Die Seele kommt ins Gsicht

Nachdem ich jetzt weiß, was meine Seele wiegen könnte, schau i mir mein Gsicht mal an. Es ist mittlerweile das Einzige, das ich gezwungenermaßen nicht verhülle. Mein Spiegelbild zeigt mir, wie ich im Leben mit: Liebe, Freude, Reue, Stress, Wut und Trauer umgegangen bin. Ich habe viel kommen sehn und viel wieder gehen lassen. Der morgendliche Blick hinein, macht mir nicht viel aus, obwohl, erschrecken tu ich mich manchmal schon: Wo ist das alles hin? Gottseidank nicht über Nacht, obwohl es mir so vorkommt.

Na dann, Prost

Ab 30ig ändert sich das Gsicht

Oder: „Mit Fünfzig hat jeder das Gesicht, das er verdient.“ Die kleinen Dippel am Kinn, Nasolabial, Lippenfältschen usw. Da steh ich mal morgens vorm Spiegel, zack: Zwei Dippel am Kinn? Kontrolle mit dem Finger, tut nicht weh. Tha! 46 Jahre und von da an kontinuierlich, alle Sieben Jahre einen Schub. Bis zum Nächsten hab ich noch drei Jahre, uff. Ganz interessant dazu:„Das Gesicht – ein Buch des Lebens“

Alter Schwede

25 Gesichtsmuskeln zum Lachen

Davon betätige ich meiner Meinung nach alle. Die anderen lass ich rumhängen. Nona! Die Zornesfalte auf der Stirn, ist mir erspart geblieben, bei mir sinds die Lachfalten und die Schlupflider. Die jetzt auch noch, von den herabsinkenden Augenbrauen erdrückt werden = „Sehschlitze“ – Nur die Ohren bleiben immer am selben Platz, sie bilden die Konstante im Gsicht. Jaja, den Unsinn hab ich auch gehört: Die Ohren und die Nase wachsen ein Leben lang, stimmt nicht! Nur der Kopf schrumpft!

Hello Alter, Grüßgott senile Bettflucht

Die mimische Durchgeistung mit Fünfzig

Die Intelligenz im Antlitz ist Gottseidank nicht zu erkennen, oder doch? Mehr als Kleidung und Gesten, zeigt es wer Du bist. Hmm, das Fettgewebe der Lippen rutscht ins Doppelkinn, daraus folgt der sogenannte Truthahnhals. Ich nehm es nicht persönlich, betrifft sowieso alle, denn: „Auch deine Feinde werden älter“ 🙂
Achtung! Nur Schauspielerinnen nicht: Sie rauchen und trinken nicht, haben solide Beziehungen, eine gute Ausbildung und kompetenten Umgang mit Stress und Problemen, und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie heute noch.
Meine Philosophie ist einfach: Dazulernen, lieben, beweglich bleiben und manchmal auch nachgeben können.
Gefunden hab ich diesen Artikel durch meine Suche bei Google mit: „Die Seele kommt ins Gsicht“- da bin ich dann hängenblieben.

Sabbatical – da hätt ich eine Idee

Mir scheint, das es gerade wieder Mode ist: Auszusteigen! Logo, würde ich das auch gerne, aber ich bin Sicherheitsdenker. Obwohl ich mich schon einiges getraut habe, doch „Auszeit“ in diesem Sinn, hab ich mir noch nie genommen. Da bin ich dann doch eher spießig. Ich mach´s wie viele andere. Ich lass mein Smartphone zu Hause oder heb einfach nicht ab. Ich geh dann absichtlich nicht da hin, wo ich bekannte Gesichter vermute und ganz egoistisch finde ich mich, wenn ich nach zehnmal neinsagen, zusage!
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Ich treffe mich heimlich

Nicht mit einem Liebhaber, aber er könnte es sein oder werden. Er ist der, der mir immer gut zuredet, der mir unter die Arme greift. Warum ist er nicht mein Lebenspartner? Na, weil er mein „Therapeut“ ist 🙂 Er lässt mich reden ohne mich zu unterbrechen, ohne mit dem Kopf zu schütteln, als Untermalung mit dem Kommentar: „was redst denn für an Scheiss“. Manchmal wünscht ich mir, er würde mich auch in den Arm nehmen.
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Und wo ist meine Idee?

