder erzwungene Entscheidungen? Da schließt das eine das andere nicht aus. Die Freiwilligkeit beruht ja auf den eigenen Willen und daher treffe ich Entscheidungen dann: „wenn sich nichts mehr bewegt“
  5. Muster erkennen und diese auflösen, ist zu diesem Zeitpunkt am besten für mich. Die Tage sind noch länger und durch das lange aufhalten im Freien, werden meine Gedanken und Ansichten, besser „durchleuchtet“ . So bin ich dann oftmals in meinem Leben, einen anderen Weg gegangen.
  6. Abhängigkeiten aufstöbern und schauen, das ich mich nicht aus den Augen verliere.
  7. Anspruchsdenken: Überhöhte Ansprüche und Erwartungen an mich selber, hatte ich früher als Hausfrau, berufstätige Mutter und Ehefrau. Heute, aus diesen Pflichten heraus gewachsen, hab ich es nur mehr für mich. Was erwarte ich von mir? Das hab ich in ein paar Worten zusammengefasst:
    bewegend-begeisternI
    „Für die Anspruchsvollen plagt man sich, aber die Anspruchslosen liebt man“
    Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

 

M – wie Mitte oder der Mittwoch

Deine Mitte mit den fünf W´s – Wer – Was – Wann – Warum und Wieso! Im Strudel des Alltags kann man seine „Mitte“ manchmal verlieren. Unausgeglichenheit, Gereiztheit, Schlaflosigkeit, die gute Laune und das innere Gleichgewicht sind futsch! Ein „Zustand“ der einem sagen will, das etwas nicht rund läuft. Passiert es öfter und ist dann zwar gleich wieder weg, kann man sich sagen: „damit kann ich leben“. Dauert es länger und man kann sich nicht erklären warum, probiere das einmal:

Warum nicht?
  • WER – ist verantwortlich? Sollte es an jemand anderem liegen, wirst Du es schwer ändern können, ausser, Du findest genügend Abstand zu dieser Person. Sudern kann helfen, wird aber an der Situation nix ändern. Der Vergangenheit nachjammern bringt Dich auch nicht weiter. Nutze das, was Du im Leben gelernt hast und wähle neue Ziele. Denk daran: Solange Du dich beschwerst, wirst du nicht zur Ruhe kommen!
  • WAS – kannst Du in dieser Lage Positives erkennen? Das Leben geht weiter 🙂 und man geht gestärkt, aus dieser heraus. Neue Fähigkeiten und Chancen werden sich herauskristallisieren. Ich gehe in solchen Situationen gerne auf einen Berg, kann auch nur der Aussichtsturm am Lichtenberg sein und schau von oben herab. Das hilft fast immer, seine Probleme oder Sorgen zu relativieren.
  • WANN – Sofort! Nicht wie der Hase vor der Schlange verharren. Du bist alt genug, Du weißt genau, ob du Hilfe brauchst oder STOP sagen solltest. Handle – ganz egal wie, jede Aktion von Dir, wird auch eine Reaktion vom anderen verlangen. Daran wirst du erkennen, wie es weiter gehen soll.
  • WARUM – Weil die Mitte nur da ist, wo Ruhe und Zufriedenheit herrscht. Die gerade gelebte Phase wird Dir zeigen, ob Du etwas ändern sollst. Erkennen, ob es eine Möglichkeit gibt, sich zu arrangieren. Wie auch immer. Selbstmitleid und das Schimpfen auf das Schicksal, lassen Dich nur in der Situation verharren.
  • WIESO – Weil es immer Überwindung kostet, sich von Gewohnheiten zu trennen. Immer wenn Veränderung ansteht, fängt das Hirn und das Herz an nervös zu werden. Kläre ab, ob gesundheitlich alles in Ordnung ist und dann leg los! Wehr Dich und bewege Dich!

Geh mal mit wenn´s wieder heißt:
„Gehn wir einen Schritt weiter“

Meine täglichen 5 wohlfühl Schritte

Es gibt viele Schritte im Leben, die einen glücklichen und zufriedeneren Menschen aus uns machen könnten. Manche gehen sie intuitiv und andere brauchen vorgegebene Beispiele. Regeln, wie auch immer (Meine Regeln waren meine Tage), Anhaltspunkte, die ins tägliche Leben passen. Daran sehen wir, das es Milliarden geben müsste, jeder Mensch tickt eben anders.
Weckerl mit Mohnblume Pixabay

Meine täglichen fünf Schritte

  1. Erst mal mein entspanntes Frühstück, dafür steh ich zwei Stunden früher auf, bevor ich das Haus verlasse. Ohne diese Gewohnheit wär ich ein halber Mensch. Wenn der Kaffee am Schreibtisch steht, klopf ich in die Tastatur.
  2. Meine Gedanken kreisen um die letzten 24 Stunden, heute habe ich wieder durchgeschlafen: BINGO!
  3. Heute werde ich nur Lob aussprechen, falls mich doch etwas negiert, „schluck ich die Krot“.
  4. Meine halbe Stunde im Bad zelebrieren, nach dem Duschen, täglich von Kopf bis Fuß eincremen und mit dem Parfüm so verschwenderisch sein, das im Stiegenhaus die Lifttür nimma zugeht.
  5. Schaun, das ich mich mit fünf lieben Menschen treffe, oder zumindest telefoniere.
    IMG_0914

Manchmal nur daheim

Wenn ich frei habe und es ist Draussen sehr grauslich, bleibe ich gerne in meinen vier Wänden. Aufräumen, schreiben, ordnen und es mir gemütlich machen. Wenn man etwas gefunden hat, wo Herzblut daran klebt, trägt das sehr zum Wohlbefinden bei. Mein Zuhause ist meine „Wohlfühlburg“ – hier bin ich, wirklich ich. Ein Sammelsurium an Erlebnissen und Dingen um mich herum, die mir guttun.

pexels-photo-119708.jpeg

Henry Ford sagte mal:

„Alles was du glaubst zu können, oder nicht zu können, du hast recht!“
Viele sehen im Alltag keine Herausforderung, aber genau das ist sie! Jeder Tag ist ein neuer Tag im Leben und den will ich selbstbestimmt erfahren. Sollte sich jemand in meiner Nähe befinden, der sich den Tag mies macht, oder gar meinen, dreh ich mich um und denke:
„Erfolgreiche Menschen spenden positive Energie, sie nehmen sie nicht weg“
PS: Und jetzt geh ich den Tag wieder schaukeln 🙂