Synapsenfremd? Nicht mit diesen 7

Nicht nur Schönheit liegt im Auge des Betrachters, für mich ist es auch Erfolg. Meinen Erfolg und messe ich nicht an Geld. Erfolgreich fühl ich mich: Wenn ich wieder jemanden zum Lachen gebracht habe, der vorher trieste Gedanken hatte. Erfolgreich fühle ich mich, wenn ich einen Denkanstoß liefern konnte. Und ich fühle mich erfolgreich, wenn ich Streit verhindern oder Versöhnung herbei geführt habe. Das ist für mich Erfolg auf ganzer Linie, meiner Lebenslinie. Auch wenn andere meinen, ich habe nichts erreicht, ist es doch für mich, sehr viel. Ich bin nämlich nicht nur zufrieden, sondern auch glücklich.
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Wie viele unter uns, können das schon behaupten?

Was hat das jetzt mit den Synapsen zu tun? Na, wozu haben wir Sie denn!? Denken, Handeln, Fühlen, das alles funktioniert nur mit und durch sie. Egal was wir tun, WIR, beziehungsweise unser Hirn (ich wünschte alle hätten eins), lernt immer wieder dazu. Gottseidank! Je mehr Erfahrung wir gesammelt haben, umso mehr, kann auch verknüpft werden. Sie ändern sich ständig und das können wir auch! Weil unsere Synapsen, wachsen! Und sie hören nicht auf, nur weil wir gerade Sechzig werden. Wir haben so viel „gelernt“ in unserem bisherigen Leben, warum das verfallen lassen? Was andere als doofe Spielerei, in „Seminaren“ abtun, hat in Wirklichkeit große Bedeutung: Es macht unser Hirn noch aufnahmefähiger! Logisch, wie oft im Alltag, hüpfen wir schon unorthodox in der Gruppe, oder stärken uns, mit dem Schrei des HOHO – Hahns, ein asiatischer Phönix.
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Nehmen was da ist?

Bei meinen Wanderungen und Workshops sicherlich. Jeder erfolgreiche Mensch spricht: „Ich werde!“ Und tut es dann. Sofort! Nicht erst in einem halben Jahr!
Weil er es wirklich will!
Darum sollten wir nicht im letzten Drittel unseres Lebens „sitzenbleiben“ Ich bin für weitere Bewegung! Nicht nur körperliche, sondern auch geistige. Lasst Euch doch mal wieder überraschen, wenn es heisst: „Wo woinn ma hi“ denn:
„Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern“ Konfuzius
Diese 7 Sätze umformulieren und TUN wird das Ergebnis dieser Wanderung sein.
HOHOHOHOHOHOHOHOHOHO

  1. Ich hasse was ich tun muss! Dann tu was Du tun gerne tun möchtest
  2. Das ist gemein, ich verdiene es viel mehr! Dann versuch es an anderer Stelle
  3. Das hat immer schon so funktioniert! Wie wär s mit umdenken?
  4. Das ist nicht meine Aufgabe! Na und, wenn Du es aber lösen kannst
  5. Das ist unmöglich! Geht net, gibt´s net
  6. Ich kann nicht anders! BLÖDSINN
  7. Ich hätte es tun sollen! Dann Tu es wenigstens jetzt!

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Ich hasse Biker!!!!

Sie sind nicht immer die Armen, Nein, nein! Es gibt wahnsinnig viele Idioten unter ihnen. Stimmt, wie bei Autofahrern auch. Aber gestern ist mir ein Zweirädriger untergekommen! Ein Arschloch! Das nicht nur sich, sondern auch andere gefährdet. Ein Raser, weil er nicht erwarten kann, eine Kurve nach der anderen zu nehmen. Weil er es nicht erwarten kann, den anderen voraus zu sein, weil er es auch wahrscheinlich nicht erwarten kann, dem Herrgott „Grüß Gott“ zu sagen.
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Herr, nimm ihm den Schein!!!

Gestern, wie immer, einmal pro Woche Richtung Steinbach unterwegs, kommen von hinten drei Biker mit ihren Motorrädern. In der letzten Kurve vor Seefeld, kommt wie immer, auch ein LKW entgegen. Kaum ist der vorbei, gibt der erste Biker Gas und überholt mich! Vor der Kurve! Wenn da noch ein LKW oder ein ganz normaler PKW, vielleicht noch Mutter mit Kind entgegen kommt. Du Idiot willst du tot sein! Der Augenblick raubte mir die Luft. Es machte TUSCH!! Um Gottes Willen! Nein, dem Biker ist nichts passiert, er hatte „diesmal“ Glück.
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Aber ich nicht!