Wenn ich könnte, wie ich wollte, was würde ich mich noch trauen? Kommt drauf an, wie verpflichtete ich mich fühle. Meinem Hauptsponsor, sprich Arbeitgeber oder meinem Nebensponsor, sprich „Taschengeld?“ Wie viel Egoismus steckt wirklich in mir? Leider immer noch zu wenig, anscheinend: „Bist a, a guade Haut“ – Na, bin i net!!! Ich will auch eine Weltreise machen. Auf einem Kamel reiten (hab ich wahrscheinlich eh schon ein paarmal gmacht). Mit Didi Mateschitz im alten Flieger sitzen oder mitn Felix Baumgartner an Tandemsprung wagen. Mir mal den Busen vergrößern lassen, um zu sehen, das i drunter nix mehr seh. Als Statistin beim James Bond Dreh, den Martini rühren und mit Rayn Gosling gegen sein ADHS kämpfen 😉
Flughafen Salzburg

Genug Zeit nebenbei?

Ja, aber nur für Nebensächlichkeiten. Dafür will ich nicht leben. Was wäre der nächste Schritt? Mich noch aus dem letzten Rest der Abhängigkeiten lösen. Sprich: Nicht mehr darauf warten, das jemand dich fragt, ob ich ausgehen will, oder ein gemeinsamer Urlaub möglich ist, sondern: Meinen Zeitausgleich nehmen und selber gehen und fliegen!

Öffentlich glücklich?

Darf man das heutzutage sein? Geschieden, eine kleine Wohnung, die man nicht sein Eigentum nennen kann. Ein Auto, das einem Schlaglochsuchgerät ähnelt und trotzdem ein auskommen mit dem Einkommen haben? Wie eine Grinsekatze durch die Straßen laufen? So mein ich das nicht. Schaut nämlich ziemlich doof aus. Ich mein, auf die Frage: „Wie gehts dir?“ ehrlich mit: „Danke gut“ – zu antworten. Ja, auch wenn sich viele das nicht vorstellen können: Mir geht´s sogar sehr gut 🙂
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Bei Wasser und Brot

Gerade gestern traf ich eine frühere Bekannte, sie schaut heute noch genau so aus, wie vor zwanzig Jahren. Ist das gut oder schlecht? Egal, wir plaudern ein wenig und sie fragt mich mitleidig, wie es mir denn geht, so ohne Haus und „Ernährer“. Sie lebt ja seit längerer Zeit alleine, ihr Lebenspartner ist vor ein paar Jahren verstorben. Das Haus am See, in dem sie lebenslanges „Besuchsrecht“ hat, ist leider auch nicht mehr das Gelbe vom Ei. Ein Herr Doktor hat ein Monstrum genau davor errichtet. Kein Seeblick mehr 😦
Ja und weil die Zeiten nicht besser werden, macht sie einmal pro Woche einen Wasser und Brot Tag, damit sie sich daran gewöhnen kann, wenn´s mal so weit ist.
Schlüssel Bayrischer Hof

Ist es wirklich schon so spät?

Schockiert war sie, als ich mit Entrüstung abgelehnt habe, diese Art von Entbehrung zu leben. Worauf könnte ich eigentlich am ehesten verzichten? Na zum Beispiel: Auf den Schimmel, der nicht daher geritten kommt, sondern sich prinzipiell auf meine letzte Scheibe Brot setzt. Auf den letzten Tropfen Milch für den Kaffee, der sich dickflüssig machte. Der Euro beim Parkautomat, den er nicht frisst, weil diese Spalte schon voll ist und ich zähneknirschend die zwei Euro Münze einwerfen muss. Zu guter Letzt: Den Augenblick, wo ich auf der Toillette sitz und feststellen muss das ich das passende Papier dazu vergessen hab.
Hut mit Spruch

Alles in allem sehr lebenswert 🙂

Wenns keine größeren Probleme in seinem Leben gibt, dann, ja dann kann man beruhigt öffentlich glücklich sein. Wenn jemand Nachhilfe dazu benötigt, meine Wanderungen, besser gesagt Spaziergänge sind bestens geeignet dazu.