Es kam niemand, ich bin verletzt, beziehungsweise mein Auto! Die ganze Seite, du Arschloch!!!! Ich kam durch den Schreck, zu weit nach rechts und streifte den Leitplanken! Wer zahlt mir jetzt den Schaden? Wer poliert mein Image wieder auf? Ich will nicht „Die Alte mit dem zerkratzten alten Auto“ sein. Das kostet ein paar Hunderter. Das alles, wegen einen, der sich risikofreudig in den Strassenverkehr mischt. Leider hat das meine Meinung über diese „Rasse“ sehr nach unten geschraubt. Denn der einzige Gedanke, der sich jetzt nach einem Bikerunfall in mir regt, ist der:“ Na und, wenn´s alle rasen wie die Irren“. Da hilft kein, wirf nicht alle in den gleichen Topf.
Eh net, aber die meisten.
Daniel Nebreda Pixaby Hubschrauber

FAZIT

Es lesen anscheinend zu viele Menshealth, denn da hab ich diesen Spruch her:
„I don´t ride to add days to my life. I ride to add life to my days“
Was ich so verstehe: Ich fahre nicht, um Tage zu meinem Leben hinzuzufügen. So eh net!

Goodbay Rubel Tuesday

Wenn ich mal einen zufälligen „flüssigen“ Bonus bekomme, hab ich bestimmt etwas, wofür es sich lohnt, den gleich wieder auszugeben. Gut, manchmal auch unfreiwillig. Sparen? Das Wort beengt mich ein wenig in meiner Phantasie. Es ist wie mit dem Essen, das Beste wird zuerst gegessen. Ich hab schon was im Petto, nämlich genau so viel, das wenn ich meinen Löffel abgebe, niemanden Kosten verursache. Die Klassiker halt, Bausparer und Lebensversicherung und einer meiner Lieblingssprüche:“Wer sein Leben zu geniessen weiß, ist auch selbst zu genießen.“ 🙂
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Kann man da oben Golf spielen?

Ein Mann kommt nach dem Gottesdienst zum Pfarrer und fragt: „Herr Pfarrer, kann man im Himmel Golf spielen?“ Der Pfarrer antwortet: Lieber Mann, da muss ich mich erst erkundigen.“ Ein Woche später kommt der Mann wieder in die Sakristei und der Pfarrer sagt zu ihm:“ Ich habe mich erkundigt. Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Welche wollen sie zuerst hören?“ Der Mann sagt: “ Natürlich die Gute.“ Der Pfarrer:“ die gute Nachricht ist. Man kann Golf spielen im Himmel. Die Schlechte: Nächsten Donnerstag ist ihr Abschlag.“
Frau barfuss im Wasser Pixabay

Charaktersache?

Darüber habe ich mir schon des Öfteren Gedanken gemacht. Geht es um nicht verzichten können? Nein! Es geht mir darum, mein Leben so weit es geht, geniessen zu können. Was unmöglich ist, möglich zu machen und zu erleben. Fein Essen zu gehen, exclusive Urlaube zu machen und mir manchmal ein Luxusstück leisten. Beim Essen kannst mich aber mit Lobster, Muscheln und Schnecken jagen!!! Tauchurlaube brauch ich auch nicht.

Damenmantel BRAX
Manteljacke BRAX Salzburg

Und bei den Klamotten, da bin ich am empfänglichsten. Obwohl ich keine Trendsetterin bin. Aber nackt geht man halt nicht auf die Straße und da kann vorkommen, das eine Manteljacke von BRAX den Kleiderbügel von der Boutique, auf meinen Bügel im Schrank wechselt.
Darum ergeht es mir manchmal so ähnlich wie Wilhelm Busch: „Ich fühle mich wie neu gestärkt, wenn ich extra soviel Geld bemerk.“ 🙂

Statt 100% – that´s Life?

Menschen die an Deinen Traum glauben

Wenn du von solchen umgeben bist, kann dir gar nix mehr passieren. Ich schlage ja gern immer wieder in dem kleinen Büchlein von GREGOR HEISS nach. „31… It Never Was a Secret“ also heute der 16. „Fast erfolgreich“ heißt dieses Kapitel. „Erster sein, ist eine 100 Prozent Geschichte im Leben“. Da spielt das Wörtchen „FAST“ eine große Rolle. Fast geschafft, fast gewonnen, fast verliebt.
Frau im Wald mit blauem Schirm

100% Disziplin

Verspricht daher Erfolg. Da haperts eben bei mir öfter. Ein Magistra Hastalavista zum Beispiel, kostet Geld und dafür muss man arbeiten. Wenn ich dann so viel arbeiten müsste, bleibt dann noch Zeit und Kraft zum Lernen? Vor langer Zeit, habe ich viel Energie investiert, um da zu stehen, wo ich jetzt bin. Auch sportlich bin, und war ich aktiv. Mir genügte es am Großglockner zu stehen. Erste werden, war für mich nie Bedingung. Dazu fehlte mir der Ehrgeiz, den behielt ich mir für „mein“ schönes Leben.
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Leben und Leben lassen

Ich strebe nicht mehr nach beruflichem Erfolg, ich möchte aber noch viel mehr begreifen und erleben. Meine Vorurteile besser in den Griff bekommen und mich noch weniger um Maßstäbe kümmern. Ganz knapp bin ich dran. Ich fühle mich überglücklich, für andere bin ich vielleicht, mittelmäßig oder gar ganz nett? Ist das eine Option, die kleine Schwester von Scheisse sein?

So wie ich bin

„Lasse jeden wie er ist, damit auch du bleibt s wie du bist“ diesen Spruch hat ein Lehrer von mir ins Stammbuch geschrieben. Ich weiß nicht mehr, von wem er ist und ich habe damals auch nicht verstanden was er bedeuten sollte. Wie oft haben Menschen zu mir gesagt: „Bleib wie Du bist“. Ich wollte aber MEHR sein. Ich wollte Anerkennung,  Komplimente, Respekt und zwar um meiner SELBST willen.
Anerkennung -bedeutete für mich – Hochachtung vor meiner Leistung
Komplimente- bedeuteten für mich – Beifall zum Ergebnis
Respekt – bedeutete für mich – mein ICH sehen
Ich hab nicht vor, in meiner Entwicklung stehen zu bleiben, aber ich weiß immer mehr, Was oder Wer mir gefällt und lasse daher Dies und Das in Zukunft weg.
Na wenn das keine 100%ige Option für ein weiteres glückliches Leben ist 🙂
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Hallo Mecker-Mittwoch

Heute ist Tag der Sonderlinge! Ich „glaube“, ich bin ein Sonderling. Jemand der seltsam, skurril, lustig oder exzentrisch ist. Nicht zu vergessen, einer der sehr eigenwillig ist und sich nicht in eine Gruppe integrieren und anpassen will. Ich hab früher schon immer alles anders gemacht als: „Das tut man doch nicht!“ Als anständiges Mädchen und Frau. Pfff, ich hab immer a Tüchl mitghabt. Beliebter Ausspruch meiner Mutter: „A anständig´s Dirndl, hat immer a Taschentuch dabei“. BITTE! Sie meinte sehr wohl die allseits bekannte „Rotzglocke“.

Schild Akzeptanz und Toleranz

Und das vermisse ich bei vielen

Sie sagen und tun alles nur unter dem Deckmantel eines „Dritten“. Ich hasse Feiglinge, immer schon. Wenn zu mir jemand sagte: “ Das du dir das getraut hast?“ Dann war meine Antwort immer: „Was hätte oder kann mir passieren? Werde ich geköpft, gefoltert oder an den Pranger gestellt?“ Gut wenn man den Pranger jetzt nicht wörtlich nimmt, war´s es so. Mir wurscht. Es war, ist und wird mein Leben bleiben!

Und das bedeutet für mich

Ich beleidige niemanden, nein, ich betrüge auch niemanden. Es kommt immer darauf an, aus welchem Blickwinkel man alles betrachtet, gel. Wenn ich zum Beispiel etwas erzähle, dann weiß ich es, entweder aus eigener Erfahrung, weil ich mit dem Betroffenen selber gesprochen habe oder weil ich es im Lexikon nachgeschlagen habe. Ich mache mir aber keine Meinung, von niemanden. Ich respektiere alle. Mit einigen umgebe ich mich, von einigen halte ich mich fern. So einfach ist das.
Wer sich in meine Nähe begibt, hat wenigstens: RÜCKGRAT!!! Oder ist es Mut 😉