 

Der Johannistrieb

Wird der zweite Blattaustrieb, bei Laubbäumen genannt. Im Volksmund wird der gesteigerte Sexualtrieb und das Lustempfinden bei Männern und Frauen, in späteren Jahren, auch „Augustsaft“ genannt. Ein neuer Partner lässt da viele, nochmal so richtig durchstarten. Irgendwann nicht mehr zu können, oder verlangen danach zu haben, lässt damit hoffen, auch ohne blaue Pille, über den 10 000ten „hinaus zu schießen“.

Tango werner22-brigitte

S´war immer so

Falls sich einige an den Geschichtsunterricht oder Sozialkunde erinnern, war es, vor nicht mal so langer Zeit verpönt, das Frauen nach ihren gebärfähigen Jahren, Lust auf Sex zu haben. Wenn sich doch mal eine getraut hat, ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen, musste sie dem Gerede nach, mit einer „weißen Leber“ weiter Leben. Sollte sie sich an die „Spielregeln“ der Gesellschaft gehalten haben, war der Mann, der Arme. Wenn nicht, war er ein Schwein, weil er sich mit einer Jüngeren „vergnügt“ hat.

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Da kommen wir schon hin

Mit dieser Philosophie, wären die Zehntausend-Schuss realistisch, oder? Heutzutage dürfen die, die wollen, Gottseidank, so oft sie können 😉 Ich bemitleide alle, die sich Gefühle und Verlangen, in dieser Hinsicht verkneifen oder noch schlimmer, nicht mal bewusst sind. Da muss es ganz tief sitzen, wenn man sich nicht mal selber spüren kann oder will.
Leute, gibt s was Schöneres im Leben, als diese „Nebensache“ 🙂

Hemdsärmlig

Alles findet im Kopf statt

Vielleicht kommt es da her, weil sich viele in jüngeren Jahren, zu viele Pornos, angeguckt haben und den Unterschied, zur Realität nicht mehr erkannten? Gottseidank, hatte ich den „Dreh“ schnell raus. Warum sollte ich mich verbiegen, wenn´s mit ein paar gut formulierten Worten und Sätzen, viel leichter geht. Das richtige Kopfkino, zur richtigen Zeit, ist das Geheimnis, nicht die gespielte Schlangenfrau, die zwischen Stellung 69 auch noch einen Purzelbaum könnte. Gut, probiert wurde viel, damit hatte sich die Sache. Film und Wirklichkeit, sind nun mal zwei verschiedene Welten. Mir machte es immer Spaß, daher hatte ich auch nie was dagegen, wenn mein Mann, mir hinterher sagte:“ Du bist halt a „Gerntuarade und diesen Kommentar, mit einem Klaps auf meinen Po, unterstrich.

PS: B´schissen hat er mich trotzdem. Wenn ich jetzt, die gespielte „Moral“ derer seh, die nicht mehr können oder dürfen, den Zeigefinger heben und meinen, Huch- in deinem Alter, denk ich mir:
„Pfff – bled wer i sei, mir machts immer noch Spaß – meine Grotte ist eben, noch nicht geschlossen 😉

Mitte 20 sagte ich: Nur Familie! Mitte 40 sagte ich: „Ich will Alles!“ Heute frage ich:“Ziel erreicht?“

Nun ja, eigentlich, ja! Obwohl ich mal gelesen habe, das „eigentlich“ eine Verneinung ist. Doch, für meinen Teil, mit Inbrunst hier bestätigt: „Ich habe bisher das beste aus meinem Leben gemacht!“ Wo andere hadern, hab ich schon lange die Notbremse gezogen. Nicht umsonst gibt es Sprüche wie: “ Auf eine Kranke Kuh oder Ochsen einreden“ – „Stur, wie ein Esel“ – “ Noch immer nicht dazu gelernt?“
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Eigentlich-wollte ich immer drei Kinder

So eine kleine „italienische Familie“ halt, wo nicht nur Papa und Mamma mit verschmiertem Shirt am Tisch sitzen. Klassische Sonntagsausflüge und gemeinsame Spielabende. Wie heisst es immer: „Es kann der beste nicht in Frieden leben, wenn der Nachbar es nicht will“ – also: Thema mit Mitte dreissig abgehakt.
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Kinder und Arbeit

Ahh, wie war das: „Der Appetit kommt beim Essen?“ Und die Ernüchterung, wenn du einen Job annimmst, der einen Arbeitsbeginn von 6:00 Uhr hat oder ein Ende mit 19:30 Uhr. Wohin mit den Sprösslingen? Auch wenn sie schon aus den Kinderschuhen heraus gewachsen sind, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wo bleibt der Mann? Ja, irgendwo zwischen Vereinen, Männerfreundschaften und nächtlichen, nicht nachvollziehbaren „Ausritten“
Charly Braun und Snoopy

Und wo war ich?

Aufgegangen in der Mutterrolle, mit großer Euphorie den zweiten Bildungsweg eingeschlagen, in der Hoffnung hier noch mal die große „Erfüllung“ zu finden. Denn die Liebe, ja die Liebe war leider immer einseitig: Mal liebte er mich, mal liebte ich ihn“
Egal, „Sex in the City“ Carry, hat ihren Mister BIG auch nicht bekommen und ein Lebenshoroskop von mir, hat mal geheissen, ich werde die große Liebe nie finden.
Hut mit Spruch

Fazit: Jedes Ding hat drei Seiten

Wie Karl Valentin zu sagen pflegte: „Eine positive, eine negative und eine komische. Gut, Die positive: Ich kann reisen wohin ich will, und mir kaufen, was ich brauche.
Die negative: Nicht immer zur gleichen Zeit
Die komische: Alle Situationen in meinem Leben, hatten eine reizende Komik zum Lachen. „Für Andere!!!“
Für alle, die mal wieder was zum Lachen haben möchten, können mit mir gerne einen „Bunten Nachmittag“ in Salzburg erleben:
Alleingeher herkommen: Paintball in Salzburg

 

Ein goldener Schlüssel öffnet alle Türen

Tja, den hätte ich vor ein paar Tagen gebraucht, als ich in Socken, mit dem Hund unterm Arm, vor der Wohnungstür stand und diese zuknallte. Dabei wollte ich meinem Bruder nur zeigen, welches „Schweinchen“ im Haus, den Teppich so verdreckt. BUMM!!!- hats gmacht, als der Luftzug seine Kräfte walten ließ. Dabei ist diese doofe Tür, eh so schwer zugangen. Bei jedem absperren, musste ich den Knauf zum Rahmen ziehen.
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Oh Gott, was jetzt?

Mein Bruder grinst in der Sekunde hämisch und fragt noch:“Das war aber jetzt nicht die Tür?“ – „Doch – SCH….. – alles drin, auch der zweite Hund“. So! Ganz ruhig, wenn ich nur nicht grad so not auf die Toilette hätte müssen. Also, was machen? Wer hat einen Zweitschlüssel? Meine Töchter, ergo die „Nähere“ wird angerufen. Geistig hab ich den Blick und die verdrehten Augen gesehen! Jetzt warten. So lange halt ichs aber nicht mehr aus. Also fährt mich mein Bruder, mit dem Hund unterm Arm, zum nächsten behinderten WC. Mit Socken und Hund, rein in die Toillette und dann wieder retour.
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Das dauert, wenn man wartet

Nach einer gefühlten halben Stunde, waren sie da, Tochter und Schwiegersohn. Ich hab die hochgezogene Braue bemerkt. Mein Gott, das ist mir das erste Mal in meinem Leben passiert! Noch immer den Hund am Arm, steh ich da und bin überglücklich als der Schlüssel in das Schloß gesteckt wird. Leider ist meines noch vom letzten Jahrhundert. Soll heißen, wenn Schlüssel innen steckt, kann von aussen kein anderer eingeführt werden.
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Glorreiche Idee

Pech! Aber, mein Schwiegersohn weiß sich zu helfen. Es gibt ja Kundenkarten! Nach der zweiten Demolierung schwand meine Hoffnung, in dieser Nacht noch in meinem Bett zu schlafen. Meine innere Nervosität fing zu wachsen an. Einen Hund am Arm, der andere in der Wohnung, der bei jedem Blick durch den Briefschlitz, seinen Kopf schräg hielt und ein WAU von sich gab. Letzter Ausweg, der Kran oder „auftretn“! Na, bitte net! Vor meinem geistigen Auge schon die kaputte Tür und die Mehrkosten. Das Aufsehen noch in der Straße, wenn der Schwiesu mit dem Kran antanzt, da steht die Polizei dann auch gleich da.
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Einmal aufsperrn, bitte!