Cartoon Gerechtigkeit

Meinungsmacher

Das „Meinen“ ist ja ein „Führwahrhalten“ Man glaubt es zu wissen. https://de.wikipedia.org/wiki/Meinung Von Glauben spricht man, wenn jemand eine Aussage für wahr hält, ihre Wahrheit also subjektiv als gesichert erscheint, obwohl der Glaubende keine objektiv zureichende Begründung dafür angeben kann. Der Unterschied zum Wissen besteht darin, dass der Wissende nicht nur von der Wahrheit der Aussage überzeugt ist, sondern auch über eine objektiv zureichende Begründung dafür verfügt.

 

Bevor das Hirn den Geist aufgibt

Nachher ist man immer klüger. In diesem Falle eher „verkalkt“ wie man im Dialekt so schön sagt. Es stimmt: „Trainiere es oder verliere es“. Immer wieder höre ich begeisterte miteinander reden: „Iiiich mach schon lange Gedächtnistraining, ich mach jeden Tag SUDOKU, sogar am Klo“. So ein Schwachsinn! Das beste Training für´s Oberstübchen, ist  die Balance zwischen geistiger und körperlicher Fitness!
Hausziege

Was ist der Körper, wenn das Haupt ihm fehlt?

Nervenzellen wachsen bei körperlicher Bewegung schneller nach. Wenn sie nicht mehr gebraucht werden, entsorgt das Hirn sie einfach wieder. Es ist des Körpers bestes ökonomisches „Unternehmen“. Vera Birkenbihl hat es immer mit Straßen verglichen. Je mehr Autos, sprich Gedankenanstöße, desto breiter die Datenautobahn. Und je breiter sie ist, desto mehr „Auf-und Abfahrten“ = Verknüpfungen können entstehen. Also komplexe Aufgaben oder Aktivitäten nutzen, sonst ist nach drei Wochen alles wieder futsch.
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Fähigkeiten wie: Konzentration, Ausdauer und Kreativität

Täglich zwanzig Minuten genügen für einen Erwachsenen in der Mitte seinen Lebens.
Es können ganz einfache Aufgaben oder Übungen sein. Ich baue immer wieder Koordinationsübungen und den Faktor Zeit ein. Zum Beispiel, zügig vorwärts gehen und dabei von Hundert bis Null in Neunerschritten rückwärts zählen. Geist in Bewegung nenn ich das. Horcht sich einfach an, doch probiert es aber mal 😉
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Mach was Dir Spaß macht

Das Hirn liebt Spaß!!! Nicht umsonst, erinnern oder merken wir uns lustige Erlebnisse, bis zum St. Nimmerleinstag 🙂 Für die Ausdauer ist ein kleiner Spaziergang täglich genug. Das kann der Weg zum Supermarkt, Auto oder Arbeit sein. Das Erlernen oder „Aufwärmen“ von Fähigkeiten, wie Fremdsprachen, musizieren, malen oder spielen (nicht mit PC oder Tablet!), reger Kontakt mit Familie und Freunden, sind einfache Mittel seinem „Köpfchen“ Futter zu geben. Wer geistig und körperlich fit bleiben will, der kommt um diese Aktivitäten nicht herum.
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Atemlos war einmal

Der Aerobe Bereich (eine Bewegung ausführen und gleichzeitig sprechen können), ist der Ideale. Nach wie vor, kann ich mich mit Menschen in Bewegung, immer noch köstlich unterhalten und Spaß haben.
Eine meiner Lieblingsübungen: Anfänger nehmen am besten Seidentücher. Viel Spaß beim Training. Beispiel 🙂
Buch: LIFE KINETIK – Gehrintraining durch Bewegung 

Jahresrückblick 2017

Ja, er wächst mein Blog. So leidenschaftlich, wie ich mich früher, sobald es ging, auf mein Mountainbike geschwungen hab, so süchtig bin ich heute auf´s Schreiben. Anfangs wollte ich nur gute Laune verbeiten. Jetzt möchte ich nicht nur das, sondern eine Lebenseinstellung vermitteln, die der Realität entspricht. Diejenigen, die meinen Blog schon lesen, wünsche ich hiermit ein frohes und glückliches, neues Jahr und Diejenigen, die meinen Blog für Unsinn halten, auch :-). Also schau ich kurz zurück und freue mich über mein abwechslungsreiches, vergangenes Jahr.