Allerletzte Möglichkeit, der „Hausmeister“ in spee. Er weiß alles! Ich, mit dem Hund, in Socken, vom vierten Stock runter und „Schrolli“ gesucht. Prompt stand er da, sein Tipp, der Schlüsseldienst von der Wohnungsgesellschaft. Anruf: „Der „Öffner“ für die Tür, is in fünf Minuten hier. Herrgott im Himmel, Universum, ich flehe dich an, lass mich heute noch rein! Endlich ist er da. Nach zwei Stunden im Stiegenhaus, war es endlich so weit. „Alle umdrehen bitte“ – (Ts – Trick Siebzehn mit Selbstüberlistung) NATÜRLICH funktioniert es so wie im Fernsehen. Hartes Blattl, den Türschlitz entlang geführt, bis es schnappt. HALLELUJA! Offen – keine zwei Minuten!
Was bin ich schuldig? Na geh, Schmäh ohne? 100 EURO
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PS: Natürlich ging meine Tochter und mein Schwiegersohn noch mit in die Wohnung. Beim Abschied, bedankte ich mich noch recht herzlich und entschuldigte mich für die Umstände – „Danke, das passiert mir nie wieder“- sagt der doch glatt: „Wer weiß, wie oft dir das schon passiert ist“. Als ich alleine war, sah ich in der Küche die leeren Weinflaschen, da stand der Sack mit den acht Flaschen in der Küche, die ich nach dem aufräumen zurückbringen wollte, weil sie seit dem Winter unter der Bank standen. OMG

Glück – brauchst Du nicht suchen

Eine lang überlieferte Geschichte, über die Suche nach dem Glück.
Vor ganz, ganz langer Zeit durften die Menschen bei den Göttern wohnen. Sie waren den Göttern gleich. Doch irgendwann begannen die Menschen mehr zu wollen. All das Schöne um sie herum war nicht mehr gut genug. Sie wurden unzufrieden und wollten mehr von dem, was sie schon hatten. Es kam Hass, Neid und Gier auf. Da verbannten die Götter, die Menschen auf die Erde und beschlossen das Wissen um ihr Glück zu verstecken.

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Hier findet niemand den Schlüssel zum Glück

Leicht wollten es die Götter den Menschen nicht machen, sie sollten lange suchen müssen, um den Schlüssel für „Ihr Glück“ zu finden. Einer der Götter sagte:“ Lasst uns den Schlüssel zum Glück an der tiefsten Stelle des Ozeans verstecken.“ Doch ein anderer meinte:“ Das ist kein guter Platz, denn eines Tages werden die Menschen auch die tiefste Stelle des Ozeans erforschen und den Schlüssel dann finden.“ Er meinte:“ Lasst uns den Schlüssel doch auf dem höchsten Berg der Welt verstecken.“ Da sagte eine andere Göttin:“Das ist auch kein guter Platz, denn irgendwann werden die Menschen den höchsten Berg der Welt erklimmen und den Schlüssel zum Glück dann da finden.“ Da wiederum meinte ein anderer:“Lasst uns den Schlüssel zum Glück doch in den Wolken verstecken, da wird ihn keiner finden.“ Doch der Älteste und Weiseste unter den Göttern sprach:“Die Menschen werden auch die Lüfte erforschen und ihn dann finden, lasst uns den Schlüssel doch tief in den Menschen verstecken, sie werden den Schlüssel zum Glück niemals in sich selber suchen.“
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Ich hab meinen schon lange gefunden

Er war gar nicht so schwer zu finden. Jeder hat es in der Hand, ob er die Tür zum Glück „aufsperren kann oder für immer versperrt“. Hinter der offenen Tür ist dann Zufriedenheit, in dem was Du tust, liebst und wie Du über das Leben denkst. Falls Du noch immer auf der Suche bist, geh einfach mal mit, wenn es ab September wieder heißt:
„Denn – Herr Rossi sucht das Glück“
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M – wie Mitte oder der Mittwoch

Deine Mitte mit fünf W´s – Wer – Was – Wann – Warum und Wieso! Im Strudel des Alltags kann man seine „Mitte“ manchmal verlieren. Unausgeglichenheit, Gereiztheit, Schlaflosigkeit, die gute Laune und das innere Gleichgewicht: futsch! Ein „Zustand“ der einem sagen will, das etwas nicht gut „läuft“. Passiert es öfter, ist zwar blad wieder weg, kann man sich sagen: „damit kann ich leben“. Dauert es länger und man kann sich nicht erklären warum, probier mal das:

Warum nicht?
  • WER – Liegt es nicht an Dir, ist es schwer zu ändern. Sudern kann helfen, wird aber an der Situation nix ändern. Der Vergangenheit nachjammern, bringt Dich auch nicht weiter. Nutze das, was Du im Leben gelernt hast und wähle neue Ziele. Denk daran: Solange Du dich beschwerst, kann keine Ruhe kommen!
  • WAS – gibt es positives an der Situation? Das Leben geht weiter 🙂 und aus jeder Krise, kommt man stärker heraus. Neue Fähigkeiten und Chancen finden sich. In solchen Situationen, gehe ich gerne auf einen Berg. Manchmal ist´s auch nur der Aussichtsturm am Lichtenberg. Schau von oben herab und meine Sorgen relativieren sich.
  • WANN – Sofort, nicht, verharren! Du bist alt genug und spürst, wenn Du Hilfe brauchst oder STOP sagen solltest. Handle – egal wie, jede Aktion von Dir, wird auch eine Reaktion von anderen verlangen. Daran wirst du erkennen, wie es weiter gehen soll.
  • WARUM – Weil Mitte nur da ist, wo Ruhe und Zufriedenheit herrscht. Deine gelebte Phase zeigt dir, ob Du etwas ändern sollst. Erkennen, ob es eine Möglichkeit gibt, sich zu arrangieren oder zu beenden. Selbstmitleid und schimpfen auf das Schicksal, lassen einen nur in der Situation verharren.
  • WIESO – Weil Veränderungen immer anstehn. Gewohnheiten zu ändern, lassen Herz und Hirn nervös werden. Sollte gesundheitlich alles in Ordnung sein, dann leg endlich los! Wehr Dich und bewege Dich!

Geh mal mit wenn´s wieder heißt:
„Gehn wir einen Schritt weiter“

Dorfleben – Herzbeben

Ein kleines Dorf im Attergau, vom Ortspfarrer Felix immer „das Sündendorf“ genannt, weil´s da so viele ledige Kinder gab und wo jeder, den Hund des Nachbarn kannte. Da, wo die Kinder, sich noch in der Dorfmitte trafen, um zu spielen oder Unfug zu treiben. Da wo der Mann zur Frau „Oide“ und sie „Oida“ sagt. Da, wo jedem „Zuzug“ mit Argwohn begegnet wurde, genau da lebte und wunderte ich mich zwanzig Jahre lang. Kleine Geschichten um Euch „Städtern“ das Landleben so richtig schmackhaft zu machen. Kleine und große Ereignisse, von Kopfschüttel bis
„Heilig, heilig, heilig!“

Wäsche jackmac34 Pixabay

Die Wäsche hängt richtig!

Als ich dort hingezogen bin, mit frischen zwanzig Lenzen, dachte ich mir wirklich nix dabei. Doch das Leben, in diesen nachfolgenden zwanzig Jahren hat es nachhaltig geprägt. Gut erzogen und mit Grundkenntnissen in der Hauhaltsführung, kamen diese gleich am Anfang zum Einsatz. Der Waschtag wurde schon misstrauisch beäugt, nicht nur, weil ich keinen bestimmten hatte, sondern weil ich die Wäsche sortiert, nach Art und Länge, auf die Leine hängte. Also: Erst Handtuch, dann Geschirrtuch, dann Waschlappen, jede Leine von groß auf klein. Für meine Unterwäsche musste ich mir einen Ständer für Indoor kaufen, logisch oder?

Spiritze Pixabay

Ein Köter der alle narrisch machte

Unser Nachbar hatte einen kleinen weißen Spitz. Nicht nur, das er „sein“ Haus beschallte, nein, prinzipiell auch unseres. Und weil sogar die Besitzerin von der Kläfferei genervt war, lies sie das Hundsvieh immer raus, damit drinnen für sie Ruhe war. Das Ritual war beim Briefträger, bei jeglichem Besuch, bei ihr und uns, und selbstverständlich, wenn mein Mann um halb fünf in die Frühschicht musste, oder von der Spätschicht um 22:30 Uhr heim kam. Unsere Kleine, damals gerade zwei Jahre alt, die uns am glücklichsten machte, wenn sie schlief, wurde davon natürlich wach, der Wirbelwind.
Mädchen strausadolf Pixabay

Die Sache mit der Rache

Vier fünf Jahre später, wunderte ich mich immer, das die Kläfferei jetzt auch in der Mittäglichen Ruhestunde des Nachbarn anfing, und ihn zu mehreren Wutausbrüchen und Beschimpfungen veranlasste. Beim Wäsche aufhängen, hörte ich schon des öfteren, aus unserem Obergeschoss, ein ähnliches Kötergeräusch. Wieder mal dabei, begann eine Tirade am Nachbarszaun. Hatte doch glatt unser Teenager, einen „Lieblingstitel“ entdeckt womit sie das Vieh „tratzen“ konnte und zwar immer nur mit dem Anfang :-). Nachdem sie s immer tat, wenn unsere Kleine Gottseidank schon wach war und der Nachbar erst seine Siesta halten wollte, waren unsere, damals zum zerbersten angespannten Nerven, beim Geschrei unseres Kleinkindes wieder gesalbt 😉
Der Songs: „Girl You Know it´s True“ – von Milli Vanilli, beim genauen hinhören am Anfang: „WAU!!“ hihihi

Mädchen im Abendrot

Fotos: Von Pixabay

Stoak wie a Felsen

Muskelkraft und Willenskraft haben begrenzte Ressourcen. Mein Wille, die Wohnung aufzuräumen, muss wöchentlich trainiert werden. Seit ein paar Jahren subtrahiert er sich nämlich selbständig, ständig. Tja, mit der Muskelkraft, ist´s auch nicht mehr weit her. Ich schau mich um, ob das nur meine Altersklasse betrifft, muss aber feststellen, das die „Jungsters“ unter uns, mindestens so wenig besitzen.
Gewichtheben

Willenskraft sollte auch trainiert werden?

Ja, mit Pausen! Wenn der „Wille“ überstrapaziert wird, also „vom immer mehr wollen“ dann wird er müde und macht schlapp. Das bedeutet: Pausen der Disziplin. Vom Du musst, Du sollst und Du kannst. Denn, solltest Du es gerade mal schaffen, täglich die Küche und das Bad sauber zu halten, wirst Du in drei Stunden nicht das ganze Haus putzen können. Nach einer Dreiviertelstunde würde sich die Motivation, sprich der Wille, verabschiedet haben.
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Gewohnheit, verbraucht keine Kraft

Weder Muskel-, noch die Willenskraft schwindet, bei Dingen die man regelmäßig aus Gewohnheit tut. Dazu fällt unter anderem, das Zähne putzen oder Duschen. Ausser Zahnpasta und Duschgel, kommt nix weg. Unter anderem zählen die „festen“ Zeiten. Darum sind wie überall, kleine Einheiten das „Zaubermittel“ Ein kleines Regal abstauben, eine kleine Trainingseinheit, zehn Minuten genügen da schon. Mit diesem Tipp, kann man seine Willenskraft ebenso wie die Muskelkraft dann sogar steigern. Auch kurze Anprobieren im Kaufhaus Beck zählen oder sind siebentausend Schritte im Shopcenter nix 😉
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Simples „Training“ über Wochen?

In Focus Schule wird geschrieben, das alleine durch gerades Sitzen, oder sich Schimpfwörter verkneifen, die Computermaus mit der schwächeren Hand führen, durch diese simplen Ausführungen, kann man seine Willenskraft schon steigern. Eine Gewohnheit, durch eine andere ersetzen erfordert Selbstkontrolle. Prof. Dr.Dr. Manfred Spitzer behagt da eher die „sanfte“ Strategie: Selbstkontrolle mit Alltäglichem stärken. Prioritäten setzen und auch hier, wie immer, einfach wieder mal NEIN sagen. Ein offenes Geheimnis für mich, ist ausreichend Schlaf zu bekommen und zu finden. Denn nur ausgeschlafen, kann man klar denken und entscheiden. Dazu würde es dann ja keinen starken Willen mehr brauchen, oder 😉
PS: Dann sitz ich halt wieder mal gerade
Selfieladen Fasching