Jänner – Oxytocin – kuscheln im Jänner

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Februar – Perspektiven am Attersee

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März –  Wanderungen, die nie zustande gekommen sind

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April – Was ist der Körper, wenn das Haupt ihm fehlt?

ABC Erinnerungen

Mai – Nippelstellung

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Juni – A very good Place here

Abenrot am Attersee

Juli – I have are Girlfriend and she is blue

Engerschlumpf

August – In the Summer, the Post going up

Tanzende Schattten

September – Das taugt mir, anders wär mir das zuviel

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Oktober – Hilfe, i schau aus wie Bella Block

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November – Beam mich hoch Scotty!

Blick nach oben

Dezember – Räuchern ist gut bei de Fische

Marina bei DaniI

 

Ahh – Mecker-Mittwoch

Ja das regt mich auf, weil ich ein Mädchen bin!!! Wenn ein Prozente-Gutschein ins Haus flattert, mit dem Hinweis: „Geschenke für ihre Lieben kaufen und dabei sparen“. Überraschungsbox für 200 Punkte gratis. Wenn ich dann im pinkigen Shop ankomme, mit dem frommen Wunsch „ich hätte gern so eine Box“ und das Fräulein an der Kasse peinlich berührt sagt: „Die kommen erst nach Weihnachten wieder“. „Das ist Absicht“ war meine Antwort. Entrüstet schaut sie mich an.
Weihnachtssack

Na was denn?!

Brauch ich Geschenke nach Weihnachten? Oder wenn mein Brot schon wieder vergriffen ist. Prinzipiell muss ich an den Feiertagen in mindestens zwei Geschäfte gehen, weil es aus ist. Also wenn ich das als Filialleiter sehe, oder der Angestellten auffällt, das etwas zu Festtagen immer schon vorher aus ist, bestell ich doch mehr, oder nicht? Roboter brauchen nicht mehr zu kommen, die sind schon unter uns.
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Woins a Plastiksackerl?

Danke, i hob eh scho an Hoizfuass! Verkaufsförderung wird heutzutage mehr als übertrieben. Befristete Angebote als Anreiz geben, jetzt und hier sofort zu kaufen. Kundenbindung, beziehungsweise Stammkäufer zu gewinnen, erfordern in dieser Zeit viele Ideen. Die sogenannten Schütten stehen mitten im Weg und die Verkäuferinnen drängen dir ein Proberl auf. Der Werbefilm läuft am Bildschirm. Nimm drei, statt zwei usw.
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Kommunikationsdefizite

In Ochsenschwanzsuppen sind keine Ochsenschwänze drin und im Leberkäs keine Leber. Und wenn ich beim Mekki a „Happy Meal“ mit Chicken Nuggets und Cola bestell, das Geschenk Nr.4 und Nr.3 aus is, dann im Sackerl was rundes weiches ist, statt der Nuggets, dann, aber dann. Und alles nur, weil die hundertste an der Kasse mit Headset, der deutschen Sprache nicht mächtig ist, wahrscheinlich auch nicht lesen kann, weil am Display 31 941,00 EURO steht. Dann wünscht ich mir die Geduld eines Kindes, das auf das Christkind wartet. Geduld ist eben etwas Abnormales. Wer keine hat verliert sie am schnellsten.

 

In Wirklichkeit ist alles anders

Schnecken sind schleimige Gesellen. Das Kind einer Nichte, hat sich Nacktschnecken auf den Arm gelegt und sie daran entlang schleimen lassen. Oder einen Frosch auf den Kopf gesetzt und ist wie ein Model damit herumstolziert. So abgebildet, war sie sogar schon in der Zeitung. Ich fand´s lustig und mutig, weil mir selber graust. Wär vielleicht mal eine Kandidatin fürs Dschungelcamp? Die Schnecke, vielleicht könnten wir von diesen schleimigen Wesen etwas lernen?

Vielleicht gucken die auf uns herab?

Eine Schnecke mit Kuschelcharakter?

Eine Künstlerin in Lausanne, Christelle Becholey Besson lebte zu Forschungszwecken, einen Monat lang mit 350 Schnecken zusammen. Sie fand es erotisch. Erotik stell ich mir anders vor, dennoch sollen
die Kriechtiere ein interessantes Liebesleben haben. Schneckensex sozusagen 😉 Der kann bis zu zwanzig Stunden dauern (ooohhhhh) Wenn ich an meine Jugend denke, der morgendliche Akt nach dem Discobesuch, konnte auch mal so lang dauern. Zumindest kam es mir so vor.

Augen bling-bling

Einzelgänger oder gesellig?

Schleim, Haus, Gift alles in einem. Fast alle Schnecken sind Zwitter, bei einigen kann sich das Geschlecht mit der Zeit, sogar ändern. Die Pantoffelschnecke, ist zu Beginn ihres Lebens ein Männchen und wandelt sich später zum Weibchen. Haben Schnecken, außer ihr Häusl, sonst noch was drauf? Ja sie geben mir Stoff, Redensarten zum Beispiel:
„Bleib in Deinem Schneckenhaus – eine Schleimspur ziehen – Ich mach dich zur Schnecke – lahme Schnecke – Schleim-Time!“

Schnecken mit Familiensinn?

Eine Schneckenart, zeigt ihre Lust auf Liebe, mit einer Beule am Kopf: Der Lockstoffdrüse. Bei uns Menschen, ist das der Saufdippel. Auch Kannibalen gibt es unter Schnecken: Der Tigerschnegel! Limax maximus – diese Art versucht in der Paarungszeit, sich gegenseitig den Pimmel abzubeißen, denn der, der ohne ist, muss sich dann, um die Brut kümmern.
Das macht beim Menschen die Frau, durch ihre Stutenbissigkeit, die sich daraus manchmal ergibt.
Zum Nachdenken: Gedankenlesen durch Schneckenstreicheln oder gehts halt mal mit bei einer meiner Wanderungen 😉

Alles noch unvoreingenommen

 


 

Die mit dem gelben Hut

„Ganz schön mutig für unser Alter, diese Ohrringe“, hör ich gestern hinter mir an der Supermarktkasse. Ich schau der „Dame“ ins Gesicht und seh das sie auf ihrem Kopf einen knallgelben Hut mit Feder trägt. Meine Antwort ist wie immer kurz und die gleiche: “ Wo steht des geschrieben das man das nicht mehr darf, ich mag das halt.“ Jeder der mich kennt weiß, das ich einen Faible habe dafür. Sobald ich einen Ständer von Accessories seh, (jetzt auch bei Müller in Seewalchen und in der Varena beim Interspar) ist es um mich geschehn, und überhaupt, dann dürfte ich meine goldene Jacke jetzt auch nicht mehr tragen.
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Bei uns sagt man „zeckerlfoast“

Ja, da steht sie, groß und gut gebaut, im Glashaus sitzt, und offensichtlich mit Steinen wirft. Jaja, in unserem Alter darf man keine kurzen Röcke mehr tragen, auch wenn man „noch“ eine gute Figur hat. Wie schaut denn des aus, wenn so „Eine“ sich umdreht und sechzig ist? Der Ausschnitt darf nur mehr als Artikel in der Handtasche getragen werden. Mit einem Lächeln erwähnt sie drauf:“ Naja, ich kann ja so etwas tragen, ich bin ja keine Oma und habe keine Kinder.“ Innerlich krieg ich einen Lachkrampf, weil ich weiss, das diese Frau zehn Jahre jünger ist, als ich. Das nächste mal geb ich ihr einen Tip, wie man sich so fühlt wenn man s ist, aber nicht so ausschaut. Dieser bunte Vogel der Provinz, sieht sich also als Botschafterin für Normalos in der Gegend. Sie betont auch:“ Ich werde immer angesprochen: „Gel, sie sind nicht von hier?“ sie sage dann immer „leider doch“.
Rockchallange

Wien, Wien, nur du allein

Warum zieht sie dann nicht da hin, wo die vermeintliche“Gesellschaft“ lebt und wohnt? Sie aus den Zeitschriften ihre Vorbilder imitiert und sich dadurch zugehörig fühlt. Sie hat ja keine Familie, wie sie betont. Es sind immer die gleichen, die sich anmassen, urteilen was andere zu tun und zu lassen hätten.
Wenn ich meine kitschigen Ohrringe trage ist es ein Statement meiner innerer Einstellung und weil jetzt Weihnachtszeit ist und Kekse liebe, trage ich den Lebkuchenmann am Ohr.
Am heiligen Abend leg ich noch einen drauf 🙂 Im übrigen die hab ich mal von Gabi bekommen lovemylife 🙂
Hüttenabend